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Vereinsehrungen wurden von Vorsitzenden Stephan Kirsch (li) durchgeführt. Von links Gerhard Michel (50), Manfred Manzer (60), KBR Joachim Ranzenberger, Michael Dressel (40), Kommandantin Kerstin May und stellv. Landrat Gerhard Wunder

Gemeinsam 100 Jahre Feuerwehrdienst

15.01.2019 In Steinwiesen konnte das staatliche Ehrenzeichen in Silber viermal vergeben werden.

Fotos: Susanne Deuerling
Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger (2.v.re) gratuliert Roland Schneider (re) und Andreas Klinger (2.v.li) zusammen mit stellv. Landrat Gerhard Wunder (li) zum staatlichen Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst

Steinwiesen (sd) 100 Jahre aktiven Dienst sind 100 Jahre 52 Wochen im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag bereit zu sein, zu helfen und für die Mitmenschen da zu sein. Jeweils 25 Jahre aktiven Dienst für den Feuerwehrler heißt aber auch, immer für den Einsatz gerüstet zu sein, zu helfen, wenn es nötig ist und alles andere hintenan zu stellen. Für vier Männer in der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen bedeutet dies, dass sie nun das staatliche Ehrenzeichen in Silber aus der Hand von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger und stellvertretenden Landrat Gerhard Wunder erhalten.

Roland Schneider steht seit 25 Jahren seinen Mann bei der Feuerwehr Steinwiesen. Als Maschinist, Atemschutzgeräteträger und einige Jahre als Atemschutzleiter und Atemschutzgerätewart war er schon tätig. Unter seiner Leitung wurden zum ersten Mal neue moderne Überdruck-Geräte und vernünftige Einsatzbekleidung für den Innenangriff beschafft. Für den Feuerwehrverein trägt er stolz die Fahne. Auch Andreas Klinger (Rögnitz) bekam das Ehrenzeichen angesteckt. Er hat seine Feuerwehrlaufbahn in der Freiwilligen Feuerwehr Wolfersgrün begonnen und im Jahr 2002 hat ihn die Liebe nach Steinwiesen verschlagen. Maschinist, Funklehrgang, Gruppenführer und Digitalfunk-Ausbildung sind nur einige Lehrgänge, die er besucht hat und seit 2006 ist er im Führungsteam als Funkwart verantwortlich. Seit einigen Jahren verwaltet er auch die Finanzen des Feuerwehrvereins. Leider nicht anwesend war Tino Hümmer. Er ist 1993 in die Jugendfeuerwehr eingetreten und war immer da, wenn es brenzlig wurde. Ob als Kommandant oder als Vorsitzender, er hat seine Feuerwehr nie im Stich gelassen. Das gilt auch für Andreas Kremer. Auch er war 1993 bei der Jugendfeuerwehr dabei und sein Name und die legendären Zeltlager werden in einem Satz auch heute noch genannt. Von 1999 bis 2001 war er als Jugendwart für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig und als dritter Vorsitzender und später als erster Vorsitzender hat er sich um die Vereinsangelegenheiten gekümmert. Außerdem ist er Mitgründer des berühmt berüchtigten „Stammtisches süffiges Strahlrohr“. Leider hat sich Andreas Kremer entschieden, nun aus dem aktiven Dienst auszuscheiden. Aber für Andreas Klinger, Roland Schneider und Tino Hümmer gilt auch weiterhin „retten – bergen – löschen –schützen“.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Stephan Kirsch, zeichnete passive Mitglieder für jahrzehntelang Treue aus. Dies waren für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit Ludwig Deuerling (Grundgasse), für 60 Jahre Mitgliedschaft Richard Beierlorzer, Manfred Manzer und Georg Müller. 50 Jahre die Treue hält bereits Gerhard Michel seiner Feuerwehr. Michael Dressel wurde für 40 Jahre geehrt.

Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder betonte, dass insgesamt 100 Jahre Dienst für die Allgemeinheit bemerkenswert und es deshalb notwendig sei, diese Personen in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen zu danken. Im Namen des Kreises und als Vertreter von Landrat Klaus Löffler überreichte er neben dem Ehrenkreuz in Silber auch die Ehrenamtskarte des Landkreises.

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