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Großübung der Gemeinde Steinwiesen in Neufang

19.10.2017 Feuerwehren bekämpften Scheunenbrand bei Übung.

Neufang. „Scheunenbrand, vermutlich vermisste Personen im Gebäude“, so lautete die Alarmierung für die Feuerwehr Neufang beim Alarm durch die Leitstelle.Ein landwirtschaftliches Gebäude im Neufanger Ortskern diente als Objekt für eine gemeinsame Feuerlöschübung der Feuerwehren in der Marktgemeinde Steinwiesen.Nach der Alarmierung durch die ILS rückte als erstes die Wehr aus Neufang an. Bei der Ankunft drang dichter Rauch aus den Scheunentoren und dem Dachstuhl des Gebäudes. Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass ein oder zwei Personen in der großen Scheune oder im Nebengebäude vermisst werden. Die Feuerwehr Neufang begann sofort unter schwerem Atemschutz mit dem Erstangriff und der Suche nach den vermissten Personen. Die kurz darauf eintreffenden Nachbarwehren aus Birnbaum und Steinwiesen bauten die Wasserversorgung weiter aus. Weiterhin rüsteten sich ihre Atemschutztrupps aus um bei der Suche nach vermissten Personen zu unterstützen.

Das Gefahrenpotenzial beim Brandobjekt war enorm, in der Scheune war bis unters Dach Brennholz gelagert und landwirtschaftliche Maschinen versperrten Zugangs- und Rettungswege. Es wurde schnell deutlich das ein reibungsloses Zusammenarbeiten der Nachbarwehren von großer Bedeutung ist. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit wurde die Nurner Wehr beauftragt die Einsatzstelle auszuleuchten.


Zwei Atemschutzgeräteträger im Einsatz

Nach 12 Minuten wurde die erste vermisste Person gerettet und von der Rot Kreuz Bereitschaft Steinwiesen übernommen und weiter versorgt. Es stellte sich heraus das eine weitere Person im Gebäude verunglückt sein musste. Die Atemschützer machten sich im verrauchten Gebäude weiter auf die Suche und konnten ihren Auftrag mit Erfolg ausführen. In kurzer Zeit wurden fast 600 Meter Schlauch verlegt, es liefen 3 Pumpen auf Hochtouren und die Wasserversorgung stand. Die Feuerwehren konnten mit 9 Strahlrohren den Brand nun auch von außen bekämpfen. Die zahlreich teilnehmenden Jugendfeuerwehrler der Großgemeinde wurden mit Verkehrsabsicherung sowie auch beim Löschangriff von außen voll in die Übung integriert.

Geleitet wurde die Übung von Roland Reißig in seiner Funktion als 1. Kommandant in Neufang. Insgesamt nahmen 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und BRK am Planspiel teil. Als Beobachter der Übung waren der 1. Bgm. Gerhard Wunder, der 2. Bgm. Bruno Beierlorzer, Ehrenkommandant Bernhard Reißig sowie die Gemeinderäte Thomas Reißig, Markus Merkl, Jürgen Eckert, Rudolf Kotschenreuther und Udo Trebes vor Ort. Bei der Nachbesprechung im Neufanger Feuerwehrhaus bedankte sich Roland Reißig bei den Kameraden und Kameradinnen, bei der Jugendfeuerwehr sowie beim der Ortsbereitschaft des BRK aus Steinwiesen.

Der 1. Bürgermeister Gerhard Wunder zeigte sich erfreut über den Einsatzwillen und das funktionierende Miteinander der einzelnen Wehren. Er dankte den Aktiven für deren Engagement und stellte fest, dass die Wehrleute ihr Handwerk verstanden.

„Einsatzübungen dieser Art seien wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Wehren zu ermitteln und zu bewerten“ ergänzte Wunder abschließend. Abschließend organisierten die Neufanger Feuerwehrler den erschöpften Kollegen ein gemütliches Beisammensein mit verbunden mit einem kleinen Imbiss. –gb-   

                                  

Kategorien: Feuerwehr