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Mitteilung

27.03.2019 Der Waschbär wurde nun auch in Steinwiesen gesichtet.

Als „Neubürger“ werden Tierarten bezeichnet, die sich mit oder ohne menschliche Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren. Dazu gehört nun auch der Waschbär!

Klaus Küfner, Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Steinwiesen berichtet darüber, dass er vor kurzem einen Waschbären auf seiner Wildkamera gesichtet hat.

Im Vergleich zum ähnlich aussehenden Marderhund, welcher ebenfalls als invasiv eingestuft wird, bereitet der Waschbär in Bayern bislang die größeren Probleme. Deshalb der der Kleinbär im Fokus eines neuen Monitorings des Bayerischen Jagdverbandes.

Häufige Probleme bereitet der Waschbär im Siedlungsraum. Die anpassungsfähige, nachtaktive Art findet in Städten gute Nahrungsquellen in Form von Abfällen oder ausgebrachtem Tierfutter vor. Spürbare Folgen sind Schäden an Gebäuden, die aus seiner Kletterfähigkeit resultieren, die Verschmutzung der von ihm bewohnten Schuppen oder Dachböden, die Verwüstung von Höfen und Gärten aber auch die potentielle Verbreitung von Krankheiten.

Kategorien: Rathaus, Sonstiges