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Mountainbike

14.06.2018 Steinwiesener Mixed-Team Kerstin und Uwe Kuhnlein war bei der Alpen Trophy in Schladming/Österreich wieder mit dabei – zwei dritte Plätze in den Etappen und der vierte Platz am Ende zeigten eine hervorragende Leistung.

Steinwiesen/Schladming (sd) Die Eheleute Kerstin und Uwe Kuhnlein aus Steinwiesen nahmen vom 7. bis 10. Juni 2018 an der Alpentour Trophy in Schladming/Österreich rund um den Dachstein teil. Bei diesem Mountainbikerennen waren knapp über 400 Starter aus aller Welt am Start. Die beiden Steinwiesener gingen als Mixed Team für das bike-store.de Racing Team aus Haßfurt / RVC Trieb mit den Startnummern 912 und 913 an den Start. Auch diese Jahr waren wieder viele Profis vertreten und ein Blick auf das Mixed Starterfeld zeigte, dass man sicher nicht als Favorit ins Rennen starten würde. Und so wurde es nach vier Etappen der vierte Platz, jedoch bei zwei Etappen standen die beiden als dritte auf dem Podest.

Etappen
Bei der ersten Etappe ging es gleich richtig zur Sache. Hier mussten auf 70 km 3100 Höhenmeter überwunden werden. Dabei fuhr man über die Türlwandhütte auf 1690m hoch. Die ganze Etappe ging es hin und her und am Ende kamen beide mit einem Rückstand von 4:30min. als 4. Team nach 5:06:17 Stunden ins Ziel.

Am zweiten Tag mussten 61 km mit 2800 Höhenmeter hoch zum Hochwurzen auf 1840 m überwunden werden und nach einer halsbrecherischen Abfahrt anschließend wieder hoch zu den Giglachseen auf über 2000 m. Hier griffen Kerstin und Uwe vom Start weg an und konnten gleich Platz drei einnehmen. Nach harten Kampf kamen beide mit vier Minuten Vorsprung als drittes Team nach 4:20:11 ins Ziel. Der Rückstand in der Gesamtwertung betrug nur noch 30 Sekunden.

Bei der dritten Etappe waren 53 km und 2200 Höhenmeter zu fahren und es ging über den Hauser Kaibling auf 1840 m hoch. Hier war leider die Startphase von vielen Stürzen geprägt, wodurch beide ständig aufgehalten wurden und somit den Anschluss an die Spitze verloren. Trotzdem wurde wieder bis zum Ende gekämpft und so kam das Team mit sechs Minuten Rückstand auf das Podest nach 3:24:10 ins Ziel. Damit war man trotzdem zufrieden, da die Leistung vollkommen gepasst hat. Der Rückstand in der Gesamtwertung war allerdings dadurch schon zu groß, um wirklich noch was bewegen zu können.

Somit wurde alles auf das abschließende Bergzeitfahren ausgelegt. Hier musste am vierten Tag über die Planai hoch zur Schafalm auf 14 km 1300 Höhenmeter überwunden werden. Vom Start weg schlugen beide ein hohes Tempo an und versuchten dieses auch permanent hoch zu halten. Als dann die extrem steilen Stellen die Downhill Strecke hoch mit teilweise an die 30% Steigung zu fahren waren konnte das ersehnte Loch gerissen werden. Am Ende kamen beide als dritte ins Ziel. Fahrzeit 1:26:54. „Unseren besten Tag hatten wir zum Schluss bei Bergzeitfahren über die Planai zur Schafalm und konnten uns so zweimal den dritten Platz in den Etappen sichern“, sagte Uwe Kuhnlein stolz.

Endabrechnung
In der Gesamtwertung wurde es am Ende der vierte Platz mit nur vier Minuten Rückstand aufs Podest. In Anbetracht der Konkurrenz war klar, dass der zweite Gesamtplatz vom letzten Jahr schwer zu verteidigen gewesen war. Deshalb waren beide mit zweimal Platz drei auf den Etappen mehr als zufrieden. Insgesamt war man auf den vier Etappen zusammen fast 30 Minuten schneller als letztes Jahr. Platz 1 ging wieder an die Sieger vom letzten Jahr aus Österreich. Platz 2 an ein Team aus Holland. Um Platz 3 wurde mit einem anderen Team aus Deutschland gekämpft. Weitere Teams aus Spanien, Israel, Belgien, Schweiz, Österreich usw. konnten auf Distanz gehalten werden. Es war wieder ein unvergessliches Erlebnis und ein super organisiertes Event, das seinesgleichen sucht. Es wurde gekämpft, gelitten, man war am Boden nach der dritten Etappe und ist wieder aufgestanden. Es ist eines sicher, die Kuhnleins lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen bis zum Schluss. Als nächstes steht nun die Paradedisziplin „12 Stunden Rennen“ an. Hier soll Ende Juli der Europameistertitel in Dießen im 2er Mixed verteidigt werden.


Bei zwei der vier Etappen konnten sich Kerstin und Uwe Kuhnlein einen Potestplatz sichern. Sie fuhren zweimal auf Platz 3

Kategorien: Sport, Veranstaltungen