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Jahreshauptversammlung Feuerwehr

17.01.2018 Wachablösung bei der Freiwilligen Feuerwehr Birnbaum – Alexander Müller tritt in die Fußstapfen seines Vaters – Günter Müller zum Ehrenkommandant und Thomas Kräußling zum Ehrenmitglied ernannt.

Neuwahl der Kommandanten
Birnbaum (sd) Eine Ära geht in Birnbaum zu Ende. Nach 24 Jahren arbeitsintensiver Zeit als erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr übergibt Günter Müller das Amt in jüngere Hände. Zusammen mit seinem Stellvertreter Thomas Kräußling, der 18 Jahre lang an seiner Seite gearbeitet hat, bleibt er der Feuerwehr jedoch weiterhin erhalten. Für seine Arbeit und die Verdienste in der langen Amtszeit als Kommandant wurde Günter Müller bei der Versammlung zum Ehrenkommandant ernannt. Thomas Kräußling wurde Ehrenmitglied. In die Amtszeit der beiden fand unter anderem die Gründung der Damenfeuerwehr statt (2001) der An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses (2001-2002), der Aufbau des Atemschutzes (2005) oder auch die Einweihung des TSF-W (2006) statt. 2007 folgte die Gründung der Jugendfeuerwehr. Die Verdienste der beiden scheidenden Kommandanten wurden von ersten Bürgermeister und Stellvertreter des Landrats Gerhard Wunder und Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller mehrfach gewürdigt. Die aktive Mannschaft überreiche jedem zum Dank ein in einen Holzstamm gearbeitetes Herz. Sichtlich gerührt von so viel Zuspruch dankten beide für die Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit und sicherten auch zu, weiter für Ihre Feuerwehr da zu sein, dies wurde mit großem Applaus der Anwesenden belohnt.

Bei der Neuwahl des Kommandanten und seines Stellvertreters wurden in geheimer und schriftlicher Wahl einstimmig Alexander Müller als erster Kommandant und Marco Kotschenreuther als sein Stellvertreter gewählt. Alexander Müller tritt damit die Nachfolge seines Vaters Günter an. Beide Kommandanten nahmen die Wahl an und appellierten an alle aktiven und passiven Kameraden, sie bei ihrem neuen Amt bestmöglich zu unterstützen.

Vereinsehrungen
Auch Ehrungen für passive Mitglieder wurden in der Versammlung durchgeführt. Erster Vorsitzender Wolfgang Welscher sagte langjährigen Vereinsmitgliedern den Dank für ihre Treue zur Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Birnbaum ist stolz darauf, Kameraden zu haben, die ihre Wehr unterstützen und die Ideale und Ziele des Vereins mittragen.

Geehrt wurden für
60 Jahre Albert Reißig, Albin Kotschenreuther
50 Jahre Manfred Hofmann, Reinhard Kräußling, Josef Ebertsch,
Gottfried Ebertsch, Bruno Fischer
40 Jahre Heinz Kolb, Edwin Kotschenreuther
Ehrenkommandant Günter Müller
Ehrenmitglied Thomas Kräußling


Etliche Vereinsehrungen konnten durchgeführt werden. Von links Bürgermeister Gerhard Wunder, Ehrenmitglied Thomas Kräußling, Bruno Fischer (50), Gottfried Ebertsch (50), Albert Reißig (60), Manfred Hofmann (50), Albin Kotschenreuther (60), Josef Ebertsch (50), Heinz Kolb (40) und Ehrenkommandant Günter Müller

Berichte aus der Versammlung

Die Freiwillige Feuerwehr Birnbaum zählt zurzeit 167 Mitglieder. Davon leisten 34 Kameraden, 11 Kameradinnen und 10 Jugendliche aktiven Dienst. Die Atemschutzgruppe besteht derzeit aus 15 Atemschutzgeräteträgern.

Zahlreiche Termine wurden im letzten Jahr auf Vereinsebene abgehalten. Erster Vorsitzender Wolfgang Wachter berichtete von drei Ausschusssitzungen, die hauptsächlich der Terminplanung der Feste und für Anschaffungen dienten. Drei Beerdigungen waren zu verzeichnen und zahlreiche Kleintermine zu absolvieren. Besonders hob er das „Wildsau-Spündessen“ hervor, zu dem Jürgen Kräußling die Wildsau spendierte. Fackelwanderung, Florianstag und Teilnahme an Festen anderer Feuerwehren, Weihnachtsfeier und die Dorfweihnacht standen außerdem auf dem Programm. Besonders hob er das Lindenfest verbunden mit dem 10jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr hervor. Die Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen war selbstverständlich.

Auch im aktiven Bereich war man oft unterwegs. Der scheidende Kommandant Günter Müller konnte von 12 Einsätzen berichten, aufgeteilt in zwei technische Hilfeleistungen, zwei Sicherheitswachen und acht sonstigen Terminen. Es wurden 12 Übungen laut Dienstplan abgehalten, dazu 10 zusätzliche Übungen für die Atemschutzgeräteträger. Zwei Großübungen fanden statt, davon einmal in Neufang zusammen mit den Wehren der Großgemeinde Steinwiesen. Weitere Termine hatte man mit der Kommandantentagung, Unterkreissitzungen, Verkehrsabsicherung beim Faschingsumzug in Steinwiesen sowie bei verschiedenen weltlichen und kirchlichen Anlässen.

Im Bereich der Jugendfeuerwehr war man im vergangenen Jahr ebenfalls sehr aktiv. Jugendfeuerwehrleiter Daniel Gremer berichtete von 21 Übungen der JFW. Außerdem war man auf Kreisebene sehr erfolgreich. Besonders gut gelungen war die Großübung der Jugendfeuerwehren des Inspektionsbereichs 1, die beim 10jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Birnbaum stattfand. Hier dankte Daniel Gremer allen, die beim dreitägigen Fest mitgeholfen und die Jugendlichen unterstützt haben. Beim Kreisleistungsmarsch in Stockheim erreichte man eine gute Platzierung und sechs Jugendliche konnten die deutsche Jugendleistungsspange erreichen. Sie gilt als die schwierigste und höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehren. Ebenso wurde auch wieder der Wissenstest in der Stufe IV und VI abgelegt.

Vorausschau auf das Jahr 2018
Geplant ist wieder ein Wildschwein-Spündessen
Nachtwanderung
Florianstag der Großgemeinde Steinwiesen am 4. Mai in Neufang
Lindenfest am 9. Juli
150 Jahre FF Mitwitz 01.06.-03.06.2018
125 Jahre FF Gifting 08.06.-10.06.2018
125 Jahre FF Burggrub 15.06.-17.06.2018
125 Jahre FF Thonberg 06.07.-08.07.2018
Weihnachtsfeier am 1.12.

Außerdem stehen für 2018 die Inspektion der Wehr an, die Fahrausbildung am Feuerwehrauto und die Teilnahme an allen kirchlichen und weltlichen Anlässen.

Neuaufnahmen
Folgende neue Mitglieder konnten in die Wehr und den Feuerwehrverein aufgenommen werden:
Passives Mitglied, Andreas Ebertsch
Aktives Mitglied, Kevin Kotschenreuther
Jugendfeuerwehr,Tim Resch

Grußworte
Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller ging in seinem Grußwort unter anderen auf die Wichtigkeit der mittlerweile gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder ein, sie können Leben retten, die meisten Opfer im Brandfall erliegen einer Rauchgasvergiftung. Ebenfalls gab er Informationen zur Atemschutzübungsanlage in Kronach.

Bürgermeister Gerhard Wunder lobte die große Einsatzbereitschaft der Birnbaumer Wehr und sicherte den neuen Kommandanten die volle Unterstützung der Gemeinde zu.

Kategorien: Feuerwehr, Veranstaltungen