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Neue Impulse und ein frischer Wind an der Grundschule Steinwiesen

19.10.2016 Roswitha Zenk wird offiziell als Schulleiterin eingeführt - Blumen und Glückwünsche zur Einführung.

Steinwiesen (sd) „Beginnen Sie Ihr Amt mit viel Mut, Umsicht, Ausdauer und Leidenschaft“, gab Schulamtsdirektor Uwe Dörfer der frischgebackenen Schulleiterin Roswitha Zenk mit auf den Weg. Neue Wege gehen, die eingefahrenen einmal verlassen und klare Impulse setzen, all das wird sie brauchen an der Grundschule Steinwiesen. Nachdem die „Ära Holzmann“ mit der Verabschiedung von Wilfried Holzmann in den Ruhestand abgeschlossen ist, steht nun eine Frau als Schulleiterin an der Spitze. Uwe Dörfer ging auf ihren langen beruflichen Werdegang ein. Vor allem betonte er, dass sie eine erfahrene Beratungslehrerin ist und so sehr gute Voraussetzungen mitbringt, um durch gute Menschenführung im jungen und junggebliebenen Kollegium Akzente zu setzen. Bei der Schulentwicklung soll sie viel Impulse geben, Motivation der Lehrer, ein Schulprogramm, die Unterrichtsqualität, Inklusion und viele mehr kommen nun auf sie zu. „Sie ist auch für das Erscheinungsbild er Schule nach außen verantwortlich und kann und wird ‚ihre‘ Schule nach eigenen Vorstellungen weiterentwickeln“, war sich der Schulamtsdirektor sicher. Roswitha Zenk wir Neues einführen und Altes wieder aufrufen, sie wird ihren eigenen Kurs fahren, viele neue Ideen haben und Kreativität zeigen. Zu all dem wünschte Uwe Dörfer eine glückliche Hand und schloss mit einem chinesischen Sprichwort: „Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung“.

Werdegang Roswitha Zenk
1983 Lehramtsanwärterin in Rattelsdorf bei Bamberg
1985 Versetzung nach Unterfranken in den Spessart
1988 wurde sie verbeamtet
1991 Versetzung in die Volksschule Tettau
1993 Versetzung in die Volksschule Mitwitz
2010 kam sie an die Grund- und Hauptschule Steinwiesen
2016 wird sie neue Schulleiterin in Steinwiesen

Die neue Schulleiterin Roswitha Zenk war überwältigt, mit wie viel positiver Resonanz sie bereits in den ersten Wochen bedacht wurde. Sie dankte vor allem Schulamtsdirektor Uwe Dörfer, der sie unterstützt und gestärkt hat. Ein Dank galt aber auch der Gemeinde und Hausmeister Harald Schwägerl, der bereits in den Ferien die Klassenzimmer mit neuer Technik ausgestattet hat. „Wir alle zusammen, Lehrer, Sekretärin, Hausmeister, Elternbeirat und die Gemeinde werden neue Projekte umsetzen. Und wenn wir weiter so aktiv bleiben, bringen wir unsere Schule auch noch weiter voran“, versicherte Roswitha Zenk.

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Blumen und Glückwünsche zur Einführung – Schulamtsdirektor Uwe Dörfer beglückwünscht die neue Schulleiterin Roswitha Zenk

Grußworte
Bürgermeister Gerhard Wunder sagte, dass Roswitha Zenk die Nachfolge von Schulleitern und Rektoren antritt, die die Schule in Steinwiesen entscheidend geprägt haben. Angefangen von Rektor Rascher, über den Rektor Kerner, Rektor Schelhorn bis hin zu Wilfried Holzmann, der am Schuljahresende in den Ruhestand getreten ist. Die Ansprüche in all der Zeit haben sich sehr verändert, es wurde ein Schulverband gegründet, die Mittelschule neu geschaffen und nun steht wieder ein Einschnitt an, der die Schule, vor allem die Grundschule prägen wird. Die Grundschule in Steinwiesen ist gesichert, sagte der Bürgermeister und man wolle alles daran setzen, damit sie auf einem festen Fundament steht. Ein breites Angebot und gute Qualität werden hier ausschlaggebend sein. „Sie sind in ihrer Schule stark aufgestellt, gerade auch mit jungen Lehrkräften. Wir wollen alles dafür tun, damit Sie hier stark starten können“ sagte Wunder. Auch die Schulausstattung wird erneuert, sofern dies sinnvoll und bezahlbar ist.

Für den stellvertretenden Personalrat Jens Schmidt war es eine besondere Freude, an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren, um die Glückwünsche und eine Schultüte zum Schulanfang an Roswitha Zenk zu überbringen. Er betonte, dass es von großem Vorteil sei, wenn man bereits die Gegebenheiten und Voraussetzungen kenne. Aber man soll auch die Möglichkeit nutzen, etwas Neues zu gestalten.

„Jedem Aufbruch hängt ein Zauber inne“, mit diesem Zitat von Hermann Hesse wünschte Pfarrer Richard Reis der neuen Schulleiterin alles Gute. Er betonte, dass sie nun der Kapitän des Schiffes Schule ist. Aber jeder Kapitän braucht etwas, woran er sich freuen kann, woran er sich halten kann. „Sie haben ihr Segel auch nach oben ausgefahren und mit Gott als verlässlichen Partner werden Sie das nicht immer leichte Amt meistern können“, versicherte Reis.

Überraschungen
Eine tolle Überraschung hatten sich die Lehrerkollegen um Michaela Weinmann und Birgit Gold ausgedacht. Eine selbstgebastelte große Schultüte mit der Aufschrift „Original – 100% Chef seit 2016“ sollte Roswitha Zenk ihr neues Amt versüßen. Mit lauter „sinnvollen“ Geschenken gefüllt, zum Beispiel mit motivierenden Aufschriften auf Papiertaschentuchpäckchen, Schokolade für die Nerven, ein Büchlein mit lustigen Geschichten, eine Zitrone (Sauer macht lustig) und noch vielen anderen Kleinigkeiten, die im Schulalltag „von Nöten“ sind. „Natürlich haben wir auch was Seriöses dabei“, lachte Birgit Gold und sie überreichten eine neue Ausstattung für den Schreibtisch. Auch von Elternbeiratsvorsitzender Petra Angles wurde die neue Schulleiterin beschenkt, Neben Blumen gab es auch eine Tüte mit kleinen Dingen, die den Alltag ein bisschen netter gestalten.

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Roswitha Zenk (li) öffnet ihre „Überraschungspäckchen“ aus der Schultüte des Lehrerkollegiums. Sekretärin Anita Hümmer und Hausmeister Harald Schwägerl schauen gespannt zu

Kategorien: Schule