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Radball beim RVC Steinwiesen

10.03.2020 Wieder nur ein Sieg für Michel und Rehmet.

Steinwiesen – Obwohl die Radballer Markus Michel und Sebastian Rehmet vom RV Concordia Steinwiesen am dritten Spieltag der 2. Bundesliga Nord Heimrecht hatten, konnten sie ihre brenzlige Tabellensituation nicht verbessern.

Wie schon zum Saisonauftakt und am zweiten Spieltag, so stand auch diesmal nur ein Sieg zu Buche. Damit wird in dem Zwölfer-Teilnehmerfeld weiterhin der zehnte Platz belegt, was noch einer der drei Abstiegsränge ist. Hinzu kam, dass sich der Abstand zum rettenden Ufer von einem auf drei Zähler vergrößert hat. Da allerdings noch elf Begegnungen zu absolvieren sind, braucht nicht schon die Flinte ins Korn geworfen zu werden.

Bei diesem Heimspieltag kam hinzu, dass es die beiden Frankenwälder mit dem Führungstrio zu tun hatten. Spielerisch zeigten sich Michel und Rehmet durchaus mit ihren Gegnern auf Augenhöhe, sodass berechtige Hoffnungen auf den Klassenerhalt bestehen. Zum Auftakt der Rückrunde trifft Steinwiesen am 21. März in Halle/Saale auf den aktuellen Tabellendritten, -vierten, -fünften und –neunten.


Die Spiele am dritten Spieltag in heimischer Halle im Einzelnen:

RVC Steinwiesen – RSV Zscherben 5:7
Die erste Tagespartie vor einer ausgezeichneten Zuschauerkulisse begann nicht schlecht für die Hausherren, denn sie lagen mit 1:0 und 2:1 vorne. Doch der bisherige Tabellenzweite, der nach Abschluss dieses dritten Spieltages auf den Thron geklettert war, nutzte jede sich bietende Chance konsequent aus und drehte bis zu Halbzeit den Spieß noch um (2:4). Wie der erste Abschnitt endete, so ging es zunächst nach der Pause weiter. Dies führte dazu, dass der Kontrahent aus Sachsen-Anhalt auf 2:7 davonzog. Doch unter der Anfeuerung des wieder ins Leben gerufenen heimischen Fanclubs „RVC-West“ steigerten sich Michel und Rehmet immer mehr und kamen so zu drei Treffern am Stück. Doch letztlich kam diese Aufholjagd zu spät, da die Zeit mehr und mehr davonlief.

RVC Steinweisen – KSC Leipzig II 3:2 (2:1)
Erneut brachten sich die Einheimischen mit 1:0 in Front. Doch diesmal ließen sie sich nicht mehr so überraschen wie im ersten Tagesspiel. Selbst als das 1:1 fiel, nahmen sie das Geschehen wieder in die Hand und gingen erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel bestand die Möglichkeit zur Vorentscheidung, jedoch wurde ein Vier-Meter-Strafstoß vom Leipziger Torsteher gemeistert. Als der bisherige Rangdritte durch einen Eckstoß zum 2:2 kam, wurde es noch einmal richtig spannend. Doch Michel und Rehmet ließen sich in dieser engen Auseinandersetzung nicht aus der Ruhe bringen und wurden mit dem Siegtreffer belohnt.

RVC Steinwiesen – VfH Mücheln 4:6
In diesem hart umkämpften Treffen schaffte es Steinwiesen nicht, die sich dreimal erspielte Führung auszubauen. Nachdem es bei Halbzeit noch 3:3 stand, ermöglichten nach dem Wiederanpfiff zwei Abspielführer die 5:3-Führung für die Gäste aus dem Saalekreis. Zwar wurde der Anschlusstreffer geschafft, doch postwendend musste der sechste Treffer geschluckt werden. Die Niederlage hatten die Concorden auch dem Umstand zuzuschreiben, dass sie die sich bietenden guten Möglichkeiten einfach nicht in Tore ummünzten.

RVC Steinwiesen I – KSC Leipzig 5:9
Obwohl die Rodachtaler gegen den bisherigen Spitzenreiter zu fünf Treffern kamen, waren sie letztlich chancenlos. Das Team aus der Metropole von Sachsen war in der Offensive bärenstark und kaum zu bremsen. Trotz neun Gegentreffer entschärfte der heimische Torsteher Sebastian Rehmet mit Glanzparaden noch beste Einschussmöglichkeiten. hf

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