Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Dorferneuerung Birnbaum

02.09.2020 Neuer Spielplatz wurde ein Schmuckstück und eine Spieloase für die kleinen und größeren Kinder.

Birnbaum (sd) Dorferneuerung, Förderinitiative Nordostbayern und der Wettbewerb „Heimatdorf 2019“ gaben die Gewissheit, dass sich auch für die Kinder im Steinwiesener Ortsteil Birnbaum ein schöner, moderner und nachhaltiger Spielplatz verwirklichen ließ. Doch das war nur die eine Seite, hier kamen die Zuschüsse, die gebraucht wurden. Für die Dorferneuerung wurde seit 2015 in Birnbaum viel bewegt, angefangen von der langen und kurzen Seite, über den Ringweg, den Kirchenvorplatz und den Dorfplatz. Beim Wettbewerb „Gütesiegel Heimatdorf 2019“ konnte Steinwiesen zusammen mit Thurnau den Preis für Oberfranken gewinnen und die Gelder in Höhe von 60.000 Euro werden für die diversen Spielplätze verwendet, u.a. auch für Birnbaum.

Doch nicht nur Geld steckt in dem schönen kindgerechtem Arial. Viel Schweiß und Geduld, Zeit und Pläne, die wieder verworfen und geändert wurden, und ein Team, das das alles koordinierte. Die Gruppe der „Spielplatzplaner“ zog die Fäden und die Dorfgemeinschaft stand ihnen zur Seite. „Vor allem mussten wir uns viele Gedanken zur Gestaltung machen. Ein Kleinkindbereich sollte dabei sein und alles so naturbelassen wie möglich“, sagt die Sprecherin der Spielplatzplaner, Luzia Gareis, die sich über eine Whatsapp-Gruppe verständigten. Besonders sind hier neben Luzia Gareis Ramona Müller, Andreas und Maria Trebes und Heinz Kolb hervorzuheben. Als guter Geist erwiesen hat sich Günther Beetz. Sein Einsatz verdient wirklich besondere Erwähnung. Unermüdlich war er von Anfang an beim Spielplatzbau dabei, oftmals alleine aktiv und hat am Ende die meisten Arbeitsstunden erbracht. Maschinen stellte Bernhard Beetz uneigennützig zur Verfügung, wenn sie gebraucht wurden. Für das Holz zuständig war der örtliche Gemeinderat und Holzexperte Günter Partheymüller, der aus unbehandelten Robinienkernholz für die Geräte und Lärche Kernholz für die Sandkastenumrandungen die Einzelteile und Pfosten fertigte. „Das Holz ist so gut, das muss mindestens 20 Jahre halten“, versicherte der „Palletten-Günter“, wie er liebevoll genannt wird. Kreativer Kopf bei den Spielgeräten aber war Stefan Kolb, seines Zeichens Bauhof-Kapo. Von Seiten der Gemeinde wurde mit Gerätschaften und Fahrzeugen sowie Personal geholfen. Unterm Strich kann man sagen, dass fast das ganze Dorf zusammengehalten hat, vor allem junge Väter und Mütter, um für ihre Kinder eine Spieloase zu schaffen, in der man sich wirklich wohlfühlt. Und wo auf Sicherheit sehr großen Wert gelegt wurde.

Bürgermeister Gerhard Wunder überzeugte sich nun vom „fertigen“ Spielplatz. Besonders der Kleinkinderbereich mit Klettermöglichkeiten, Windrädern und großem Sandkasten ist ein Hingucker. Außerdem finden sich noch ein Kletterturm mit Rutsche und Hängebrücke, Klettermöglichkeiten am Seil und Schaukeln auf dem mit einem Holzzaun umrandeten Spielplatz. Wie Heinz Kolb erzählte, war hier Andreas Franz von der Baufirma AS Bau in Hof sehr hilfreich, besonders beim einschütten des Fallkieses unter den Spielgeräten. Bürgermeister Wunder erklärte, dass neben den Fördermaßnahmen der Materialwert für die Geräte noch 15 – 20.000 Euro beträgt. Insgesamt wurden 400 – 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit in das Projekt gesteckt. Hier schlägt vor allem der Holzzaun zu Buche. Wie die Dorfgemeinschaft und die Spielplatzplaner zum Schluss stolz bemerkten, wird der Spielplatz schon sehr gut angenommen. Auch wenn er noch nicht offiziell eingeweiht werden konnte, Corona bedingt. „Aber im Herbst werden wir schon im kleinen Rahmen die Weihe mit einem Corona konformen Fest durchführen können“, versicherte Gerhard Wunder. Und dann wird auch sicher die neue Sitzgruppe aufgestellt sein, die die Bayerischen Staatsforsten von ihren Auszubildenden anfertigen lässt.

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