Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Nurn

03.07.2017 Ämtertausch in der Führungsriege.

Nurn – Keine wesentlichen Veränderungen gab es bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Nurn in der Führungsriege. Während Vorsitzender Josef Schuberth und sein Stellvertreter Manfred Vogler wieder gewählt wurden, tauschten der bisherige Schriftführer Jürgen Eckert und Kassier Markus Merkl lediglich ihre Ämter. So ist jetzt Eckert Kassier, Merkl Schriftführer. Da auch Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Gerhard Wunder anwesend waren, entwickelte sich eine interessante Zusammenkunft. Beide standen Rede und Antwort und informierten über künftige Anliegen und Aufgaben.

Zu Beginn blickte in der Gaststätte Deuerling Vorsitzender Josef Schuberth auf den abgelaufenen Berichtszeitraum zurück. Schwerpunkt sei die Landratswahl gewesen, wozu der seinerzeitige Kandidat Klaus Löffler sich im August des vergangenen Jahres in Nurn vorstellte und eine Ortsbegehung durchführte. Wie Schuberth mitteilte, habe Löffler in Nurn ein Wahlergebnis von 68 Prozent erreicht. „Damit hat unser Ortsverband einen kleinen Beitrag zum Erfolg seiner Wahl geleistet.“ Bei der seinerzeitigen Versammlung sei Josef Müller für 40 Jahre und Albin Deuerling für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CSU ausgezeichnet worden. Der Vorsitzende würdigte nochmals die Treue und die Verdienste der beiden Geehrten. Hinsichtlich des örtlichen Vereinslebens habe der Ortsverband unter anderem bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier die Verlosung organisiert. Beim Bericht aus dem Marktgemeinderat informierte Schuberth, dass die dringend notwendige Erneuerung des so genannten „Berliner Rings“ in Nurn geprüft und eine Straßeninstandsetzung vom Gremium genehmigt worden sei.

Kassier Markus Merkl gab einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben. Die Prüfer Otto Deuerling und Hans-Kurt Mertens bestätigten die ordnungsgemäße Führung der Finanzen.

Bei den Neuwahlen erhielt das eingangs erwähnten Quartett das einmütige Vertrauen. Des Weiteren wurden gewählt: Delegierte Markus Merkl und Jürgen Eckert, Ersatzdelegierte Josef Müller und Helmut Deuerling, Kassenprüfer Otto Deuerling und Irene Förtsch.

Landrat Klaus Löffler dankte dem Ortsverband für die Unterstützung bei der Landratswahl. Die Ortsbegehung habe ihm gezeigt, dass sich die Nurner in der Dorfgemeinschaft eindrucksvoll einbringen und er vieles über die hier ehrenamtlich verrichteten Tätigkeiten erfahren konnte. Um die wertvollen Leistungen der Ehrenamtlichen zu würdigen, plane er von Seiten des Landkreises für diesen Personenkreis einen Empfang durchzuführen.

„Einen hohen Stellenwert hat für mich der Ausbau der Infrastruktur.“ Löffler wies unter anderem darauf hin, dass der Ausbau der Brücke von Steinwiesen nach Nurn im nächsten Jahr in Angriff genommen werden soll. Auch der Ausbau der Kreisstraße KC 16 von Nurn in Richtung Hubertushöhe sei in der Planung und würde vorangetrieben. Hier sollte die Umsetzung bis 2019 möglich sein. Bezüglich des derzeit heiß diskutierten „Nationalparks Frankenwald“ meinte der Landkreischef, dass es eine Chance für die Region sein könne. Man müsse aber das Pro und Kontra sorgfältig und gründlich in einem vernünftigen Dialog prüfen. Es dürfe keine Verlierer geben.

Löffler dankte Bürgermeister Gerhard Wunder dafür, weil dieser sich sehr für das Wohl seiner Gemeinde, aber auch für den Landkreis einsetzt. Wunder wiederum bezeichnete Löffler als einen Menschen, der in seiner ruhigen Art immer den Dialog mit jedem suche. Auf Nurn eingehend sagte das Gemeindeoberhaupt, dass im Rahmen eines Förderprogramms geprüft werde, ob die ehemalige Volksschule für Wohnungen umgebaut werden könne. Auch werde geprüft, ob ein Leerstand im Rahmen der „Nordostbayern Offensive“ abgerissen werden kann, um eine Grünfläche zu gestalten.

Bei der Vorschau wies Vorsitzender Josef Schuberth vor allem auf die Bundestagswahl im September hin.“ Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen einen guten Wahlkampf für die CSU zu führen.“ Irene Förtsch regte an, beim Ausbau der Kreisstraße von Nurn nach Hubertushöhe einen Radweg mit zu berücksichtigen. Löffler und Wunder sagten eine Prüfung zu. hf / Hans Franz

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