Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Es gibt Alternativen

02.12.2020 Lichtblicke im Advent sind Lichtblicke in Corona-Zeiten.

Steinwiesen (sd) Keine traditionellen Adventsfenster mit wärmen am Feuer, mit Nähe und Geborgenheit miteinander und kein Adventsmarkt mit vielen Lichtern, mit Plätzchen und Glühwein, eng aneinander gedrängt im Pfarrgarten.

In diesem Jahr ist alles anders. Aber es gibt doch Alternativen. Denn der Advent ist trotzdem da, die Vorbereitung auf Weihnachten läuft ja doch, in den Herzen und in den vielen kleinen Möglichkeiten, doch ein wenig Adventsstimmung aufkommen zu lassen.

Aus diesem Grund bietet die kath. Pfarrgemeinde St. Marien in Steinwiesen an den vier Adventssonntagen einen etwas anderen Weg zum Weihnachtsfest hin an. Bei schönem Wetter auf dem Platz vor der Kirche, mit Lichtern und Bildern an der Hauswand. Es sind „Lichtblicke“ im Advent – in vier Stationen auf den Weg zu Weihnachten machen. Und jede Station hat seine Botschaft. Am ersten Adventsonntag lautete diese „Mariae Verkündigung“, der Engel kommt zu Maria und sagt ihr, dass sie die Mutter Gottes werden soll. Ganz im Zeichen dieser Geschichte stehen auch die Lieder, die Silvia Wachter mit ihrer Gitarre in die Nacht singt. „Schick einen Engel“, denn jeder braucht jemanden an seiner Seite, um nicht allein sein zu müssen. Und Lichter, denn die sind gerade jetzt so wichtig, sie spenden Helle und Wärme. „Wenn du meinst, es geht nicht mehr..“, bekannte Zeilen in einem neuen Gewand, so brachte Silvia Wachter alle zum Nachdenken. Die Geschichte von der Verkündigung an Maria erzählte Kornelia Ströhlein, interpretiert und erklärt von Pfarrer Richard Reis. Die Zusage Gottes „er ist mit uns“ gilt auch in den heutigen schwierigen Zeiten. Gott ist mit uns, auch wenn es schwer wird, auch wenn es dunkel wird. Er ist mit uns und er hilft uns. Und deshalb ist das Lied „Dein Wille geschehe“, von Silvia Wachter ein Zeichen. Er lässt niemand im Stich und weiß immer, was gut für die Menschen ist.

Die Besinnung „Hoffnungslicht“, von Kornelia Ströhlein eindringlich vorgebracht, erinnert an das Ausbremsen des öffentlichen und kirchlichen Lebens schon zweimal in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie. Zusammenhalt ist hier gefragt, aber nicht jeder hat diese Sicht auf diese Dinge. Doch noch gelten Werte in dieser Gesellschaft, man muss nur zusammen stark sein. Pfarrer Reis bezeichnete die Kerze mit ihrem Schein als Hoffnungslicht, eine Kerze bekam jeder Besucher dieser kleinen Andacht mit nach Hause, damit er immer an das Versprechen Gottes erinnert wird. Und dazu passte auch das Lied „Tragt ein Licht in die Welt“. Nach den gemeinsamen Gebeten Vater unser und dem Engel des Herrn gab Pfarrer Reis den Segen. Den Abschluss fand diese kleine Adventsfeier mit dem Lied „Ave Maria“, von Silvia Wachter in Originalsprache gesungen.

Am nächsten Sonntag findet der zweite Lichtblick im Advent mit dem Thema „Mariae Heimsuchung“ um 18.00 Uhr wieder vor der Kirche statt. Bei schlechtem Wetter in der Kirche.

Kategorien: Kirche, Veranstaltungen