Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
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Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
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Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Maibaum Corona konform aufgestellt

04.05.2021 Blasmusik vom Band und alkoholfreies Radler für den Initiator Max Smettane.

Fotos: Privat
Jetzt geht’s los – Max Smettane stellt den Maibaum auf

Steinwiesen (sd) Das zweite Jahr hintereinander ohne Maibaum, für den fast 14-jährigen Max Smettane nicht vorstellbar.

Und deshalb hatte er bereits in weiser Voraussicht im Herbst einen Baum ausgespäht, der sich als Maibaum eignen würde. Schön gerade gewachsen, nicht zu schwer und irgendwie zu händeln. Gefunden hat er ihn am Mühlberg, natürlich mit Genehmigung gefällt und dann kam bereits der erste Hindernislauf – der Baum musste nach Hause transportiert werden. Kurzerhand funktionierte Max sein Fahrrad in ein Lastenrad um und brachte den Baum in seinen heimischen Garten. Mit Begeisterung schälte er ganz alleine den Baum, schmirgelte ihn schön glatt und trocknete ihn im Winter. Immer wieder leicht verlagert, damit der Baum durch das Trocknen nicht krumm werden konnte. Und das war gar nicht so einfach. Der Baumstamm war 10 Meter lang und der musste erst mal alleine umgelagert werden. Doch Max Smettane war mit Begeisterung dabei und konnte den Frühling fast nicht mehr erwarten.

Endlich war es soweit, der Winter war vorbei und die Arbeiten am Maibaum gingen weiter. An einen richtigen Baum gehörten Schilder und so bastelte Max Vereinsschilder, die er im Internet gefunden hatte, Schilder der Faschingsgesellschaft, Feuerwehr, Musikverein, Frankenwaldverein, Steinwiesen und dem Oberen Rodachtal. Präzise wurden diese mit Querstreben an den Stamm angebracht. Doch die Arbeit war damit noch nicht zu Ende. Schließlich musste der Maibaum nach dem Aufstellen auch Wind und Wetter standhalten. Vor allem oben auf dem Berg sollte man ihn schon richtig befestigen. Und so hob Max ein ca. 70 cm tiefes Loch mitten im Garten der Smettanes aus, setzte ein Rohr ein und betonierte das Ganze richtig professionell ein.


Nun steht er und wird gesichert – der Maibaum von Max Smettane thront nun über den Dächern von Steinwiesen

Nun waren die Vorarbeiten so gut wie gemacht. Papa Frank und Max besorgten noch eine kleine Fichte, die an der Spitze des Maibaums mit viel Draht und Schrauben befestigt wurde. Jetzt konnte der erste Mai kommen.

Das „Maibaumfest“ begann mit toller Blasmusik von der Kapelle „Youtube“ und wurde mit Radler, natürlich alkoholfrei für den Organisator Max begossen. Das Aufstellen des geschmückten Baumes übernahmen dann Max und sein Vater Frank unter den Anfeuerungsrufen von Mutter Ramona und Schwester Paula. Und so hat Steinwiesen wieder einen Maibaum, der hoch über den Häusern des Ortes oben auf dem Sonnenhang 7 thront.

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