Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

4. Adventsfenster 2016

28.12.2016 Viele Lichter und das 4. Adventsfenster wurde geöffnet – der Pfarrgarten strahlte im weihnachtlichen Ambiente.

Steinwiesen (sd) Leise Weihnachtsmusik drang bereits ins Ohr, wenn man den Weg zwischen dem Rathaus und Pfarrhaus ging und in den Pfarrgarten eintrat. Ein Meer von Lichtern breitete sich auf den Wegen und rund um den kleinen Gartenteich aus. Ein Feuer schickte seinen Schein in den Himmel und der köstliche Duft von frischen Waffeln, Früchteglühwein und Eierpunsch lag in der Luft. Am kleinen Verkaufsstand gab es frische Plätzchen, Lebkuchen, Griebenschmalz und andere Köstlichkeiten neben Holzengeln, die stumm den Frieden auf Erden verkündeten. Gleich am Eingang in den Pfarrgarten warteten die Bratwürste auf einen Abnehmer, aber nicht lange, dann war die Schlange vor dem Grillwagen schon ganz lang.

Es war eine heimelige Atmosphäre hier inmitten der Lichter. Aber damit nicht genug. Es war der vierte Advent und das letzte Adventsfenster wurde geöffnet. Zur Einstimmung spielten die Musiker des Musikvereins Steinwiesen Weihnachtslieder und Pfarrer Richard Reis begrüßte die zahlreichen kleinen und großen, jungen und schon etwas älteren Besucher recht herzlich. „Wir sagen euch an den lieben Advent“ sangen alle Anwesenden gemeinsam. Mit dem Gedicht in der Mundart seiner Heimatstadt Nürnberg „Zündsd a Lichdla oh im Advend“ stimmte er alle auf das Adventsfenster ein. Eine große rote Kerze brannte bereits vor dem noch dunklen Fenster und verbreitete warmes Licht. Die Schola des Gesangvereins Cäcilia sang „Aus einer schönen Rose“ und Pfarrer Reis las die Worte der Lesung nach Jesaja. Kornelia Ströhlein hatte nun eine etwas andere Weihnachtsgeschichte parat. „Der Zimmermann, die Krippe und das Kreuz“ handelt von einem Zimmermann, der aus einem Baum die Krippe gefertigt hatte, in der das Jesuskind nach der Geburt gelegt wurde. Der Samen des Baumes wurde in die Erde gelegt und aus diesem gewachsenen Baum machte der gleiche Zimmermann 33 Jahre später auch das Kreuz, an dem Jesus den Tod fand. Auch hier wurde der Samen wieder in die Erde gelegt und nach weiteren 5 Jahren wurde aus diesem kleinen Baum ein Kreuz für die noch kleine christliche Gemeinde in Jerusalem. So wurde aus einem Holz Krippe und Kreuz, Leben und Tod und die Hoffnung gemacht.

Genauso wie in der Geschichte war im vierten Adventsfenster die Krippe, das leuchtende Kreuz von Golgatha und ein Holzkreuz für das Gotteshaus zu sehen. Ein beleuchteter Baum und viele kleine Lichter rund um das hell erleuchtete Kreuz in der Mitte zeigen die ganze Geschichte Jesu in einem Bild. Mit dem gemeinsamen Lied „Macht hoch die Tür“ und dem Vater unser und Ave Maria dachten die Besucher des Adventsfensters an das bevorstehende Weihnachtsfest. Nach dem Segen durch Pfarrer Reis sang die Schola „Als Maria übers Gebirge ging“ und die Musik rundete die kleine Feststunde mit einem Adventslied ab.

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