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Gottes Segen ruht nun auch auf dem neuen Gruppenraum des Jugendrotkreuzes und all seiner Benutzter

22.07.2016 Viel ehrenamtliches Engagement war nötig – Helfern und Spendern gedankt.

Steinwiesen (sd) Vier rote Tische, die in Kreuzform angeordnet sind, fallen auf, wenn man den neuen Gruppenraum des Jugendrotkreuzes in Steinwiesen betritt. Kreuzform deshalb, weil es nun mal das Rote Kreuz ist. Kreuzform aber auch, weil das Kreuz das Zeichen des christlichen Glaubens ist. Und gerade deshalb sollte natürlich auch der Segen Gottes über diesem Raum und alle, die ihn nutzen, liegen. Gerne kamen deshalb die beiden Geistlichen, Pfarrer Richard Reis und Pfarrer Hans-Peter Göll, um den kirchlichen Segen zu spenden. Ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe und Menschlichkeit ist das Wirken des Roten Kreuzes in dieser Welt. Pfarrer Reis unterstich dies in seinen Dankesworten an die Initiativen des Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes. Im neuen Raum ist nun Platz zum Arbeiten, zum Ausruhen, für neue Ideen und viel Engagement zum Wohle der Gemeinschaft. Auch Pfarrer Göll ging in seiner Lesung und kurzen Ansprache darauf ein, dass auch das Jugendrotkreuz alles im Namen Jesu tut, das Gebot der Nächstenliebe sozusagen lebt. „Ihr habt den Raum mit viel Zeit, Kraft und Initiative realisiert, lebt nun auch das Gebot ‚liebe deinen Nächsten‘“, sagte Pfarrer Göll. In den Fürbitten baten die Jugendrotkreuzler darum, dass es immer ein gutes Miteinander geben möge, sie bei Einsätzen und Übungen beschützt werden und die christliche Nächstenliebe immer an erster Stelle steht. Besonders baten sie Gott um seinen Schutz für alle, die sie bei ihrem Tun unterstützen, vor allem die Jugendleitung. Pfarrer Reis sprach den kirchlichen Segen und teilte Weihwasser aus. „Gottes Segen bleibe bei euch und über eurem Tun“, sagte Reis. Er wünschte viel Spaß im neuen Raum und dankte für die gute Arbeit. „Es ist ein gutes Werk. Vergelt`s Gott an all die fleißigen Hände, die hier am Werk waren“, bekräftigte der Geistliche.

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Die beiden Geistlichen, Pfarrer Hans-Peter Göll und Pfarrer Richard Reis (v. li), sprechen den Segen für den neuen Raum des Jugendrotkreuzes. Rechts Bereitschaftsleiterin und Jugendleiterin Katharina Wunder und ihre Jugendgruppe.

Zu Beginn der kleinen Feier hatte Bereitschaftsleiterin und Jugendleiterin Katharina Wunder die Gäste begrüßt. Die Gemeinde, vertreten durch 3. Bürgermeister Thomas Reißíg, die beiden Geistlichen, BRK-Geschäftsführer Roland Beierwaltes und viele der „helfenden“ Hände hatten sich eingefunden, um die erstaunliche Verwandlung des „alten Lagers“ in den neuen, hellen und ansprechenden Raum zu bestaunen. Groß prangt das Logo des Jugendrotkreuzes an der Wand, die Weltkugel, die von Kindern bevölkert wird. An der anderen Wand hat sich die Jugendgruppe, „Die Glaan Rettungs(b)engela“ mit einem Engelchen und einem Teufelchen verewigt. Katharina Wunder dankte allen, die in vielen vielen ehrenamtlichen Stunden mitgeholfen haben, diesen Raum zu dem zu machen, was er nun ist.

Dank auch an die Griesgemeinschaft, die von ihrem Fest im letzten Jahr 500 Euro gespendet hat und das Geld wurde voll in den neuen Raum des Jugendrotkreuzes investiert. „Wir danken der Bevölkerung, die es möglich gemacht hat, dass wir diese Spende bekamen“, sagte Wunder und gab auch den Dank an den Kreisverband weiter, der die Kosten für den Bodenbelag übernommen hat. Insgesamt wurden 230 ehrenamtliche Stunden geleistet, vom Ausräumen, über das Entsorgen des in die Jahre gekommenen Inventars, bis zum Streichen, Malen und Montieren der neuen Deckenlampen. Der Bodenbelag wurde von der Firma Bodenpersonal verlegt, auch hierfür ein herzliches Dankeschön. „Und dann gab es natürlich Putzstunden ohne Ende. Ich werde keine Namen nennen, aber ohne die vielen fleißigen Hände wäre unser Raum nicht so schön geworden“, beteuerte Jugendleiterin Katharina Wunder. Ihre ganze Gruppe hatte zum Schluss noch eine Überraschung für sie bereit. In Gedichtform ließen sie die komplette „Aktion Raum“ Revue passieren und beteuerten immer wieder, dass es „ohne diese eine“ einfach nicht geht. Eine bemalte Tasse als Geschenk gab es obendrein dazu.

Auch der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes, Roland Beierwaltes, dankte Katharina Wunder für ihr Engagement. „Du kannst die Kinder begeistern und leistest ein Klasse Arbeit“, lobte Beierwaltes. Und sie sei sehr hartnäckig, wenn sie was brauchen würde, meinte er mit einem kleinen Lächeln. Er stellte aber auch das Jugendrotkreuz Steinwiesen als Vorbild für den ganzen Landkreis da und das funktioniere nur mit Unterstützung der Eltern.

Nach der kirchlichen Segnung des Jugendrotkreuzraumes schloss sich das Sommerfest der Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen an. Auch dabei setzten sich die Jugendlichen ein und versuchten mit einem kleinen Flohmarkt noch einige Euro für ihren neuen Raum zu erwirtschaften.

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