Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Marktgemeinderatssitzung Mai

07.06.2017 Informationen des Bürgermeisters und zukünftige Projekte waren das Hauptthema bei der Sitzung.

Informationen des Bürgermeisters
Steinwiesen (sd) Der Antrag auf Stabilisierungshilfe an die Regierung wurde gestellt. Hierzu musste ein Verwendungsnachweis erstellt werden.
Spenden: Die Spende von Gerhard Wunder anlässlich seines 60. Geburtstages in Höhe von 3.200 Euro zur Restaurierung der beiden Kapellen und des Rollenbergkreuzes ist in der Gemeinde eingegangen.
Termin: Der Termin für die Ortsbesichtigung durch den Marktgemeinderat wurde auf Freitag, den 16. Juni festgelegt.

Halteverbot Wendehammer Grundgasse
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, aufgrund der Verkehrsschau beim inoffiziellen Wendehammer in der Grundgasse ein eingeschränktes Halteverbot zu erlassen und ein Schild aufzustellen. Nun haben etliche Anlieger dagegen Einwendungen erhoben. Der Vollzug wurde deshalb vorerst von Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) zurückgestellt. In der Diskussion meinte der Fraktionsvorsitzende der SPD, Jürgen Deuerling, dass man wirklich lieber an den gesunden Menschenverstand appellieren sollte anstatt Schilder aufzustellen. Es gebe Streit mit dem Schild, aber auch ohne das Schild. Auch Jürgen Eckert, Fraktionssprecher der CSU, meinte, dass man es sowieso niemanden recht machen könne. Aber der Beschluss vom 2. Juni sei nun mal da. Dieser Ansicht war auch Andreas Müller (CSU) und meinte, man könne nicht einfach Beschlüsse rückgängig machen. Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) war dafür, den Beschluss zu ändern, jedoch wurde dieser in der folgenden Abstimmung mit fünf Gegenstimmen bestätigt und bleibt in Kraft.

Altes Rathaus – Sanierung
Bisher wurden für die Sanierung des alten Rathauses und dem Umbau drei Wohnungen für anerkannte Asylbewerber vorgesehen. Dadurch hätte die Maßnahme den Eigenanteil von 400.000 Euro für die Gemeinde Steinwiesen bedeutet, was nicht zu schultern gewesen wäre. Durch das Aufstocken der Wohnungen auf vier für anerkannte Asylbewerber können diese Kosten nun erheblich reduziert werden und belaufen sich auf ca. 270.000 Euro. Diese vier Wohnungen müssen sieben Jahre bereitgehalten werden, dann können sie ganz normal vermietet werden. Im Alten Rathaus entstehen somit sechs Wohnungen, die beiden im Parterre als normale Mitwohnungen, im ersten und zweiten Stock je zwei Wohnungen für anerkannte Asylbewerber. Die Kaltmiete wurde für die Förderung von der Regierung auf 4,10 Euro pro Quadratmeter angesetzt und für 25 Jahre hochgerechnet. Für Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) und seine Gemeinderäte ist dies die Chance, das historische Gebäude zu erhalten. Deshalb war der Beschluss des Gremiums, von drei auf vier Wohnungen für anerkannte Asylbewerber zu erhöhen, auch einstimmig.

Förderoffensive Nordbayern
Folgende Maßnahmen sind für 2017 in den Maßnahmenkatalog des Marktes Steinwiesen aufgenommen und für diese muss jetzt zeitnah ein Förderantrag gestellt werden. Die Kosten sind nur geschätzt.
- Kronacher Str. 2 – Gerberhaus, Machbarkeitsstudie Kosten lt. Antrag 23.150 Euro
- Neufang 49 B – Abriss und Erweiterung der bestehenden Grünanlage Kosten lt. Antrag 33.500 Euro
- Birnbaum 40 – Abbruch – der Grunderwerb steht jedoch noch aus
- Nurn 19 – Abbruch und Schaffung von Parkflächen Kosten lt. Antrag 58.000 Euro
- Pfarrer-Bayer-Str. 1, Steinwiesen – Grunderwerb und Sanierung und Revitalisierung – hier sollen eine Muster-Ferienwohnung und eine Obdachlosenwohnung entstehen. Die Ferienwohnung wird bei der Einrichtung durch das Förderprogramm „Landaufschwung“ mit 50.000 Euro gefördert. Der Grunderwerb lag bei 16.500 Euro, für Umbaukosten sind 170.000 Euro angesetzt. Das Projekt muss bis Juli 2018 abgeschlossen sein.
All diese Projekte sind je nach Nutzung bis zu 90% förderfähig.

Brückenbau über die KC 16 bei der Teichmühle
Bei einer Sitzung mit Landrat Klaus Löffler, dem Bauamt Kronach, dem Landratsamt Kronach sowie der Regierung von Oberfranken wurde vereinbart, dass die Aufweitung der Brücke so groß sein muss, dass ein LKW beim Abbiegen nicht auf die Gegenfahrbahn kommt. Diese Maßnahme wurde von den Vertretern der Regierung als förderfähig angesehen. Der Landkreis Kronach wurde beauftragt, die entsprechenden Vorarbeiten zu leisten und die Änderung der Planung mit dem Planungsbüro SRP abzuklären. Der Zuwendungsantrag, die Planung sowie die Ausschreibung erfolgen in 2017, der Bau der Brücke ist 2018 im Haushalt einzuplanen. Die Kosten belaufen sich nach dem momentanen Planungsstand auf 1.213.00 Euro, davon trägt der Landkreis 873.000 Euro und der Freistaat Bayern 340.000 Euro. Außerdem wird es eine Prüfung der Förderfähigkeit bezüglich eines Geh- und Radweges von der Abzweigung Industriestraße zur Teichmühle geben.

Lückenschluss Radweg Erlabrück Richtung Ködeltalsperre
Der Markt Steinwiesen fragte bei der Regierung von Oberfranken an, ob der Lückenschluss des Radwegenetzes vom Parkplatz des Erlebnisbades auf der alten Bahntrasse bis zur Einmündung zur Ankerstraße förderfähig sei. Der Bau wäre vor allem wegen der Verkehrssicherheit der ausgewiesenen Radstrecken durch den Ort sinnvoll. Es werden nun verschiedene Förderprogramme von der Regierung von Oberfranken geprüft.


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