Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Museumsbahn Steinwiesen
Erlebnispfad Steinwiesen
Teichmühle Steinwiesen
Die Ködeltalsperre im Sommer
Steinwiesen vom Rollenberg
Baierswehr Steinwiesen
Sonnendurchfluteter Hochwald

Pfadfinder-Hajk begeisterte Steinwiesener Jungs

02.07.2018 Vier Tage in der Natur waren eine Herausforderung.

Steinwiesen/Fränkische Schweiz (sd) Aufgeregt trafen sich die vier Jungen aus Steinwiesen, Fabian Rehwald, Max Klinger, Max Smettane und Alexander Holzmann mit ihrem Leiter Felix Bär in Seibelsdorf, um zu ihrem Viertagestripp in die Fränkische Schweiz aufzubrechen. Startort war Oberfellendorf, einem Ortsteil von Wiesenttal, wo man das Auto abstellte und mit dem Rucksack auf dem Rücken die Tour begann. An jedem Tag schrieb einer der Jungs ein Tagebuch, sodass am Ende der Tour ein „Reisetagebuch“ entstanden ist.

Die erste Etappe ging nun von Oberfellendorf in Richtung des Flusses Wiesent, wo eine Brücke zum Überqueren gesucht wurde. Die anschließende Strapaze mit einem steilen Aufstieg war aber die Mühe wert. Ein Super-Aussichtspunkt und eine Burgruine belohnten die eifrigen Wanderer. Einen Schlafplatz fanden sie in einer Höhle in der Nähe, wo alle fünf nach dem Essen dank der guten Luft und der Anstrengung gut schlafen konnten.

Gestärkt mit Porridge zum Frühstück, brach man am zweiten Tag nach Muggendorf auf. Doch das gestaltete sich als schwierig, da man sich verlaufen hatte. Doch jeder Nachteil bringt auch einen Vorteil. Eine frische Quelle wurde am Weg gefunden, wo man die Wasserflaschen auffüllen konnte. Endlich in Muggendorf angekommen, freuten sich die Jungs, dass sie „in 500 Metern eine Höhle finden können“. Aber wie es so ist, es kommt manchmal anders. Nicht die Strecke sondern die Höhenmeter waren gemeint und so ging es wieder mal bergauf. Doch es lohnte sich, gab es doch oben eine Höhle, die man durchlaufen konnte. Danach schmeckte die Brotzeit noch mal so gut. Die Höhle wurde erforscht und weiter ging es zum Aussichtsturm, wo man weit ins Land schauen konnte. Wieder übernachtete man in einer Höhle und nachdem im nächsten Dorf Wasser zum Kochen besorgt wurde, gab es einen großen Topf Nudeln. Pfadfinderlieder und dann Schlafen war nun angesagt. Doch mit der Nachtruhe war es schnell vorbei. Wurde die kleine Truppe doch in der Nacht durch den Lärm von Wildschweinen geweckt und so zog man früh schnell wieder los. Nach anfänglichen „Orientierungsproblemen“ ging es querfeldein nach Kompass in Richtung Zielort. An der Wiesent entlang, über eine Brücke und wieder querfeldein nach Kompass – so gelangte man an einen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf Gößweinstein freigab. Ins Tal hinab und nach Tüchersfeld – so führte die letzte Etappe des Hajk zum „Tiefen Grund“, wo das letzte Nachtlager aufgeschlagen wurde. Nun kam der Abschied von der Fränkischen Schweiz, am nächsten Morgen wurden die vier Jungs und Felix Bär abgeholt. Doch alle waren sich einig, diese vier Tage werden sie so bald nicht vergessen.


Nachtlager in einer Höhle

Kategorien: Vereine, Freizeit