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Gute Häppchen und gute Gespräche – eine prima Mischung am Neujahrsempfang
Auch die Musiker Carolin Kremer und Sebastian Müller genossen das Buffet

Neujahrsempfang bereits zur liebgewordenen Tradition geworden

08.01.2019 Pfarrer Richard Reis dankt ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern.

Fotos: Susanne Deuerling
Die Abordnung des Musikvereins Steinwiesen umrahmte unter der Leitung von Wolfgang Schrepfer (re) den Neujahrsempfang

Steinwiesen (sd) Wer hätte damals, am 4. Januar 2008 gedacht, dass sich der erste Neujahresempfang, den Pfarrer Richard Reis ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt in Steinwiesen ins Leben gerufen hatte, zu einer so liebgewordenen Tradition entwickelt. Der Anlass damals wie heute war und ist der Dank an alle ehrenamtlich tätigen Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche, die sich das ganze Jahr über in der Pfarrgemeinde engagieren. Ohne die vielen Ehrenamtlichen würde es nicht funktionieren, viele Dienste könnten nicht oder nur teilweise ausgeführt werden. Denke man an die Messner, Ministranten, Organisten, den Caritashelferinnen, Reinigungskräfte und so weiter. Es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuzählen. Und genau deshalb wurde dieser Neujahrsempfang so gut angenommen, weil ein kleines Dankeschön, ein Vergelt`s Gott oft mehr ist als viele Worte.

In seiner Laudatio an die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter in der Pfarrgemeinde hatte Pfarrer Richard Reis viele lobende und dankende Worte zu sagen. Durch das eingebrachte Herzblut persönlich und in den verschiedenen Gremien wurde auch in 2018 einiges bewegt. Das gute und konstruktive Miteinander, das durch Gottes Hilfe erarbeitet wurde, wird auch die Herausforderung des neuen Seelsorgebereiches „Frankenwald“ ab Oktober bewältigen. Pfarrer Reis dankte vor allem auch Bürgermeister Gerhard Wunder und seinen Mitstreitern für das große Engagement für Steinwiesen. Besonders wichtig ist das „Nach vorne schauen“ und nicht nur das Klagen über Verloren-Gegangenes. Das Ziel muss lauten: „Wie können wir an der Kirche mit bauen, die der Herr sich für den Frankenwald wünscht?“ „Wagen wir miteinander den Aufbruch in dieses neue Jahr mit allen Hürden, die wir darin finden“, betonte Pfarrer Reis.


Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Wunder (li) und Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch haben das Stehbuffet eröffnet

Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch gab einen kurzen Abriss über die Finanzierung der Sanierungsarbeiten an Kirche, Pfarrzentrum und Kindergarten. Bei Baukosten von insgesamt 3,4 Millionen Euro mussten wirklich alle verfügbaren Zuschusstöpfe ausgeschöpft werden. Über 70% wurde vom Erzbistum finanziert, zusätzlich habe man noch 50.000 Euro erhalten. Von der Regierung von Oberfranken, dem Landkreis und der Gemeinde sind ebenfalls große Summen geflossen. Besonders dankte er für die große Spendenfreudigkeit der Bevölkerung, besonders der Kirchgänger und der Raiffeisenbank mit insgesamt über 50.000 Euro. „Momentan stehen wir bei ungefähr noch 120.000 Euro an Verbindlichkeiten. Leider steht schon die nächste Baustelle ins Haus. Das Kirchendach ist undicht und die Schnecke der Heizung ist gebrochen. „Aber gemeinsam werden wir auch das meistern“, sagte Schmittdorsch zuversichtlich.

Für den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Wunder blieb nur noch ein Danke zu sagen an all die vielen Ehrenamtlichen, die in der Pfarrei mitarbeiten, denn ohne sie geht gar nichts. Wie alle Jahre eröffnete er das hervorragende Steh-Buffet.

Umrahmt wurde der offizielle Teil von der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen unter der Leitung von Wolfgang Schrepfer. Dem Neujahrsempfang war ein Dankgottesdienst in Pfarrkirche Mariae Geburt vorausgegangen, den Pfarrer Richard F. Reis und Pfarrer Thomas Hauth zelebrierten.

Kategorien: Kirche, Veranstaltungen