Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Marktgemeinderatssitzung Dezember

28.12.2016 Informationen, Jahresrückschau und der Blick nach vorne waren Themen der letzten Marktgemeinderatsitzung in 2016.

Informationen des Bürgermeisters
Steinwiesen (sd) Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) gab bekannt, dass mit Roland Zwosta nun noch ein voll ausgebildeter Standesbeamter im Markt Steinwiesen seinen Dienst aufgenommen hat. Vor kurzem hat er seine erste Trauung mit Bravour gemeistert.

Städtebauförderung, Jahresantrag 2017
Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Fortschreibung städtebaulicher Maßnahmen für 2017 und darüber hinaus. In 2017 wurde neu in den Maßnahmenkatalog der Radweg auf dem alten Bahngleis vom Hotel bis zur Ortsmitte eingestellt. Außerdem soll die Planung für die energetische und lüftungstechnische Sanierung der alten Turnhalle in 2017 angegangen werden. Die Sanierung des alten Rathauses steht ebenfalls an. Insgesamt wurden in den letzten Jahren bereits 7,7 Millionen förderfähige Kosten angemeldet, von denen bereits 5,36 Millionen genehmigt wurden. Der Rest von ca. 2,3 Millionen wird in den kommenden Jahren abgegriffen.

Jahresrückschau Bürgermeister Gerhard Wunder
In seiner Rückschau auf das Jahr 2016 ging Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) unter anderem auf den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck am 15. April 2016 in Neufang ein. „Es war ein Höhepunkt im Jahresablauf und zeigt, dass Eigeninitiative und Engagement auch bundesweit Anklang finden“, betonte Wunder. In Steinwiesen selbst war das Straßenfest am 6. August ein Beweis für den Zusammenhalt der Vereine, der Gemeinde und der Bürger. Der Schwerpunkt im Markt Steinwiesen lag und liegt auch wieder auf der Städtebauförderung und dem Stadtumbaumanagement. Besonders das Leerstandsmanagement steht im Fokus. „Die Aufgaben an den Stadtumbau sind nun genau verteilt. Sie wissen, was wir wollen“, sagte der Bürgermeister. Die Räumlichkeiten des Stadtumbauteams im Gerberhaus sind auch für Vereine nutzbar. Der Planungsantrag für die Sanierung des alten Rathauses ist erteilt und das Projekt „in der Heimat wohnen“ soll nun zusammen mit der St. Josef-Stiftung und der Caritas angegangen werden. Grundstücksverhandlungen usw. sind bereits im Laufen. Als Ziele hat sich der Markt Steinwiesen unter anderen die Sicherung und den weiteren Ausbau der Grundversorgung in der Gemeinde gesetzt. Bürgermeister Wunder bat auch die Marktgemeinderäte, positive Dinge und Entwicklungen nach außen zu tragen, damit der Bürger auch weiß, was tatsächlich alles geleistet und getan wird. Die interkommunale Zusammenarbeit im Oberen Rodachtal soll weiter gestärkt werden. Hier ist die Kooperation sehr wichtig, denn Stillstand bedeutet Rückschritt und den will im Oberen Rodachtal keiner. Aber gerade in der Leerstandsproblematik sind auch die Ideen der Bürger gefragt, gerade in Bezug auf Nutzung im Betreuungs- oder Tourismusbereich. Die Breitbandversorgung ist nun abgeschlossen und es sind durch die Thüga Meteringservice 50mBit überall erreichbar. Für das Jahr 2017 gab Wunder den Wahlspruch aus „Man solle die Stärken der Gemeinde erkennen und ausbauen“. Sei Dank galt allen Geschäftsleuten und Firmen, die die Arbeitsplätze in Steinwiesen zur Verfügung stellen. Ebenfalls dankte er allen ehrenamtlich Tätigen, den Vereinen, Verbänden und allen Bürgern der Großgemeinde, die sich für ihren Heimatort einsetzen sowie der Gemeindeverwaltung, dem Bauhof und den Außenstellen. Für die gute und intensive Zusammenarbeit im Gemeinderat sagte er Danke an das gesamte Gremium. „Wir finden stets über die Parteigrenzen hinweg einen Weg, um das Beste für die Bürger und unsere Heimatgemeinde zu erreichen“, betonte der Bürgermeister.

Jürgen Eckert, Fraktionssprecher der CSU, dankte in seiner Kurzansprache allen für das gute Miteinander. In Steinwiesen mit den Ortsteilen habe sich sehr viel getan. Dies seien zwar enorme Kosten gewesen, aber durch die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern sei dies zu schultern. Er betonte, dass mit einer vernünftigen Haushaltspolitik auch eine finanzschwache Gemeinde viel bewirken kann. „Wir haben in der Vergangenheit und werden in der Zukunft unseren Beitrag dazu leisten. Die Prioritätenliste ist hierzu unser Leitfaden. Aber es bleibt immer eine Gradwanderung, was ist wünschenswert und was ist machbar“, führte Eckert aus.

Jürgen Deuerling, Fraktionssprechers der SPD, dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinaus. „Wir arbeiten konstruktiv miteinander, auch wenn es manchmal Differenzen gibt. Aber wir können uns danach immer noch in die Augen schauen“, schloss Deuerling.

Der Dank des gesamten Gremiums schloss auch die Arbeit der Berichterstatterin Susanne Deuerling mit ein. Einstimmig bescheinigten sie ihr eine sehr gute und objektive Berichterstattung der Gemeinderatsitzungen und darüber hinaus.


Kategorien: Rathaus, Marktgemeinderat