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Gerhard Wunder feierte 60. Geburtstag

20.04.2017 Bürgermeister und Landrats-Stellvertreter mit Lob überschüttet.

Steinwiesen – „Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Augenmaß“. Dies seien drei gute Eigenschaften die Bürgermeister und den Landrats-Stellvertreter Gerhard Wunder auszeichnen würden. Dies verdeutlichte der oberfränkische Regierungs–Vizepräsident Thomas Engel bei der großen Feierstunde aus Anlass des 60. Geburtstages des Gemeindeoberhauptes von Steinwiesen. Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach nannte den Geburtstagsjubilar einen erfolgreichen Leistungsträger der Region, ein Aushängeschild und einen guten Botschafter der Kommunalpolitik. „Bei all deinen Handeln steht stets der Mensch im Mittelpunkt“, bekräftigte Landrat Klaus Löffler, der weiter sagte: „Es ist schon aller Ehren wert, wie du die Marktgemeinde vertritts und den Landkreis mit präsentierst.“

Die Redner hoben bei ihren Glückwunschworten immer wieder das vielseitige Engagement von Gerhard Wunder zum Wohle der Bevölkerung heraus.
Vollbesetzt war die Turnhalle als ein großer Personenkreis aus allen Schichten der Politik, von Institutionen und Vereinen sowie der Bürgerschaft zum Gratulieren erschienen war.

Nach den Klängen des örtlichen Musikvereins und der Begrüßung durch Zweiten Bürgermeister Bruno Beierlorzer eröffnete dieser seine Laudatio mit den Worten: „Wir feiern heute den Geburtstag eines Mannes, der sich schon seit frühester Jugend der örtlichen Gemeinschaft in besonderer Weise verbunden fühlt.“ Dank und Anerkennung zollte Beierlorzer für die großartigen Leistungen, die die Marktgemeinde Steinwiesen ein großes Stück nach vorne gebracht haben. Der Bürgermeister habe in seiner nunmehr 21-jährigen Amtszeit nie aufgehört, an den Markt und seinen Ortsteilen zu glauben, um damit „seine“ Heimat trotz Widrigkeiten zu stärken und dem demografischen Wandel entgegen zu treten.

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Ein Herz und eine Seele: Landrat Klaus Löffler und sein Stellvertreter Gerhard Wunder, der seinen 60. Geburtstag feierte

Der Zweite Bürgermeister erinnerte daran, dass Wunder im Jahre 1972 eine Verwaltungslehre im Rathaus Steinwiesen begann, sich anschließend weiterbildete und mit einer Traumnote die Prüfung zum Verwaltungs-Diplominhaber ablegte. Danach habe er erneut die Schulbank gedrückt, um sich zum Verwaltungsfachwirt ausbilden zu lassen.

Bei der Kommunalwahl 1996 habe Wunder für das Amt des Ersten Bürgermeisters kandidiert. Auf Anhieb sei der damals 38-Jährige mit einem respektablen Ergebnis zum Gemeindeoberhaupt gewählt worden. Auch der Sprung in den Kreistag habe seinerzeit auf Anhieb geklappt. Zusätzlich sei er nun seit neun Jahren der Stellvertreter des Landrats. „Deine am 1. Mai 1996 begonnene Amtszeit gleicht bis heute einem furiosen Feuerwerk von Ideen und Tatkraft. Bei deinen Leistungen waren die Wiederwahlen in den Jahren 2002, 2008 und 2014 vorprogrammiert.“
Bruno Beierlorzer ging auf mehrere Maßnahmen in der Ära Wunders, wie Abwasserwirtschaft, Radwegebau, Dorferneuerung, Ortskernsanierung, Schulturnhalle, Erlebnis- und Freibad oder Ortsdurchfahrt, ein.

Bei allen diesen Leistungen sei es dem nun 60-Jährigen gelungen, durch eine konsequente Politik der Prioritätensetzung die Finanzen in Ordnung zu halten. Ein wichtiges Anliegen sei für Wunder das gute Miteinander im Markgemeindrat über die Parteigrenzen hinaus.

Gerhard Wunder habe aber nicht nur die berufliche Karriere im Sinn gehabt, sondern viel Sinn für das Vereinsleben an den Tag gelegt und mit seiner Frau Eva vor 30 Jahren eine Familie gegründet, aus der die Kinder Katharina und Michael hervorgegangen seien. Im sportlichen Bereich habe er sich zu einem sehr begabten Sportler entwickelt und sich nicht nur auf eine Sportart konzentriert. Im Ehrenamt war er aktiver Feuerwehrmann und noch heute engagiert er sich seit Jahren als Spartenleiter Turnen im SV Steinwiesen. Beierlorzer abschließend: „Ich wünsche dir auch künftig viele Mitstreiter, die mit dir gemeinsam die Steine aus den Weg räumen.“

MdB Dr. Hans Michelbach hob die Leistungen von Wunder für die Allgemeinheit hervor und bezeichnete ihn als einen Glücksfall für den Frankenwald. Dass Wunder ein Kommunalpolitiker mit Leib und Seele sei, dies unterstrich von der Oberfranken-Regierung Thomas Engel. Dies hätten die Bürger bemerkt und damit honoriert, dass sie ihn viermal zum Bürgermeister wählten. Nach seinen Dank- und Lobesworten überreichte Landrat Klaus Löffler als Fan des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München dem Anhänger des 1. FC Köln als Geschenk eine Eintrittskarte für das nächste Aufeinandertreffen der beiden Teams in München.

Jens Korn, der nicht nur als Bürgermeister der Stadt Wallenfels, sondern auch als Vertreter des Bayerischen Gemeindetages gratulierte, bezeichnete Wunder als einen geachteten und geschätzten Kollegen, der sich auch nicht fürchte Unangenehmes anzusprechen und seine Meinung sage, wo andere schweigen würden.

Immer wieder für Schmunzeln sorge Richard Rauh, der im Namen der 66 Vereine der Großgemeinde und des Marktgemeinderates Glückwünsche übermittelte. „Wann hat man schon die Gelegenheit als Roter einen Schwarzen ganz offiziell zum Geburtstag zu gratulieren?“ Er tue dies gerne, auch deswegen weil Gerhard Wunder immer ein offenes Ohr für die Vereine habe und selbst vieles ehrenamtlich leiste. Und dies neben seinen vielen politischen Aufgaben. Für Wunder sei der Begriff „Ehrenamt“ keine leere Worthülse. Der SV-Vorsitzende und Marktgemeinderat Rauh fasste zusammen: „Man kennt sich, man schätzt sich und man respektiert sich.“

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Bürgermeister, Landrats-Stellvertreter und Kreisrat Gerhard Wunder spricht an seinem 60. Geburtstag Dankesworte an die vielen Gratulanten

Für die Umrahmung der Feierstunde, bei der die Gratulationscour nicht enden wollte, sorgten neben dem bereits erwähnten Musikverein Steinwiesen, auch die Kindergartenkinder, die Chorgemeinschaft Steinwiesen-Nurn sowie die Blaskapellen aus Birnbaum, Neufang, Nurn und Schlegelshaid.
Zum Abschluss des offiziellen Teils brachte das Geburtstagskind seine Freude über die große Gratulantenschar zum Ausdruck. Wenn vieles geschaffen worden sei, so sei dies nicht von ihm allein erreicht worden, sondern dies sei in Gemeinschaft geschehen. Er habe sich stets als Teamplayer verstanden. „Gemeinsam wollen wir und können wir noch einiges erreichen“, sagte ein an diesem Tag ständig strahlender Kommunalpolitiker, der an der Spitze des Marktes Steinwiesen und mit an vorderster Front im Landkreis verantwortungsvolle Aufgaben bewältigt. Letztlich ließ Gerhard Wunder auch seine Frau Eva nicht unerwähnt. Sie sei in all den vielen Jahren ein unterstützender und verständnisvoller Wegbegleiter gewesen. hf



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