Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Herbst umgibt die Talsperre
Frühmorgens im herbstlichen Wald
Herbst in der Leitsch
Die Ködeltalsperre im Herbst
Farbenspiele der Natur
Fränkische Schlehen
wunderschöne Farbenpracht
Farbenfroher Wald

Bericht 1. Bürgermeister

15.11.2017 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

1. Bürgermeister Gerhard Wunder

ich möchte Sie recht herzlich zur Gedenkfeier am Volkstrauertag einladen. Gerade am Volkstrauertag wollen wir an die schrecklichen Ereignisse der beiden Weltkriege erinnern. Dabei wollen wir auch über die Bürgerkriege und kriegerischen Auseinandersetzungen der Neuzeit nachdenken. Krieg und Gewalt haben in der Vergangenheit viel Schaden angerichtet. Aus unserer Vergangenheit sollten wir lernen und auch die Erinnerung an die jüngere Generation weitergeben. Aus diesen Gewaltverbrechen die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, ist nicht leicht. Heutzutage vertrauen Menschen oft plakativen Aussagen und rennen dem Zeitgeist hinterher. Die große Politik muss auch die Ängste der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen und darf diese nicht unter den Tisch kehren. In diesen Situationen besteht die Gefahr, dass radikale Kräfte von Links und Rechts die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich bringen. Anscheinend hat man in unserer „heilen Welt“ vergessen, die Aussagen der Politik auch zu hinterfragen. Dazu gehört es, dass wir uns umfassend informieren und nicht blindlings den Aussagen von Gruppierungen vertrauen. Nach meiner Ansicht haben auch die öffentlich-rechtlichen Medien die Aufgabe, neutral zu berichten und zu informieren. In den Talkshows der Sender kann man immer wieder feststellen, dass die Meinung manipuliert wird und anders Denkende ausgegrenzt werden. Die schrecklichen Ereignisse unserer Vergangenheit sollten uns anspornen, alles dafür zu tun, um solche Entwicklungen in der Zukunft zu verhindern. Dazu braucht es mündige Bürger, die sich informieren, mitreden und mitdiskutieren. Eine Demokratie lebt von den Bürgerinnen und Bürgern, die unseren Rechtsstaat anerkennen und erhalten.

Aus diesem Grunde würde ich mich freuen, wenn an den Gedenkfeiern  viele Mitbürgerinnen und Mitbürger teilnehmen würden. Dafür schon jetzt mein recht herzliches „Vergelt’s Gott“.

Auf kommunaler Ebene wollen wir auch unseren Beitrag für eine gelebte Demokratie leisten. Als verantwortungsvolle Kommunalpolitiker binden wir immer wieder die Bürgerschaft in unsere Entscheidungsfindung mit ein. Die gewählten Marktgemeinderäte sowie ich als Bürgermeister sind immer Ansprechpartner unserer Bürgerinnen und Bürger. Das Ergebnis dieses Dialoges sind Entscheidungen, die sich am Gemeinwohl orientieren und einen Nutzen für die Bevölkerung und unsere gesamte Heimatgemeinde bringen.

Eine bürgernahe Kommunalpolitik bedeutet auch, dass man einzelne Interessen dem Gemeinwohl unterordnen muss. Ich als Bürgermeister bin dafür verantwortlich, dass sich unsere Heimatgemeinde auch in der Zukunft so entwickelt, dass die Grundversorgung gesichert und die Lebensqualität erhalten bleibt.

Dazu benötigen wir aktive Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten uns bei diesem nicht einfachen Weg unterstützen.


Ich freue mich auf Ihre aktive Mitarbeit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
aus dem Oberen Rodachtal


Gerhard W u n d e r
Erster Bürgermeister

Kategorien: Rathaus