Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Ehrungen der Marktgemeinde Steinwiesen

11.08.2016 Ehrenamtliches Engagement gehört zum Rückgrat unserer Gesellschaft.

Steinwiesen – Zum festen Bestandteil im Jahreskreis der Marktgemeinde Steinwiesen gehört die Ehrung verdienter Vereinsfunktionäre, Musiker, Sänger und erfolgreicher Schulabgänger. Aus diesem Anlass hatte Bürgermeister Gerhard Wunder und sein Ratsgremium den diesjährig betreffenden Personenkreis zu einem Ehrungsabend in den Sitzungssaal eingeladen. Diesmal waren es insgesamt 25 Vereinsangehörige und neun Schüler die mit der goldenen beziehungsweise bronzenen sowie silbernen Ehrennadel des Marktes ausgezeichnet wurden.

Im Beisein der Marktgemeinderäte, Träger der Goldenen Bürgermedaille und Vereinsvorsitzenden betonte Gerhard Wunder, dass die Gemeinde mit den Auszeichnungen die Wertschätzung von hervorragenden Leistungen zum Ausdruck bringen will. Mit Stolz verwies der Bürgermeister darauf, dass in der Großgemeinde Steinwiesen 75 Vereine das kulturelle und gesellschaftliche Leben bereichern und mitgestalten. „Wir, die kommunalpolitischen Verantwortlichen wissen die Qualität und die Arbeit unserer Vereinigungen zu schätzen. Aus diesem Grunde werden wir sie auch in der Zukunft unterstützen.“ Es gelte aber auch, sich den gesellschaftlichen Veränderungen zu stellen. Schließlich habe nur der eine Chance seine Aufgaben zu meistern, der positiv an eine Sache herangeht. Dabei gelte es die rechtsstaatlichen Grundwerte zu erhalten. Wichtig seien dabei auch das gegenseitige Vertrauen sowie das soziale und politischen Engagement.

In seinen weiteren Ausführungen ging das Gemeindeoberhaupt auch auf die Stärkung des ländlichen Raumes und auf die Zukunftsinvestition in Sachen Bildung ein. Er stellte Lösungsvorschläge vor, warum es sich lohnt in der hiesigen Region zu bleiben. Eine Absage erteilte er der „Prognose Zukunftsatlas“, bei der der Landkreis Kronach bei der Demographie den letzten Platz belegt. Die Verantwortlichen des Landeskreises und der Gemeinden kennten die hiesigen Strukturen wesentlich besser als dies ein Zukunftsatlas zum Ausdruck bringen könne. Letztlich stellte er fest, dass die ehrenamtlich Tätigkeiten und eine aktive Bürgerschaft das Rückgrat und die Basis für viele Funktionen und Aufgaben im ländlichen Raum seien. Nochmals auf die zu Ehrenden eingehend, bezeichnete er diese als die „Leuchttürme“ unserer Gesellschaft. Er habe großen Respekt vor deren erbrachten Leistungen, denn sie würden einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit und der Heimatgemeinde leisten. Seine umfangreiche Ausführungen beendete der Redner mit dem Zitat „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“.

Der aus Steinwiesen stammende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Wolfgang Müller, meinte, dass zwar die Leistungen der Ehrenamtlichen nicht in Euro zu beziffern seien, sie jedoch einen unschätzbaren Wert hätten. Beim Ehrenamt ginge es um die Erhaltung der Kultur und Vereine sowie um die Förderung der Kinder und Jugendlichen, die es gelte in der Gemeinschaft einer Gemeinde zu integrieren. Eine große Herausforderung sei es, den Nachwuchs dauerhaft zu begeistern, um den Fortbestand der Vereine in der Heimat zu sichern. Auch wenn bei Jugendlichen ein gewisser Rückzug und eine Einzelkämpfer-Mentalität zu beobachten sei, so könne er für seinen Verband feststellen, dass von den 1.500 aktiven Musikern nahezu 50 Prozent unter 17 Jahr alt seien. Den Marktgemeinderäten dankte er, dass dieser seinen Vorschlag in den 90-er Jahren, neben der jährlichen Sportlerehrung auch die Ehrenamtlichen in den kulturellen Vereinen auszuzeichnen, umgesetzt hat. Die zu Ehrenden dankte er für ihr Wirken auch im Namen der stellvertretenden Vorsitzenden des Sängerkreises Lichtenfels/Kronach/Coburg, Michaela Mattes.

Folgende Bürger wurden mit der goldenen Ehrennadel des Marktes Steinwiesen ausgezeichnet:
- Reinhard Ebertsch, Musikverein Birnbaum, 44 Jahre aktiver Musiker
- Katharina Deuerling und Georg Sesselmann, beide Gesangverein Sängerfreunde Nurn, jeweils 40 Jahre aktive Sänger
- Manfred Kuhnlein, Musikverein Steinwiesen, 40 Jahre aktiver Musiker
- Brigitte Böhnlein, Gesangverein Cäcilia Steinwiesen, 40 Jahre aktive Sängerin

Silberne Ehrennadel:
- Margrita Baaser, Steinwiesen, 15 Jahre Kassiererin des Tourismusverbandes Oberes Rodachtal
- Gerhard Gareis, Musikverein Birnbaum, zehn Jahre Erster Vorsitzender
- Stefan Ebertsch, Musikverein Birnbaum, 21 Jahre aktiver Musiker
- Kerstin Förtsch und Tobias Deuerling, beide Musikverein Nurn, jeweils 20 Jahre aktive Musiker
- Stephan Wrobel, Musikverein Steinwiesen, 20 Jahre aktiver Musikant

Bronzene Ehrennadel:
- Carina Ebertsch, Musikverein Birnbaum, 19 Jahre aktive Musikerin
- Kathrin Deuerling, Michael Deuerling und Andreas Ebertsch, alle Musikverein Birnbaum, jeweils 18 Jahre Musiker
- Anna-Maria Kotschenreuther, Musikverein Birnbaum, 13 Jahre aktive Musikerin
- Kevin Kotschenreuther, Musikverein Birnbaum, elf Jahre Musiker
- Sebastian Stöcklein, Musikverein Birnbaum, zehn Jahre Musiker
- Carina Deuerling und Johannes Klug, beide Musikverein Nurn, jeweils zehn Jahre aktive Musiker
- Linda Postler, Sophie Simon, Anna Hollendonner und Maximilian Hollendonner, alle Musikverein Steinwiesen, jeweils zehn Jahre aktive Musiker
- Birgit Beierlorzer, Gesangverein Cäcilia Steinwiesen, zehn Jahre Sängerin

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Die mit der silbernen und bronzenen Ehrennadel des Marktes Steinwiesen ausgezeichneten Musiker, Sängerinnen und Vereinsfunktionäre. Mit im Bild Bürgermeister Gerhard Wunder (rechts).

Schulabschluss:
Frankenwald-Gymnasium Kronach:
Henrik Kuhnlein, Steinwiesen (Abitur-Note 1,3), Anna Hollendonner, Steinwiesen (1,4), Mira Kochdumper, Steinwiesen (1,5), Julius Hümmer, Steinwiesen (1,8), Eva Trebes, Birnbaum (1,9)
Staatliche Realschule II Kronach:
Emma Hümmer, Steinwiesen (Note 1,64), Lea Schubert, Birnbaum (1,82)
Gottfried-Neukam-Mittelschule Kronach:
Valentin Kolb, Steinwiesen (Note 1,6)

Neben den anerkennenden Worten für die Entlassschüler mit glänzenden Noten – es gab für sie Präsente - nannte Bürgermeister Wunder noch den aus Nurn stammenden Sebastian Dietz, der seinen Bachelor-Studiengang mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,90 abschloss und dessen Bachelor-Arbeit („Validierung von Turbulenzmodellen mit OpenFOAM und Fluent anhand eines NACA-0012-Profils“) mit der glänzenden Note 1 bewertet wurde. Bei den geehrten Vereinsangehörigen war festzustellen, dass ein Großteil davon auch noch in anderen örtlichen Gemeinschaften ehrenamtlich tätig ist. hf / Hans Franz

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Gewürdigt wurden die Leistungen von Jugendlichen, die einen glänzenden Schulabschluss verzeichneten. Mit im Bild Bürgermeister Gerhard Wunder (links) sowie 2. Bürgermeister Bruno Beierlorzer und 3. Bürgermeister Thomas Reißig (von rechts).


Kategorien: Rathaus, Vereine, Schule