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Eine lange Reise für die Luftballons

10.09.2020 Doberschau in Sachsen war am weitesten weg, die Blumenstraße nah dran.

Foto: Susanne Deuerling
An der Stellwand wurden die Briefe und Karten, die von der „Ballonfahrt“ zurückkamen, aufgehängt. Unten sieht man die Hunde aus Pirna. Zur Feier des Tages bekamen die Kleinsten einen Luftballon von Erzieherin Silvia Brehm

Steinwiesen (sd) Luftballons können weit fliegen, aber auch schon bald nach dem Start abstürzen. Diese Erfahrung machten die Jungen und Mädchen des Kindergartens St. Marien in Steinwiesen.

Vor den großen Ferien im Juli hatten die Kinder 70 Luftballons in den Himmel steigen lassen, die sich wie ein buntes Meer an Luftballons gleichzeitig in den Himmel ergossen. Schnell wirbelten die gelben, roten, blauen und grünen Ballons über den Kindergarten hinweg, stiegen immer höher und berührten manchmal die Baumkronen, wenn sie weiter und immer weiter flogen Das Steigen der Ballons ist ein Symbol und ein Dankeschön dafür, dass endlich wieder alle Kinder in den Kindergarten gehen und spielen durften. Ein Zeichen dafür, dass gemeinsam alles zu schaffen ist.

An jedem der Luftballons war eine Karte befestigt, auf der die Kinder jeweils ihre Freude darstellen konnten. „Hurra, endlich sind wir wieder zusammen“ – so das Leitmotiv der Karte und jeder hatte sein ganz persönliches Danke dazugeschrieben oder gemalt. Außerdem einen Wunsch für die Zukunft. Bunt bemalt waren die Karten und ganz individuell hatte sie jedes Kind selbst gestaltet.

In den folgenden Tagen und Wochen nun wuchs im Kindergarten die Spannung, ob einige ihrer Ballons auch gefunden wurden und vor allem, ob ihnen die Finder auch eine Karte oder einen Brief schreiben würden. Und tatsächlich, von etwa 10 Luftballons kam ein Feedback des Finders. Oder des Herrchens, denn in Pirna in der Sächsischen Schweiz fanden zwei Hunde den Ballon und die Karte. Über 230 Kilometer war er da schon geflogen. Noch weiter ging es für die Ballons, die in Doberschau in Sachsen (274 km) und in Bautzen (271 km) landeten. Auch Dresden (217 km) war dabei, sowie Weißbach und Umgebung in Thüringen (105 km).

Die lustigste Rückantwort kam jedoch aus Steinwiesen, aus der Blumenstraße. Gerade mal 50 Meter hatte es der bunte Ballon geschafft. „Aber die Kinder haben sich über jede Antwort gefreut, egal woher sie gekommen ist“, lachte Erzieherin Silvia Brehm. Auf einer Stellwand wurde im Eingangsbereich des Kindergartens alle Rückmeldungen aufgehängt, sodass man die bunten Postkarten und Briefe immer bewundern konnte.


Die Luftballonpost wurde im Kindergarten St. Marien in Steinwiesen sehnsüchtig erwartet

Kategorien: Kindergarten