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Winter an der Ködel
winterliche Felder bei Nurn
Eingebettet in Schnee
Winterlicher Sonnenuntergang
Herrlicher Wintertag
Schneetürme auf dem Gartenzaun

Jahreshauptversammlung des Musikvereins Nurn

06.03.2017 Neue Vereinsleitung hat sich gut eingeführt.

Nurn – Gut gemeistert hat ein Sechser-Vorstandsteam des Musikvereins Nurn ihr erstes Jahr, nachdem nach 23 Jahren Vorsitzender Jürgen Eckert nicht mehr für dieses Amt kandidiert hatte. In der seinerzeitigen Jahresversammlung konnte keine namentliche Nachfolge für ihn, für die ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehende Kassiererin und die weiteren Ämter in der Vereinsleitung gefunden werden. Inzwischen hat ein damals gewähltes Sextett in internen Sitzungen die Problematik behoben, sodass sich nun folgende Konstellation ergibt:
1. Vorsitzender Alexander Franz, 2. Vorsitzende Katja Lunk, 3. Vorsitzender Maximilian Sesselmann, Kassierer Dennis Sonntag, Schriftführerin Julia Seffler, Zeugwart Arno Pohl.

Bei der jetzigen Jahreshauptversammlung im Mehrzweckhaus ging der neue Vorsitzende Alexander Franz auf die Vorstands-Umstrukturierung ein und erklärte dass die Aufgaben auf mehreren Schultern gut verteilt werden konnten. Seinem Jahresrückblick war zu entnehmen, dass die aktiven Musikanten 82 Termine – davon waren die Hälfte Proben – absolvierten. Neben zehn größeren Auftritten standen auch etliche Ständchen auf dem Programm. Mit Freude gab er bekannt, dass Sandy Förtsch und Lena Franz erfolgreich das silberne D2-Abzeichen ablegten. In wenigen Wochen wird sich Jan Weiß der gleichen Prüfung unterziehen. Mit Paul Schuberth, Kornell Vogler und Adrian Förtsch stünden drei Nachwuchsleute in der Ausbildung. Die Kapelle umfasse derzeit 30 Musikanten.

Seine Dankesworte galten diesem Musikerkreis. Weiterer Dank ging unter anderem an Dirigenten Wolfgang Schrepfer, den örtlichen Vereinen, der Kirchenverwaltung und den Haussammlern bei den Kirchweih- und Silvesterständchen. Ein dickes Lob sprach Franz der örtlichen Bevölkerung für deren Aufgeschlossenheit und den getätigten Spenden aus.

Dirigent Wolfgang Schrepfer beklagte, dass durch die unvollständige Anwesenheit der Musikanten es schwierig sei „vernünftige“ Proben durchzuführen. Der Grund hierfür seien unter anderem Schichtarbeiter, Studierende und krankheitsbedingte Ausfälle. Zwar könnten nach wie vor Ortstermine wahrgenommen werden, jedoch treffe dies nicht immer für auswärtige größere Auftritte zu. Er hoffte, dass bei allen Unzulänglichkeiten sich die personellen Probleme verbessern. Schließlich müsse man sich auch gewisse Ziele setze. Inwieweit ein geplantes Herbstkonzert abgehalten werden kann, dies müsse noch abgewartet werden. Dank für das gute Miteinander sprach er der neuen gut funktionierenden Vereinsleitung aus.

Kassierer Dennis Sonntag zeigte die Einnahmen und die Ausgaben auf. Wegen eines weggefallenen zweitägigen Auftritts im Landkreis Hof sei eine finanzielle Lücke entstanden. Obwohl im Berichtszeitraum die Ausgaben überwogen hätten, gebe die Gesamtfinanzsituation keinen Grund zur Beunruhigung. Die Prüfer Reinhard Förtsch und Reinhard Lunk bestätigten die richtige und ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte.

Grund dem Musikverein für die gewährte Unterstützung und gute Zusammenarbeit zu danken, hatten die Vertreter der Kirchenverwaltung, des Sportvereins, der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe, der Feuerwehr, des Mehrzweckhaus-Bauvereins, der Damen-Gymnastikgruppe und des CSU-Ortsverbandes.

Bei der Vorschau wurden bereits 32 feststehende Termine registriert. Für die Kapelle steht dabei unter anderem die Teilnahme am Kreismusikfest in Steinberg und Steinwiesen sowie beim Heimatfest in Naila auf dem Programm. Umrahmt werden in Nurn der Ehrungsabend und die Sternwanderung der Frankenwaldvereins-Ortsgruppe sowie das Teichfest der Feuerwehr. hf

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