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Alpentour Trophy 2017

26.06.2017 Steinwiesener Mixed-Team sichert mit ihren Mountain-Bikes den zweiten Platz für Deutschland – viertägige Alpentour Trophy 2017 das bisher größte Erlebnis von Uwe und Kerstin Kuhnlein.

Steinwiesen/Schladming (sd) Bei der Alpentour Trophy 2017 in Schladming/Österreich rund um den Dachstein hatten sich viele bekannte Radprofis angesagt. Fast 400 Starter aus fünf verschiedenen Kontinenten waren vertreten. Unter anderem gingen so bekannte Profis wie Alban Lakata, Moritz Milatz, Yana Belomoina, Christina Kollmann und Nadine Rieder an den Start. Mit dabei im Bereich „Mixed-Teams“ Uwe und Kerstin Kuhnlein aus Steinwiesen, die für das Sirius-Sporthaus Erhard Team starten und dem RVC Trieb angehören. Sie vertraten sozusagen im Mixed die deutschen Farben bei diesem viertägigen anspruchsvollen Rennen. Und sie gewannen. Bei den vier Etappen holten die beiden radbegeisterten Steinwiesener jedes Mal den zweiten Platz hinter Österreich und vor Italien. Am Ende der Tour konnten die Kuhnleins aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen ebenfalls den zweiten Podestplatz für Deutschland erringen. Mit der zweitbesten Gesamtzeit aller vier Etappen lag man knapp hinter den Siegern aus Österreich (Philipp Reindl und Barbara Mayer) und verwies die Italiener (Samuel Mazzucchelli und Alessia Della Valle) auf den dritten Platz.

Für Uwe und Kerstin Kuhnlein war bereits bei ihrer Entscheidung zur Teilnahme an der Alpentour Trophy 2017 am Anfang des Jahres klar, dass dies der Saisonhöhepunkt sein würde und dementsprechend haben sie sich gut darauf vorbereitet und trainiert. An vier Renntagen wurden 300 Kilometer gefahren und 10.000 Höhenmeter überwunden. Die Anspannung war beim Eintreffen in Schladming am Mittwoch vor dem Rennen entsprechend groß und nach einer Regennacht und dem Bangen um schönes Wetter kam am Tag der ersten Etappe doch noch die Sonne hervor. „Uns wurde ganz schön mulmig, als wir auf die 400 Starter aus fünf Kontinenten trafen. Und dann noch so viele bekannte Profis dabei. Es war schon ein unbeschreibliches Gefühl, als wir mit unseren Startnummern 857 und 858 antraten“, erinnert sich Kerstin Kuhnlein an diesen Augenblick.

Etappen
Die erste Etappe verlief üben den Hochwurzen und, genau wie vorher gedacht, mit brutal steilen Anstiegen und halsbrecherischen Abfahrten über Schneefelder und etlichen Flussdurchfahrten. Der frisch geschmolzene Schnee oben bei den Giglach Seen auf ca. 2.000 Metern verwandelte die Strecke zum Teil in Sumpflandschaften, was sehr viel Kraft und Energie zog. Doch Uwe und Kerstin kämpften und fuhren als 2. Mixed-Team ins Ziel.

Am zweiten Tag stand die Königsetappe über den Dachstein an und sie war auch die Härteste. Bei teilweise 36 Grad in der Sonne wurde den Fahrern alles abverlangt und dennoch kamen die Deutschen auch hier als zweites Team ins Ziel.

Alle wollten auf der dritten Etappe die Kräfte für das am vierten Tag stattfindende Bergzeitfahren sparen, doch das stellte sich als unmöglich heraus. Also wurde wieder bei der Fahrt über den Hauser Kaibling alles gegeben und gekämpft und das Mixed-Team Deutschland wiederum mit Platz 2 belohnt.

„Unseren besten Tag hatten wir dann zum Schluss bei Bergzeitfahren über die Planai zur Schafalm und konnten uns so den zweiten Platz in der Gesamtwertung sichern“, sagte Uwe Kuhnlein stolz.

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Stolz stehen Kerstin und Uwe Kuhnlein bei der Gesamtwertung auf dem Siegerpodest. Sie holten den zweiten Platz im Mixed für Deutschland, hinter dem Sieger Österreich und dem dritt platzierten Italien

Endabrechnung
Eigentlich hatten sich das Sirius-Team Uwe und Kerstin Kuhnlein einen Podestplatz bei einer Etappe gesetzt. Aber dass am Ende vier Podestplätze und der zweite Platz im Gesamtklassement der Mixed-Teams eingefahren werden konnte, machte die beiden natürlich richtig stolz. Sie mussten sich nur dem siegreichen Team aus Österreich geschlagen geben, die bei dieser Alpentour einfach nicht zu bezwingen waren. Letztendlich holten Uwe und Kerstin einen Titel für Deutschland und fuhren zugleich ihr größtes Abenteuer im Radsport.



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