Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Marktgemeinderatssitzung Oktober 2018

05.11.2018 Viele Informationen, Beschlüsse und der Jahresbericht des Stadtumbaumanagements waren Teil der öffentlichen Gemeinderatssitzung.

Das Rathaus in Steinwiesen

Informationen des Bürgermeisters

Termine

Steinwiesen (sd) Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) gab in der letzten Gemeinderatssitzung folgende wichtige Termine bekannt: Sportlerehrung am 2. November 2018 um 19.30 Uhr im Mehrzweckhaus Nurn, Einweihung des Gemeinschaftshauses in Schlegelshaid am Samstag, 3. November 2019 um 14.00 Uhr in Schlegelshaid; Volkstrauertag am Sonntag, 18. November 2018 mit Kirchenparade (8.15), Gottesdienst (8.30) und Feierstunde am Ehrenmal.

Bürgerversammlungen:
- Steinwiesen am 19.11.2018 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal
- Neufang am 20.11.2018 um 19.30 Uhr im Sportheim
- Nurn am 22.11.2018 um 19.30 Uhr im Mehrzweckhaus
- Birnbaum am 23.11.2018 um 19.30 Uhr im Gasthaus Beetz

Eintrittskarten für Erlebnisbad
Die Sonderaktion für verbilligte Eintrittskarten für das Erlebnisbad für Vereine und ihre Mitglieder wird auch jetzt in 2018 wieder durchgeführt. Höchstens 50 Stück pro Verein werden zum Preis von je 3 Euro (regulär 4,50 €) abgegeben. Ein Saunabesuch könne dann mit zwei Karten abgedeckt werden.

Marktplatz
Der Marktplatz bzw. Rathausplatz ist eigentlich die Mitte und das Schmuckstück Steinwiesens. Nun hat er sich im Laufe der Zeit zu einer Art Jugendtreff entwickelt, was eigentlich begrüßenswert ist. Aber leider lässt die Sauberkeit der Jugendlichen zu wünschen übrig. Auf die Verunreinigungen und das Verstellen der Bänke angesprochen, wird mal aufgeräumt, doch das nächste Mal sieht es wieder nicht gut aus. Nun will man noch einmal mit den Jugendlichen reden, damit nicht alle Nachbarn durch Lärm und Verunreinigungen gestört werden. Als drastische Maßnahme wäre auch die Abschaltung des freien WLAN in diesem Bereich in den Abendstunden denkbar.

Sonstige Informationen
Herzliche Gratulation geht an Ingrid Burkert-Mazur, die die goldene Ehrennadel für ihr ehrenamtliches und soziales Wirken in Nurn verliehen bekommen hat.

Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) richtete einen großen Dank an den Freistaat Bayern für die Stabilisierungshilfe in Höhe von 600.000 Euro, die der Markt Steinwiesen erhalten hat. Somit wurden seit 2013 insgesamt 2.400.000 Euro vom Freistaat Bayern an die Marktgemeinde gezahlt.

In Bezug auf das Projekt des Feriendorfes Berchla meinte der Bürgermeister, es sei schade, dass dieses Vorhaben momentan auf Eis liege. Außerdem hoffte er, die Bürgerinitiative „Unser Steinwiesen“ werde sich aktiv in das Tourismusprogramm mit einschalten. Auch würden Investoren gebraucht, die mit guten Projekten einsteigen könnten.

Andreas Müller (CSU) gab bekannt, dass auch für 2019 der Jugendpreis des Landkreises ausgegeben wird. Das Thema diesmal ist „Müll“. Die Jugendgruppen können sich mit interessanten Beiträgen bewerben und Geldpreise gewinnen.

Mobilitätskonzept
Das neue Mobilitätskonzept des Landkreises soll auch den Schülerverkehr der Grundschulen mit einschließen. Das heißt, die Organisation wird vom Landkreis zentral gesteuert. Die Schulleitung sieht das kritisch und die bisher unproblematischen Änderungen z.B. wegen ausgefallener Stunden usw. wären dann nicht mehr möglich. Bürgermeister Wunder (CSU) und das Gremium sprachen sich dafür aus, mehr Informationen zu diesem Thema zu benötigen. Zur nächsten Sitzung soll deshalb Regionalmanager Willi Fehn eingeladen und auch mit den bisherigen Busunternehmern gesprochen werden.

Wasserversorgung
Die Gebühren für die Wasserversorgung wurden neu kalkuliert. Abgerechnet und mit tatsächlichen Zahlen herangezogen werden die Jahre 2014 bis 2017, hochgerechnet die Jahre 2018 bis 2020. Aufgrund der vorliegenden Zahlen ist es notwendig, die Gebühren zu erhöhen. Der bisherige seit 2014 gültige Wasserpreis betrug 1,60 Euro + 7% MwSt. und die bisherige Grundgebühr 24,54 Euro + 7% MwSt. Nach Beratung in den Fraktionen sprachen sich die Fraktionsvorsitzenden Jürgen Eckert (CSU) und Jürgen Deuerling (SPD) für Varianten aus, die sowohl die Grundgebühr als auch die Verbrauchsgebühr erhöhen. Nach Abstimmung im Gremium wurde folgendes einstimmig beschlossen: Eine moderate Anpassung der Grundgebühr und eine geringe Erhöhung der Verbrauchsgebühr. Somit liegen die neuen Gebühren für die Wasserversorgung ab 1. Januar 2019 bei Grundgebühr 33,00 Euro + Steuer und die Verbrauchsgebühr bei 1,65 Euro + Steuer.

Bei den Kanalgebühren besteht keine Notwendigkeit der Kostenanpassung und sie bleiben bis zum 31.12.2020 auf dem bisherigen Stand von 2,15 Euro.

Inspektionen der Feuerwehr
Die Feuerwehren Steinwiesen, Neufang und Birnbaum wurden von der Kreisbrandinspektion begutachtet. Bei allen dreien sind die Kenntnisse im Feuerwehrwesen mit „sehr gut“ bewertet, die vorgestellte Übung bei Steinwiesen mit „gut“ und bei Neufang und Birnbaum mit „sehr gut“. Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) und das gesamte Gremium sagen an alle Kommandanten und ihre Stellvertreter einen großen Dank.

Bauanträge
Thomas Deuerling, Nurn - Anbau einer Unterstellhalle
OMV Tankstelle, Burghausen in Steinwiesen - Errichtung einer Werbesäule
Martin Emmert, Steinwiesen - Anbau an Bestandsgebäude mit Windfang und Hundezwinger

Jahresbericht Stadtumbaumanagement
Ann-Sofie Beuerle vom Büro PLANWERK und Alexander Eberl vom Büro DSK stellten den Jahresbericht des Stadtumbaumanagements vor. Es wurden Maßnahmen wie Organisation, Lenkungsgruppen, Steuerungsgruppe, Beratung Stadtumbaumangement (SUM), Organisation Sanierungsberatung, Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt, Herausarbeiten von Wohnraumbedarf, Identifizierung und initiierende Projektentwicklung, Bewerbung des Förderprogramms, Gewinnen von Investoren und direkte Eigentümeransprache durchgeführt. In einer „Relaunch“ Veranstaltung mit den Kommunen, der Steuerungsgruppe und den Fraktionssprechern wurden Ziele herausgearbeitet. Unter anderen die Außenwerbung des Oberen Rodachtals (Image), die Stärkung der lokalen Ökonomie und des Tourismus sowie die Leerstandsproblematik und die Innenentwicklung der Orte. Beim Leerstand ist die Qualität entscheidend. Wenn man nur auf die Quantität schaut, fehlen kaum Wohnungen. Aber was fehlt sind z.B. günstige altengerechte Wohnungen in zentraler Lage, günstige Wohnungen für junge Familien und Alleinerziehende, aber auch Wohnungen mit gehobenen Standard. Gut erhaltene Objekte werden gesucht, aber man muss auch einen Rückbau in Betracht ziehen, wenn es nicht anders geht. In Steinwiesen wird nun das „Gerberhaus“ in Angriff genommen, das von einem privaten Investor erworben wurde. Außerdem stehen drei „neue alte“ Gebäude auf der Liste des SUM in Steinwiesen. Leider ist die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme mit dem SUM anscheinend noch hoch. Deshalb wurden die Eigentümer der leerstehenden Häuser noch einmal angeschrieben und man hofft auf bessere Resonanz. Auf der interkommunalen Homepage kann man viele Daten und Informationen abrufen. (www.oberes-rodachtal.de) Regelmäßig werden auch wichtige Themen in den Mitteilungsblättern veröffentlicht. Beim interkommunalen Förderprogramm stehen in Steinwiesen und Wallenfels 81 Sanierungsberatungen zu Buche. Sieben Vorhaben wurden bereits komplett abgerechnet und weitere sind bereits bei den Kommunen zur Abrechnung. Feste Bürgersprechstunden gibt es auch seit 2017 wieder und zwar am ersten Mittwoch im Monat in Steinwiesen und am letzten Mittwoch in Wallenfels. Jeweils von 12. – 14.00 Uhr. Sie werden auch sehr gut angenommen, im letzten Jahr fanden so 45 Erstkontakte statt.

Positiv entwickelt hat sich auch der „Rodachtaler“, hier konnten nach einer Werbeaktion acht neue Geschäfte zum Mitmachen bewogen werden. Sehr gut angekommen ist auch der „Unternehmerstammtisch“, bei dem vor allen die Möglichkeiten der Werbung für Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten im Oberen Rodachtal erörtert wurden. Unter anderem kam die Idee einer „Ausbildungsfahrt“ mit den Jugendlichen zu diversen Firmen auf und wurde für die Zukunft ins Auge gefasst. Der Stammtisch soll auf jeden Fall im halbjährlichen Rhythmus beibehalten werden.

Ob das Stadtumbaumanagement auch über 2018 hinaus für das Obere Rodachtal tätig ist, muss besprochen, Schwerpunkte definiert und die Ausrichtung festgelegt werden. Dann kann der Verlängerungsantrag eingereicht werden.

Kategorien: Rathaus, Marktgemeinderat