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Notfallhilfe vor Ort

22.09.2016 Neuer Defibrillator wurde installiert und ist rund um die Uhr zugänglich - Steinwiesens Beitrag zur ‚Woche der Wiederbelebung‘.

Steinwiesen (sd) Bei einem Notfall zählt jede Sekunde. Mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance bei einem Herzinfarkt um zehn Prozent. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen heutzutage zwischen sechs und zehn Minuten. Das Leisten von Erster Hilfe durch den Laien ist deshalb unerlässlich. Doch mit einem der neuen, einfachen Defibrillatoren kann jeder helfen.

In Steinwiesen wurde nun rechtzeitig zur „Woche der Wiederbelebung“ (20.09.) im Serviceraum der Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt ein Defibrillator installiert. Durch die Bereitschaft der Raiffeisen-Volksbank ist es möglich, dass dieses lebensrettende Gerät 24 Stunden zur Verfügung steht. Gerade die zentrale Lage mitten im Ort und an der Ortsdurchfahrt ist hierfür ideal. An der Außenwand der Bank ist ein Hinweisschild angebracht, sodass auch Ortsunkundige sehen, wo das lebensrettende Gerät zu finden ist. Sollte es einmal zum Ernstfall kommen (Herzstillstand, Herzbeschwerden) kann jederzeit auf den Defi zurückgegriffen werden. Der Defibrillator befindet sich hinter der angebrachten Abdeckhaube im Serviceraum. Diese Haube ist leicht abzunehmen und der Defi kann entnommen werden. Das Gerät ist kinderleicht zu bedienen. Es wird durch Sprachkommandos gesteuert, die jeden Schritt erklären. „Es ist wichtig zu wissen, dass man nichts falsch machen kann, da der Defi den Herzrhythmus kontrolliert und dementsprechend handelt“, erklärt Bürgermeister Gerhard Wunder. Es ist deshalb völlig unbegründet, aus Angst vor Fehlern den Defi ungenutzt zu lassen. „Falsch ist eigentlich nur, wenn man gar nichts macht“, betont Wunder.

Der Dank von Bürgermeister Gerhard Wunder galt Thomas Kolb (Leiter Kompetenzzentrum Süd) und Jens Kremer (Geschäftsstellenleiter Steinwiesen) von der Raiffeisen-Volksbank für die Unterstützung. Die Finanzierung des Defibrillators wurde zur Hälfte vom Markt Steinwiesen und zur Hälfte von der Raiffeisen-Volksbank getragen. „Nicht nur aufgehängt in der Bank, sondern auch mitgesponsert von der Bank“, sagte Jens Kremer und wies darauf hin, dass man sich immer schon bemüht habe, die Bevölkerung vor Ort zu unterstützen. Auch für Thomas Kolb war es selbstverständlich, hier zu helfen. „Der Standort ist ideal, trocken und gut zu erreichen. Und außerdem haben wir für die Versorgung der Bürger immer ein offenes Ohr“, bekräftigte Kolb.

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