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Beim Radsportverein Concordia Steinwiesen

09.01.2019 Michel und Rehmet im Deutschlandpokal - Halbfinale.

Steinwiesen – Die Radballer Markus Michel und Sebastian Rehmet vom 2. Bundesligisten RVC Steinwiesen haben etwas unerwartet beim Kampf um den Deutschlandpokal das Halbfinale erreicht. In heimischer Halle mussten sie zwar den 1. Bundesligisten RVI Ailingen bei Friedrichshafen den Vortritt lassen, doch standen sie unter den sechs Mannschaften als Gruppen-Zweiter noch vor dem weiteren 1. Bundesligisten RSV Reichenbach (Baden Württemberg). Allerdings ging es äußert eng um diesen noch wichtigen zweiten Rang zu. Steinwiesen war mit Reichenbach nämlich punktgleich, war bei der Tordifferenz aber um einen einzigen Treffer besser.

Die Spiele der Steinwiesener im Einzelnen:

RVC Steinwiesen – RSV Reichenbach  5:7
In der Anfangsphase ihrer ersten Tagesbegegnung hatten die Gastgeber nicht unbedingt das Glück auf ihrer Seite. Nach dem frühen Rückstand verhinderte kurz danach der Pfosten den Ausgleich und wenig später landete ein Eckstoß an der Latte. Besser machte es die Formation aus dem Landkreis Esslingen, die nach einem Eckstoß auf 0:2 erhöhte. Zwar kam Steinwiesen bis zur Halbzeit zu zwei Treffern, doch auch Reichenbach war zweimal erfolgreich. Mit einem Doppelschlag zog der 1. Bundesligist gar auf 2:6 davon. Michel und Rehmet stemmten sich gegen die drohende Schlappe und reduzierten bis zum Schlusspfiff den Abstand auf zwei Tore. Das Fazit der Steinwiesener Radball-Experten: „Wenn gegen einen Erstligisten fünf Tore gelingen, dann hat man sich mehr oder weniger selbst geschlagen.“

RVC Steinwiesen – RSV Kissing 5:2
In diesem bayerischen Treffen gegen die Schwaben legten die Frankenwälder los wie die Feuerwehr. Bereits nach zwei Minuten führten sie mit 3:0 und bauten diesen Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 4:0 aus. Unverständlich agierte das heimische Duo nach dem Wiederanpfiff recht hektisch, sodass sich Fehler einschlichen und zwei Treffer geschluckt werden mussten. Mit einem glänzend heraus gespielten Konter fiel in der Schlussphase der fünfte Treffer zum verdient klaren Sieg.

RVC Steinwiesen – SG Niederlauterstein 4:3
Zwar brachten sich die Concorden mit einem Eckstoß in Front, doch der sächsische 2. Bundesligist präsentierte sich stark und drehte den Spieß zur eigenen 1:2-Führung um. Michel und Rehmet gelang zwar bis zur Pause noch der 2:2-Ausgleich, doch musste nach dem Seitenwechsel der erneute Rückstand hingenommen werden (2:3). Nun legten die beiden Rodachtaler aber alles in die Waagschale und rissen mit viel Kampf- und Siegeswillen das Ruder noch herum.

RVC Steinwiesen – RV Kemnat 5:0
Kemnat konnte zwar gegen Niederlauterstein mit 3:1 gewinnen und musste sich nur knapp mit 4:5 gegen Reichenbach beugen, jedoch verletzte sich ein Akteur, sodass weitere Auftritte nicht mehr möglich waren. So mussten die restlichen drei Spiele kampflos mit 0:5 als verloren abgegeben werden.

RVC Steinwiesen – RVI Ailingen 2:6
Bereits Mitte der ersten Hälfe befanden sich die Oberfranken gegen das Team aus der Bodenseeregion mit 0:3 im Hintertreffen. Als gar das 0:4 fiel, war mehr als die Vorentscheidung gefallen. Nachdem Steinwiesen zum ersten Treffer kam, folgte prompt das 1:6. Nach einem platziert getretenen Eckstoß fiel das zweite Tor für das Paar Michel/Rehmet. Wie sich am Ende herausstellen sollte, war dieser Treffer enorm wichtig, um als Gruppen-Zweiter ins Halbfinale vorzudringen.

Die weiteren Ergebnisse:
Niederlauterstein - Kissing 4:2, Ailingen – Reichenbach 2:1, Ailingen – Kissing 5:8, Kissing – Reichenbach 3:4, Ailingen – Niederlauterstein 4:2, Niederlauterstein - RSV Reichenbach 7:6.

Im Halbfinale am 30. März sind neben Steinwiesen und Ailingen noch die Erst-Bundesligisten RC Iserlohn, RMC Stein und RSC Schiefbahn (Nordrhein-Westfalen) vertreten. Vervollständigt wird das Achter-Teilnehmerfeld mit den Zweit-Bundesligisten RKV Denkendorf bei Stuttgart, RSV Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) und dem Demminer RV (Mecklenburg-Vorpommern). hf


Torsteher Sebastian Rehmet wehrt erfolgreich einen Torschuss ab

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