Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Frühling am Baierswehr
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Erlebnispfad Steinwiesen
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen
Sonnendurchfluteter Hochwald
Brücke am Erlebnispfad
Fränkische Schlehen

Richard Friedel übernimmt

17.04.2019 Jagdvorsteher Klaus Küfner übergibt nach 16 Jahren den Vorsitz in jüngere Hände.

Steinwiesen (sd) Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Steinwiesen im Cafe Kuhnlein gab es einen großen Wandel in der Vorstandschaft. Nach 16 Jahren Tätigkeit als Jagdvorsteher und erster Vorsitzender gab Klaus Küfner sein Amt ab. Nachfolger wurde als 1. Vorsitzender Richard Friedel. Ihm zur Seite stehen als neue 2. Vorsitzende Ina Jonak, Beisitzer Michael Dressel und Felix Neder. Kassenprüfer sind ebenfalls neu Klaus Küfner und Gerhard Detsch. Da sich für den Kassier und den Schriftführer keine Nachfolger gefunden haben, übernahmen Alfons Kuhnlein und Bruno Beierlorzer noch für ein Jahr diese Ämter. Zur Jahreshauptversammlung 2020 muss dann eine Nachwahl stattfinden. Für seinen unermüdlichen Einsatz dankte zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer Klaus Küfner im Namen der Marktgemeinde und Gerhard Detsch überreichte im Namen des Vereins einen Geschenkkorb.

Der neu gewählte Vorsitzende Richard Friedel stellte sein Vorgehen als neuer Jagdvorsteher der Versammlung vor. Es gilt für ihn, das Alte zu bewahren, aber auch mit Blick auf die Zukunft, Neues voran zu bringen. Er bat um Unterstützung für die künftige Arbeit, denn nur gemeinsam sei man stark.

Bericht des Jagdvorstehers zum abgelaufenen Jahr

Wildschäden

Im vergangenen Jahr gab es leider wieder viele Wildschäden durch Schwarzwild. Die Besichtigung der Schadstellen und Gespräche mit den Pächtern und Eigentümern waren teilweise sehr zeitaufwendig. Nach Absprache werden in Kürze, je nach Wetterlage, durch eine Firma Kultivierungsarbeiten erfolgen. Problematisch sei auch die Bejagung von Schwarzwild, da die Drückjagden mit der damit verbundenen Haftung, Lichtverhältnisse, Feldbestellung und Wildunfälle schwierig zu organisieren und kostenaufwendig sind. Zurzeit liegen 17 Anträge zur Regulierung von Wildschäden der Gemeinde vor. Der Abschuss von Rehwild muss laut forstwirtschaftlichen Gutachten vom 2. November 2018 erhöht werden.

Maßnahmen 2018
Unter anderen wurden auf etlichen Wegen Gräder und Walzen eingesetzt. Eine Beschwerde wegen einer Rückbaumaßnahme wegen eine widerrechtlich angelegten Einfahrt in ein Waldgrundstück des Weges von der Frankenwaldhütte Richtung Pfarrberg wurde erfolgreich bei der juristischen Auseinandersetzung gewonnen. Die Rehwildabschussplanung für 2019 – 2022 wurde beschlossen.

Statistik
Die Jagdgenossenschaft Steinwiesen verfügt über eine Jagdfläche von 1.500 ha, rund 300 ha sind an die bayerischen Staatsforsten abgetreten, hierfür erfolgt ein finanzieller Ausgleich. Die Jagdfläche von 1.500 ha besteht aus 3.517 einzelnen Flurnummern und 905 Jagdgenossen.

Jagdpachtnutzung
Der Reinertrag der Jagdpachtnutzung soll für den Wegeunterhalt verwendet werden. Dies wurde mit drei Gegenstimmen beschlossen. Somit sind die Voraussetzungen zum Verzicht auf die Jagdpachtanteile der bayerischen Staatsforsten erfüllt.

Grußworte
Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer überbrachte die Grüße des Marktes Steinwiesen. Er dankte der Jagdgenossenschaft für die gute Zusammenarbeit. Beierlorzer appellierte an die anwesenden Jagdgenossen Multiplikatoren für alle außenstehenden Mitglieder zum guten Zusammenhalt und positiven Umgang mit dem geschaffenen Wegenetz zu sein. Der Problematik mit den Wildschäden, die übrigens ein Problem im ganzen Franken- und Thüringerwald sind, sei immer fair zu begegnen, dies sei das Wichtigste.

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