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Ein Feuerwerk der guten Laune beim Büttenabend in Steinwiesen

06.02.2020 Standing Ovations für die Zwerge vom Berg – Blacky II schießt den Fasching ein.

Steinwiesen (sd) Bereits eine Woche nach dem Highlight der Saison, der Aufzeichnung von „Franken Helau“ stehen die Narren aus Steinwiesen bereits wieder auf der Bühne. Mit Show, Tanz, Witz und Gesang unterhielten sie die Gäste einen Abend lang und bekamen einen Riesenapplaus und stehende Ovationen.

Kommandant Robert Unglaub ließ die Kanone Blacky II abfeuern und eröffnete hiermit den Fasching und den Büttenabend. Die gestandenen Männer des Elferrats, die lieblichen Damen der Juniorengarde sowie die beiden Prinzenpaare Prinz Frank II. und Prinzessin Ramona I. und das Kinderprinzenpaar Nils I. und Amelie I. begrüßten das närrische Volk mit Ansprachen und Tänzen. Die Tanzmariechen Amira Hopf und Maria Löffler wirbelten über die Bühne bevor die Prinzengarde souverän tanzte. „Viva la France“ – pantomimisch tanzten die „Rotkäppchen“ als Franzosen mal leise, mal schnelle Tanzschritte.

„Gebt mir ein like“ – forderte Präsident Wieland Beierkuhnlein als „Influenzer“, der Tipps für Nordhalben, Wallenfels und Marktrodach im Gepäck hatte. „Ich gebe euch täglich Tipps, macht was draus“, sagte der Star der sozialen Medien. Ein Neuling in der Bütt war Ramona Beierlorzer. Souverän meisterte sie ihr Debüt als die „Rote Mona“, die sich mit „Stöcklaschuh“ und „ane ruedn Schnabbdasch“ in Schale geworfen hat. Sie ärgert gerne die Club-Fans aus Neufang, indem sie demonstrativ eine FC Bayern Fahne im Garten wehen hat. Als „Alta Fraa“ kam Moni Reißig auf die Bühne und wusste allerhand von zuhause und den Senioren zu berichten.


Die Tanzmariechen Maria Löffler (re) und Amira Hopf

Ein Höhepunkt in der Bütt aber wie jedes Jahr der „Zwerg vom Berg“ Sven Schuster, der in diesem Jahr Verstärkung mit David Wiedel mitgebracht hatte. Sie gaben als Flößer ein Loblied auf Wallenfels zum Besten, Bürgermeister Jens Korn hatte dafür bezahlt. Aber dann ließen sie als Zwerge kein gutes Haar an den „Städtern“, wo wie bei „Spiel mit das Lied vom Tod“ die Stadtmitte ab 18.00 Uhr ausgestorben ist. „Lebensqualität durch Nähe“, ein Paradebeispiel waren hier die „Fritzlas“, die in der Schlange vor der Kasse so einiges auszuhalten hatten.

Beeindruckend war die Darbietung der „Firedancers“ aus Küps, die in das Land der Pharaonen entführten und eine Mumie erweckten. Der Jugendelferrat rockte als bunte Vögel die Bretter, die die Welt bedeuten und die SV Turngruppe entführte die Besucher in die 90er Jahre mit Musik, Akrobatik und Tanz.

Laut, schrill und sexy wirbelten die Chickendales als „The Greatest Showmann“ über die Bühne und die Koslowski’s trieben diesmal im Rathaus ihr Unwesen. Bürgermeister Reinhard Koslowski (Sebastian Müller), seine Sekretärin (Katrin Göppner) hatten es mit der „grünen Cordula“ (Jenny Koch) und dem ersten Einwohner mit Migrantenhintergrund aus Bayern der neuen „Freien Volksrepublik Franken“ – FFF zu tun (Daniel Hübschmann).

Mit einem furiosen Finale endete der Büttenabend, der von Ali & Querchl wieder musikalisch begleitet wurde. Moderiert hatten den tollen Abend in bewährter Weise Andi Müller und Christian „Krems“ Kremer.


Das Steinwiesener Prinzenpaar Frank II und Ramona I.

Kategorien: Fasching, Veranstaltungen