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10 Jahre Seelsorger in Steinwiesen

05.09.2017 Pfarrer Richard F. Reis feiert kleines Jubiläum – Frankenwald wurde ihm zur Heimat.

Steinwiesen (sd) „Zitternd und Bebend kam ich vor 10 Jahren hier an und wusste nicht, was mich erwartet“ – so erinnert sich Pfarrer Richard Reis an den Beginn seiner seelsorgerischen Tätigkeit in der Pfarrgemeinde Steinwiesen und im Oberen Rodachtal. Als leitender Pfarrer steht er dem Seelsorgebereich seit dieser Zeit vor. Gut hat er sich eingelebt, der junge Pfarrer, der in diesem Jahr seinen 45. Geburtstag gefeiert hat. Auch wenn die Steinwiesener erst ein wenig skeptisch waren, sie haben ihn doch schnell akzeptiert. Und auch mit den Veränderungen sind sie gut klar gekommen.

An seinem Jubiläumstag feierten deshalb auch viele Vertreter aus den Gremien der einzelnen Pfarreien, aus dem Seelsorgebereichsrat, die Bürgermeister aus Steinwiesen, Nordhalben und Wallenfels und viele seiner Wegbegleiter einen Dankgottesdienst in der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ in der Mutterpfarrei Steinwiesen. Zusammen mit Pater Wladyslaw Poddebniak und Pastoralreferent Harald Ulbrich dankte Pfarrer Richard Reis nicht nur dem Herrgott sondern vor allem auch der Gottesmutter Maria. An die Pfarrangehörigen gewandt, meinte Pfarrer Reis: „Wenn ich auch manchmal stur köpfig und eigensinnig bin, ich leiste hiermit Abbitte an alle, die wegen mir diesem Ort fernbleiben“. Die Fürbitten brachten Vertreter der einzelnen Gremien vor.

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Pfarrer Richard F. Reis zelebrierte den Dankgottesdienst

Viele gratulierten Pfarrer Reis im Anschluss an den Gottesdienst und der Kirchenpfleger von Steinwiesen, Walter Schmittdorsch, hielt eine kleine Laudatio und einen Rückblick über die vergangenen 10 Jahre. Vieles musste geleistet werden in dieser Zeit. Die Erweiterung des Kindergartens in Steinwiesen, die Renovierungen der einzelnen Kindergärten, die Renovierung der Kirche ‚Mariae Geburt‘, des Pfarrgartens, die neue Heizung und zuletzt der Kirchenvorplatz und das Pfarrzentrum. Durch eine große Zielstrebigkeit, Gewissenhaftigkeit und perfekte Organisation seitens Pfarrer Reis wurde dies alles gemeistert. „Unser Pfarrer hat Ecken und Kanten, aber er hat es auch geschafft, uns Frankenwälder zu verstehen“, sagte Schmittdorsch. Im Namen der Bürgermeisterkollegen aus Nordhalben und Wallenfels dankte auch Bürgermeister Gerhard Wunder Pfarrer Reis für sein bisheriges Wirken. Im „schönsten Tal Bayerns“ ist er vor 10 Jahren gelandet und zusammen konnten und können sie vieles bewegen und gestalten, auch wenn es manchmal Diskussionen gibt. „Wir haben viele gleiche Aufgaben und arbeiten für die Bürger. Die christlichen Werte unseres Landes verbinden uns. Und in Gottes Namen machen wir weiter“ betonte Wunder.

Pfarrer Reis sagte Vergelt’s Gott für alle Glückwünsche und Geschenke. Er baue immer auf die Hilfe Gottes und die Fürsprache Mariens. Und die gemeinsame Heimat in Gott haben alle mit ihm gemeinsam. Ein liebgewonnenes Wort von Pfarrer Reis ist dies: „Ich bin a Reigschlaafter mit Migrationshintergrund, aber lernfähig“. Aus Mittelfranken gekommen, fühlt er sich in Oberfranken aber „sauwohl“ und zusammen mit seiner „Mitbewohnerin“, der kleinen Katze Cleopatra ist ihm auch Steinwiesen und das Obere Rodachtal ein Stück Heimat geworden.

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Manche sagen scherzhaft „Don Camillo und Peppone“ – aber Pfarrer Richard Reis (re) und Bürgermeister Gerhard Wunder verstehen sich und arbeiten beide zum Wohle Gottes und der Bürger

Kategorien: Kirche