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Winter an der Ködel
winterliche Felder bei Nurn
Eingebettet in Schnee
Schneetürme auf dem Gartenzaun

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Nurn

24.01.2019 Sechser-Führungsteam wieder gewählt – Kreismusikfest im Mai 2021 in Nurn.

Nurn – Vor drei Jahren wurde beim 195 Mitglieder zählenden Musikverein Nurn erstmals ein Sechser-Team an die Vereinsspitze gewählt, das in ihren eigenen Reihen die für die jeweiligen Aufgaben zuständigen Personen in der Folge selbst festlegte. Dieser neu gewählten Mannschaft wurde nun im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder das einmütige Vertrauen ausgesprochen. Diesem Sextett gehören Alexander Franz, Katja Lunk, Maximilian Sesselmann, Julia Seffler, Dennis Sonntag und Arno Pohl an.

Darüber hinaus besteht ein vierköpfiger Vereinsausschuss mit Julia Greser, Tobias Deuerling, Carmen Förtsch und Sandy Förtsch. Als Musikführer fungiert weiterhin Johannes Klug.

Den Auftakt der Jahresversammlung im Mehrzweckhaus bildeten die Blasmusikanten mit einigen Musikstücken. Andreas Franz blickte auf das vergangene Jahr zurück, indem mit Proben und Auftritten insgesamt 79 Termine wahrgenommen worden sind.

Diese Zahl zeige, dass von den 29 aktiven Musikanten viel Freizeit geopfert werden musste. Da allerdings der Probenbesuch manchmal zu wünschen übrig lasse, hoffte er, dass sich dies doch positiv ändern möge. Vor allem appellierte er daran, wenn schon eine Teilnahme nicht möglich sei, dies vorzeitig anzuzeigen, damit entsprechend reagiert werden könne. Große Schatten werfen ihre Ereignisse voraus: Im Jahre 2021, und zwar vom 28. bis 30. Mai, werde der Musikverein Nurn der Ausrichter des Kreismusikfestes sein. Mit den Vorbereitungen hierzu wolle man im kommenden Herbst beginnen. Mit zahlreichen Dankesworten, die von den Aktiven und ihrem Dirigenten, über die Vereisführung bis hin zu einer spendenfreudigen Nurner Bevölkerung reichten, schloss Andreas Franz seinen Rückblick.

Dirigent Wolfgang Schrepfer aus Steinwiesen, der nun schon seit 16 Jahren in Nurn tätig ist, rief von den Auftritten besonders die Umrahmung eines Festes in Weiden in der Fränkischen Schweiz in Erinnerung. Dort habe die Kapelle eine glänzende Visitenkarte hinterlassen. Allerdings bedauerte er das Stagnieren in der Jugendarbeit, denn schon seit zwei Jahren sei kein Nachwuchsspieler hinzu gestoßen. Es gelte deshalb hier wieder aktiv zu werden. Auch wenn manchmal schwere Zeiten zu überstehen waren, so lobte er das ausgezeichnete Verhältnis, das zwischen ihm, der Vereinsführung und der Kapelle besteht. Musikern aus Neuengrün und Steinwiesen dankte Schrepfer dafür, weil sie als Aushilfe eine wichtige Verstärkung waren. „Auf die Dauer darf dies mit den Fremdmusikern aber keine Lösung sein“, so der Dirigent.

Einen recht zufriedenstellenden Kassenbericht erstattete Dennis Sonntag. Die Prüfer Reinhard Lunk und Reinhard Förtsch bestätigten eine tadellose Führung der Finanzen.

Marktgemeinderat Josef Schuberth, der die problemlos verlaufenen Neuwahlen geleitet hatte, sprach dem Musikverein im Namen der katholischen Kuratieverwaltung seinen Dank für die Umrahmung bei den kirchlichen Anlässen aus. Grund dem Musikverein für die gewährte Unterstützung und gute Zusammenarbeit zu danken, hatten auch zahlreiche Vertreter örtlicher Vereine.

Bei der Vorschau erwähnte Andreas Franz als einen der nächsten Termine den  Ende April stattfindenden Ehrungsabend. Am 1. Mai werde beim Mehrzweckhaus wieder das Gartenfest durchgeführt. Besucht werde das Kreismusikfest in Weißenbrunn (19: Mai). Von den auswärtigen Auftritten stehe die Teilnahme eines Festes in Naila am 12. und 14. Juli im Raum. Zum festen Bestandteil gehöre inzwischen die Ausgestaltung des Teichfestes der örtlichen Feuerwehr (10. August). hf / Hans Franz

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