Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Winter an der Ködel
winterliche Felder bei Nurn
Eingebettet in Schnee
Winterlicher Sonnenuntergang
Herrlicher Wintertag
Schneetürme auf dem Gartenzaun

Kleines Jubiläum gefeiert

15.01.2018 Neujahrsempfang findet zum 10. Mal statt – bereits zur Tradition geworden.

Steinwiesen (sd) Wer hätte damals, am 4. Januar 2008 gedacht, dass sich der erste Neujahresempfang, den Pfarrer Richard Reis ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt in Steinwiesen ins Leben gerufen hatte, zu einer nun bereits 10jährigen Tradition entwickelt. Der Anlass damals wie heute war und ist der Dank an alle ehrenamtlich tätigen Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche, die sich das ganze Jahr über in der Pfarrgemeinde engagieren. Ohne die vielen Ehrenamtlichen würde es nicht funktionieren, viele Dienste könnten nicht oder nur teilweise ausgeführt werden. Denke man an die Messner, Ministranten, Organisten, den Caritashelferinnen, Reinigungskräfte und so weiter. Es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuzählen. Und genau deshalb wurde dieser Neujahrsempfang vor 10 Jahren so gut angenommen, weil ein kleines Dankeschön, ein Vergelt`s Gott oft mehr ist als viele Worte.

In diesem Jahr erinnerte Pfarrer Richard Reis daran, wie viele hinter den Kulissen ihre Arbeit still und leise und unentgeltlich verrichten. Es mag manchmal Enttäuschungen geben, aber trotzdem machen alle zum Wohle der Pfarrei weiter. In den Gremien Pfarrgemeinderat, Kirchenrat und Kirchenpfleger sind Männer und Frauen engagiert, die sich mit „ihrer“ Gemeinde identifizieren. Pfarrer Reis wies auf die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen am 25. Februar hin und auf die Kirchenverwaltungswahlen im Herbst und bat um rege Teilnahme. Er betonte aber auch, dass man nur mit Gottes Hilfe vieles bewegen kann, „nur wenn wir ihn im Boot haben, können wir auch in seinem Sinne agieren“. „Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und schaue mit ihnen voll positiver Erwartung in das Neue Jahr“, schloss Pfarrer Reis.


Auch Kirchenverwaltungsmitglied Michael Rüger geniest die Häppchen vom Buffet

Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch ging darauf ein, was in den letzten vier Jahren geschaffen worden war. Angefangen von der Kindergartenerweiterung mit der Krippe über die Sanierung der Kirche außen, des Turms und der neuen Heizzentrale, die nicht nur die Kirche sondern auch Kindergarten, Pfarrhaus und Pfarrheim versorgt, bis hin zum neugestalteten Pfarrgarten. Die letzten Projekte waren dann der Kirchenvorplatz, der Aufzug und die Umsetzung der Brandschutzvorgaben. „Ich kann euch keine Einzelkosten sagen, da alles irgendwie immer zusammenhängt. Aber das Gesamtvolumen betrug ca. 3,5 Millionen Euro“, sagte Schmittdorsch. Nach Abzug der vom Architekten bis ins Kleinste ausgeschöpften Zuschüsse, blieb für die Pfarrgemeinde Steinwiesen ein Eigenanteil von 350.000 Euro übrig. Gott sei Dank wurde bereits durch Spenden, Holzverkauf und vielen Aktionen diese Summe bis auf 170.000 Euro getilgt. Schmittdorsch dankte allen, die mitgeholfen haben und noch mithelfen werden, die Last der Schulden zu mindern.

Für den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Wunder blieb nur noch zu sagen, dass der letzte Termin für Wahlvorschläge zur Pfarrgemeinderatswahl 2018 der 21. Januar ist. Er bat um Vorschläge und um eine rege Wahlbeteiligung und eröffnete das wie alle Jahre hervorragende Steh-Buffet.

Umrahmt wurde der offizielle Teil von der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen unter der Leitung von Max Hollendonner. Dem Neujahrsempfang war ein Dankgottesdienst in Pfarrkirche Mariae Geburt vorausgegangen, den Pfarrer Richard F. Reis und Pfarrer Thomas Hauth zelebrierten.


Die Abordnung des Musikvereins Steinwiesen umrahmte den Neujahrsempfang

Kategorien: Kirche, Veranstaltungen