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Brücke am Erlebnispfad
Fränkische Schlehen

Jahresversammlung der Feuerwehr Nurn

15.03.2019 Zwei Wehrmänner erhielten staatliches Ehrenzeichen.

Nurn – Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nurn erhielten durch Landrat Klaus Löffler zwei langjährige aktive Wehrmänner das staatliche Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgehändigt. So wurde der stellvertretende Kommandant Bernd Schuberth für eine 25-jährige Dienstzeit und Armin Hader sogar für eine 40-jährige Dienstzeit ausgezeichnet. In seiner Ansprache stellte der Landrat das Wirken für die Allgemeinheit aller Feuerwehren im Landkreis und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder heraus. Besonders nannte er dabei die jungen Menschen, die sich den Herausforderungen stellen und so das Fundament eines guten Zusammenwirkens mit bilden.

Zu Beginn der Versammlung in der Gaststätte Frankenwald zeigte der im vergangenen Jahr neu gewählte Vorsitzende des konkret 100 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins, Lukas Deuerling, die im Berichtszeitraum stattgefundenen gesellschaftlichen Ereignisse, wie Florianstag, Johannifeuer, Teichfest, Winterwonderland-Party oder Jahresabschlusswanderung, auf. Als einen Höhepunkt bezeichnete er die Omnibusfahrt in das unterfränkische Mainland. Neben einer Schifffahrt und Weinbergführung standen der Besuch und die Besichtigung der Feuerwehr in Marktbreit auf dem Programm. Eine Selbstverständlichkeit sei die Beteiligung mit der Fahnenabordnung an kirchlichen, gemeindlichen und weltlichen Anlässen gewesen. Ein besonderes Lob sprach er einer Helferschar aus, die für die Erneuerung der Parkplatzfläche beim Gerätehaus rund 250 freiwillige Arbeitsstunden leistete. Groß war der Katalog des Vorsitzenden an Dankesworten, die von den Aktiven über die Vorstandsmitglieder bis hin zu den Freunden und Gönnern der Feuerwehr reichten.

Kommandant Jörg Greser erwähnte die gute Beteiligung an den Übungen. Besonders freute es ihm, dass sich hierbei die Jugendlichen hervorragend mit eingebunden hätten – und dies neben ihren Prüfungsvorbereitungen und eigenen Übungseinheiten. „Gott sei Dank sind wir von größeren Einsätzen verschont geblieben. Man bedenke, dass im Jahr vorher zwei Ernstfälle mit tödlichem Ausgang verzeichnet werden mussten.“ So haben sich die 13 Einsätze auf eine Alarmierung, acht Sicherheitswachen und vier technischen Hilfeleistungen verteilt. Nicht nur für den Feuerschutz, sondern auch für die junge Bevölkerung habe sich die Wehr dem örtlichen Spielplatz angenommen. Da dieser nicht mehr im besten Zustand gewesen sei, wurden in einer achtwöchigen Aktion das Gelände und die Einrichtungen saniert und erneut.

Die Wehr, die aktuell aus 32 Aktiven – davon sieben Anwärtern – bestehe, habe 170 Stunden geleistet. Mit Erfolg hätten Nico Ströhlein, Lukas Deuerling und Alexander Greser an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg den Guppenführerlehrgang absolviert. Heuer stünde die turnusgemäße Besichtung durch die Kreisbrandinspektion an. Im September sei die Teilnahme an einer Leistungsprüfung geplant. Die Großübung der Marktgemeinde Steinwiesen zur Brandschutzwoche werde im September in Nurn stattfinden.

Ein persönliches Anliegen war es für Jörg Greser sich beim Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach zu bedanken. „Vor wenigen Tagen wurde ich nach zehn Jahren aus dem Gremium der Jugendfeuerwehr des Landkreises verabschiedet. In diesem Jahrzehnt konnte ich viel lernen und mir Wissen aneignen. Ohne deine Hilfe würde ich bestimmt nicht der Erste Kommandant hier bei der Feuerwehr in Nurn sein.“

Julia Greser, die seit März 2017 die Jugendgruppe leitet, sprach von einem ereignis- und erfolgreichen Jahr 2018. Als Beispiel nannte sie den Erwerb des bayerischen Leistungsabzeichens durch Lea Burger und Luisa Förtsch, den erreichten sechsten Platz unter 35 Mannschaften beim Kreisleistungsmarsch mit Olympiade in Küps, das förderliche Abschneiden an der Jugendflamme und den Wissenstest zum Thema Fahrzeugkunde. Letztlich seien von den Jugendlichen rund 180 Stunden in die Ausbildung investiert worden. Dank sprach Julia Greser Nico Ströhlein aus, der sie als stellvertretender Jugendwart unterstützt. Mit den Worten „Ihr habt einen Superjob gemacht“, verabschiedete sie Lea Burger und Elias Förtsch aus Altersgründen aus der Jugendwehr.

Kassierer Josef Schuberth zeigte die Einnahmen und Ausgaben auf. Die Prüfer Markus Merkl und Matthias Förtsch bescheinigten die korrekte Führung der Finanzen. Neben den staatlichen Ehrungen für Armin Hader und Bernd Schuberth wurden für eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit noch Maria Greser und Kunigunda Förtsch ausgezeichnet. Jugendwartin Julia Greser – die vor ihrer Einheirat nach Nurn bereits in Glosberg aktiv war - wurde vom stellvertretenden Bürgermeister Bruno Beierlorzer für eine 20-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Beierlorzer wies auf den gesellschaftlichen Beitrag hin, den die Feuerwehr Nurn für die Dorfgemeinschaft leiste und lobte den noch jungen Vorsitzenden Lukas Deuerling, der nach einem Jahr seine Feuertaufe bestanden habe.

Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger stellte heraus, dass in Nurn Jung und Alt bestens zusammenharmonieren und hier der Nachwuchs schon seit mehreren Jahren zu einem gewissen Aushängeschild geworden ist.

Landrat Klaus Löffler ging unter anderem auf die bei der Feuerwehr Nurn nicht mehr wegzudenkende Familie Greser ein. Manfred Greser sei inzwischen Ehrenkommandant, sein Sohn Jörg der Nachfolger, dessen Frau Julia die Jugendwartin, der weitere Sohn Alexander Schriftführer und Maria, die Frau von Manfred und Mutter der beiden Söhne, seit vielen Jahren eine feste Größe bei der Mithilfe von gesellschaftlichen Veranstaltungen. Am Ende der Hauptversammlung sprachen mehrere örtliche Vereinsvertreter den Dank für die gute Zusammenarbeit und das Wirken zum Wohle der Nurner Bürger den Floriansjüngern aus. hf / Hans Franz

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