Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
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Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Benefizkonzert zum 125-jährigen Jubiläum des Gesangvereins „Cäcilia“

21.10.2016 Erlös ist zugunsten der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“.

Steinwiesen (sd) Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des Gesangvereins „Cäcilia“ war das Benefizkonzert in der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“. Vier hervorragende Chöre aus der Region sangen unentgeltlich für den guten Zweck. Der Erlös kommt der Pfarrkirche zugute. Pfarrer Richard Reis begrüßte die Chöre und die vielen Zuhörer. Er meinte, dass am Anfang 1891 „Lätitia“ stand, Freude und Fröhlichkeit. Freude am Singen ließ auch den Chor vor 125 Jahren entstehen. Musik bewegt die Herzen, die sich zu dem hinwenden, der die Musik in die Herzen der Menschen gelegt hat, hin zu Gott. Pfarrer Reis sagte ein herzliches Vergelt`s Gott dafür, dass sich an diesem Tag so viele Menschen zusammen gefunden haben, um etwas Gutes zu tun, den Menschen Freude zu schenken und zum Lobe Gottes zu singen.

Jubilierende Töne klingen nach der Begrüßung durch die Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ in Steinwiesen. Die Orgelpfeifen scheinen sich zum Lobe Gottes zu überschlagen und Trompetentöne untermalen die Musik des Einzugsmarsches von Franz Kanefzky. Von der Empore herab erfüllt die Musik den gesamten Kirchenraum, die Akustik ist atemberaubend. Still sitzen die zahlreichen Besucher des Benefizkonzertes in den Kirchenbänken, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Nun erklingt von der Empore das Vater unser von Josef Mittermaier jun., gesungen vom Frauenchor der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn. Neben den Frauenstimmen durchdringen die Orgel, gespielt von Karina Klaumünzner und die Trompete von Stefan Reuther die Kirche. Das geht ans Herz, Gänsehaut ist angesagt. Abgerundet wird das Ganze von der „Fantasie“ von G.P. Telemann, bei dem die komplette Tonfolge der Orgel zum Einsatz kommt. Karina Klaumünzner holt aus dem Instrument alles heraus, was es gibt. Ein Genuss für alle Zuhörer. Doch nicht nur von der Empore aus kommen die Stimmen der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn zur Geltung. Ihre weiteren Lieder erklingen vor dem Altarraum und das „Ehre sei Gott“ von Markus Pytlik, sowie das „Vater, unser Vater“, dessen Text auf den Heiligen Augustinus zurückgeht, klingen hell durch den Kirchenraum. Abgerundet wird der Gesang der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn unter der Leitung von Karina Klaumünzner durch das „Si ya hamba“ – „Wir gehen im Lichte Gottes“ – eines Gospelsongs aus Südafrika.

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Stefan Reuther dirigiert auf der Empore mit der Trompete den Frauenchor der Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn beim „Vater unser“

„Singet froh, wir haben Grund zum Danken“ von Jeremiah Clarke – so beginnen die Sänger und Sängerinnen des Gesangvereins „Eintracht“ Neufang unter der Leitung von Gerhard Föhrweiser ihr singendes Gebet. Bei „The Rose“ – „Die Rose“ nach einem Text von Amanda Mc Broom werden viele der Zuhörer sentimental und ganz still. Die Lehre „wer sucht, was ewig dauert, versäumt den Augenblick“ ist aktueller als je zuvor. Beschwingter wird es bei einem irischen Lied „Lord of the dance“, das vor Lebensfreude sprudelt. Der besungene Herr des Tanzes, das ist Jesus Christus. Vom Beginn der Schöpfung an tanzt er, und er will alle in seinen Tanz, in seine Freude, hineinführen. Das wunderschöne Segenslied „Geh unter der Gnade, geh in Gottes Segen“ macht Mut für die nächsten Tage, Wochen, Monate, Jahre. Der Text von Manfred Siebald schenkt Hoffnung und Zuversicht.

Wenn Sascha Reimann „seinen“ Katholischen Kirchenchor Friesen dirigiert, dann ist er mit seinem ganzen Körper und seinem ganzen Herzen dabei. Er scheint ganz in der Musik aufzugehen und das überträgt sich auf den ganzen Chor. „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Dimitri Bortnjanski erklingt durch den Kirchenraum. Das Lied gehört zum nicht austauschbaren Zeremoniell des großen Zapfenstreichs der Bundeswehr. „Der Herr ist mein Hirt“ von Bernhard Klein und „Herr, deine Güte“ erklingen zur Ehre Gottes und zur Freude der Zuhörer. Ergreifend wird es beim „Ave Maria“ von Charles Gounod, das oft bei Hochzeiten gesungen oder gespielt wird. Es basiert auf dem Präludium Nr. 1 von J.S. Bach. Den Abschluss bildet das „Gebet“ – Lieber Gott wir danken dir, das durch Gotthilf Fischer und den Fischerchören bekannt wurde.

Mit einem „Allgemeinen Lob und Dankgesang“ von Johann Georg Herzog, der von der Empore erklang, brachte sich der Chor „Gemeinsangkeit“ aus Nordhalben unter der Leitung von Ilona Ruf in das geistliche Konzert in der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ in Steinwiesen ein. Mit dem „Dona la pace Signore“, einem Lied aus Taize, das an Walldorfschulen oft gesungen wird, von Donna Stella interpretiert wird und dessen Melodie über einige Oktaven geht, begeisterte auch die „Gemeinsangkeit“. Mit „Accipite“ – den Wandlungsworten in lateinischer Sprache, neu aufbereitet von Udo Simon füllte der Chor den gesamten Kirchenraum aus. Gefolgt wurde diese Erinnerung an das letzte Abendmahl mit dem „Ave Verum“ von Camille Sanint-Saens, dessen Text bereits im Mittelalter bekannt war. Hier wird der „wahre Leib, den Maria gebar“ besungen. Die ganze Bandbreite der hervorragenden Orgel in Steinwiesen zeigte sich beim „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ nach der Orgelbearbeitung BWV 642 von J.S. Bach. Udo Simon versteht es meisterhaft, die Pfeifen der Orgel zum Jubilieren zu bringen. Das Lied findet sich bei vielen christlichen Kirchen im Gesangbuch wieder. Die Begleitung mit dem Stagepiano durch Philipp Schedel wurde nun für den Chor „Gemeinsangkeit“ wichtig beim Lied „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mich“, das man nun vor dem Altar sang. Dieses Lied, der Psalm 139,5 wird oft zu Taufen gesungen. „Look at the world“ – „Schau dir die Welt an“ von John Rutter, bei dem ein Lob an Gott erklingt für die Schöpfung, die guten Gaben, die er uns schenkt, rundete das Konzert ab.

Mitwirkende des geistlichen Konzerts
Chor „Gemeinsangkeit“ Nordhalben
Gesangverein „Eintracht“ Neufang
Katholischer Kirchenchor Friesen
Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn
Karina Klaumünzner, Orgel
Stefan Reuther, Trompete
Udo Simon, Orgel
Philipp Schedel, Stagepiano


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Hervorragende Stimmen – der katholische Kirchenchor Friesen unter der Leitung von Sascha Reimann

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Sehr vielseitig singt der Chor „Gemeinsangkeit“ Nordhalben unter der Leitung von Ilona Ruf

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Der Gesangverein „Eintracht“ Neufang unter der Leitung von Gerhard Föhrweiser

Kategorien: Kirche, Veranstaltungen, Vereine