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Großübung der Feuerwehren der Marktgemeinde Steinwiesen

10.10.2019 Im Rahmen der Feuerwehraktionswoche bewiesen die Freiwilligen Feuerwehren sowie die Rot-Kreuz-Bereitschaft Steinwiesen, dass auf sie Verlass ist.

Foto: Hans Franz
Erstmals nahmen an einer Großübung drei weibliche Wehrleute von der Nurner Feuerwehr teil. Dies waren (von links) die Jugendgruppensprecherin Sandy Förtsch, Lea Burger und Katharina Pensel

Nurn – Dies unterstrich bei der anschließenden Besprechung Kreisbrandmeister Hans Stumpf und Dritter Bürgermeister Thomas Reißig. Beide dankten zugleich den rund 70 im Einsatz gewesenen Kräften für ihre stete Bereitschaft während eines ganzen Jahres.

Als Brandobjekt diente die neue knapp 1000 Quadratmeter große Logistik-Lagerhalle der Nurner Firma Formenbau & Kunststofftechnik Wunder. Dabei wurde ein ausgebrochenes Feuer angenommen. Drei Personen wurden als vermisst gemeldet, nachdem das im Lager befindliche Kunststoffgranulat in Brand geraten war. Die örtliche Feuerwehr startete den Löschangriff, bevor die Wehren aus Steinwiesen und Birnbaum unter schwerem Atemschutz die Personensuche und –rettung vornahmen. Dabei waren vier Atemschutzgruppen im Einsatz. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Gesuchten dem Rettungsdienst, der BRK-Bereitschaft Steinwiesen, übergeben werden. Zeitgleich wurde von der Feuerwehr Neufang eine lange Schlauchstrecke in Angriff genommen.

Die Wasserentnahme erfolge aus zwei Unterflurhydranten am Firmengelände sowie aus einem Hydranten in der Ortsmitte. Insgesamt wurden 850 Meter B-Schläuche gelegt. Zum Einsatz kamen noch vier C-Strahlrohre sowie ein Wasserwerfer von der Feuerwehr Steinwiesen.

Eine gewisse Premiere gab es bei der Feuerwehr Nurn, indem mit Sandy Förtsch, Lea Burger und Katharina Pensel drei weibliche Floriansjünger mit in die Großübung eingebunden waren. Das Trio war beim Löschaufbau sowie beim Erstangriff der örtlichen Wehr fest integriert, um die Wasserversorgung auf schnellstem Weg herzustellen. Hierzu der Nurner Kommandant Jörg Greser: „Wir sind sehr stolz auf unsere drei Damen. Sie sind in jeder Hinsicht eine Bereichung, da die gemischte Mannschaft so noch besser harmoniert und sich Sandy, Lea und Katharina kameradschaftlich großartig verhalten.“

Nach der gelungenen Übung dankte Jörg Greser den Teilnehmern für ihre disziplinierte Vorgehensweise. Eine entsprechende Nachbesprechung schloss sich an. Während noch ein Dank an Bernhard Wunder für die erneute Zurverfügungstellung des Betriebsgeländes ging, erklärte dieser, dass dies für derartige Übungen gerne geschehen sei. hf

Kategorien: Feuerwehr, Rathaus