Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Anlaufpunkte für Einheimische, Wanderer oder Gläubige

29.01.2021 Nurner Feldkapellen im winterlichen Kleid.

Nurn – In den Sommermonaten sind sie Anlaufpunkte für Einheimische, Wanderer oder Gläubige, um eine Rast einzulegen oder Inne zuhalten und dabei ein Gebet zu sprechen: Die Feldkapellen. Mehrere davon stehen noch im Landkreis Kronach an den verschiedensten Orten. Drei derartiger Flurkapellen befinden sich im Bereich des Steinwiesener Gemeindeteils Nurn.

Auch wenn bei den derzeitigen winterlichen Verhältnissen die Kapellen vor allem wegen Schneefalls nicht leicht zu erreichen sind, so trifft dies im Bereich von Nurn für zwei dieser Standorte nicht zu. Der Grund sind dort vorbeiführende, geschorte Teerstraßen. Eine dieser Andachtsstätten ist die so genannte Marienkapelle, die sich rund 300 Meter von der Ortsmitte entfernt in südlicher Richtung befindet. An dieser Kapelle trennen sich unter anderem zwei Wanderwege, und zwar zum einen in Richtung Steinwiesen über den Mühlberg und zum anderen in Richtung Leitschmühle beziehungsweise danach abzweigend nach Hubertushöhe.

Da ein dortiges kleines Gebetshaus aus dem Jahre 1953 wegen des desolaten Zustandes abgerissen worden ist, wurde vor 15 Jahren die jetzige Marienkapelle neu erbaut. Während an diesem Neubau vier Fachfirmen beteiligt waren, wurde die Hauptlast der Arbeiten von ehrenamtlichen Helfern getragen. So verrichteten insgesamt 19 Nurner Bürgerinnen und Bürger 435 freiwillige Arbeitsstunden. Die Weihehandlung erfolgte im Juni 2006 durch Pfarrer Stanislaus, die Kappel wurde wieder unter den Schutz der Mutter Gottes gestellt. Nach Aufzeichnungen aus dem Jahre 1946 war von damals rückwirkend vor 160 Jahren - also von heute aus gerechnet vor 235 Jahren - an gleicher Stelle eine Gebetsstätte errichtet worden. Aus dieser Meldung des Nurner Vertrauensmann für Heimatpflege (Hans Deuerling) über im „Gemeindebezirk Nurn befindliche Bildstöcke und Feldkapellen“ an das Kulturreferat des Landratsamtes Kronach geht allerdings der ursprüngliche Grund der Errichtung nicht hervor. Die zweite unschwer zu erreichende Nurner Kapelle befindet sich direkt an der Kreisstraße nach Hubertushöhe. hf

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