Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Patronatsfest wird zusammen mit Pfarrfest gefeiert

06.09.2016 Die Muttergottes steht als Patronin über der Kirche „Mariae Geburt“ - Pfarrgarten als „Festgarten“ ist barrierefrei zu erreichen.

Steinwiesen (sd) Als Patronin steht Maria, die Mutter des Herrn Jesu, über der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ in Steinwiesen. Sie wacht, sie hilft und ist in allen Nöten zur Stelle. Ihr Fest „Maria Geburt“ wird am 8. September in den katholischen, orthodoxen und angelikanischen Kirchen begangen. In Steinwiesen wird das Patronatsfest am Sonntag, den 11. September 2016 gefeiert. Um 8.15 Uhr ist Kirchenparade ab Gasthof „Goldener Anker“, 8.30 Uhr Festgottesdienst in der Pfarrkirche „Mariae Geburt“. Nach dem Hochamt spielt der Musikverein Steinwiesen zum Frühschoppen im herrlichen Pfarrgarten auf. Es gibt bereits vormittags Kaffee und Kuchen, sowie Steaks und Bratwürste.

Erstmalig in diesem Jahr wird das Pfarrfest mit dem Patronatsfest verbunden. Nach dem Gottesdienst laden Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie Pfarrer Reis zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrgarten ein. Ab 11.30 Uhr gibt es als Mittagessen Braten mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut, nachmittags Kaffee und Kuchen, Steaks und Bratwürste. Für die Kinder wird ab 14.00 Uhr eine Hüpfburg bereitstehen und Unterhaltungsmusik gibt es auch. Der Pfarrgarten ist von der Rathausseite barrierefrei zu betreten und deshalb muss niemand zuhause bleiben, nur weil er nicht gut zu Fuß ist. Auch die Toiletten sind barrierefrei im Rathaus zu benutzen.

Patrozinium der Gottesmutter Maria
Das Gotteshaus „Maria Geburt“ wird auch „St. Marien im Schnee“ – das „Santa Maria Maggiore“ des Frankenwaldes genannt und dieser Name erklärt sich einer alten Sage nach durch ein Schneewunder, wie bei St. Maria Maggiore in Rom. Man war sich beim Bau der Kirche über deren Standplatz nicht einig, als das Wunder geschah: In der Sommerzeit lag an der Stelle, wo jetzt die Kirche steht, blütenweißer Schnee. Die Schneedecke grenzte genau die Größe der zu erbauenden Kirche ab. Man sah in diesem Wunder einen Wink des Himmels, baute hier die Kirche und gab ihr den Namen „Maria im Schnee“. Seit Jahrhunderten pilgern immer wieder Wallfahrer nach Steinwiesen und verehrten ein Gnadenbild, das zum Dank an die wunderbare Standortfestsetzung gestiftet wurde und bei dem sich viele Wunder ereignet haben sollen. Die Maria des Gnadenbildes neigt ihr Haupt liebevoll nach links dem Kinde zu, das sie auf ihrem linken Arm trägt. In der rechten Hand hält sie eine leere Schale, in die die Pilger früher ihre Gabe legten. Auch in der heutigen Zeit hält Maria diese Schale auf, damit die Gläubigen aus nah und fern im Gedanken ihre Bitten und Anliegen hineinlegen können, sozusagen als Botschaft an Jesus Christus, ihren Sohn. Lange am vordersten linken Pfeiler des Mittelschiffes befestigt, befindet sich das Gnadenbild seit Dezember 2008 auch wieder im Mittelpunkt des Gotteshauses, auf dem Hochaltar. Umrahmt von einem goldenen Vorhang strahlt die Madonna wie seit Jahrhunderten auf die Gläubigen nieder und veranlasst immer wieder Pilgergruppen zum Verweilen vor dem Altar.

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Ganz oben im Hochaltar befindet sich das Gnadenbild der Wallfahrtskirche „Mariae Geburt“ in Steinwiesen

Kategorien: Kirche, Veranstaltungen