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Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Rollstuhl-Tischtennis: Deutschen Meisterschaft in Köln

23.05.2018 Zweimal Bronze für Neufanger Kotschenreuther.

Neufang/Köln - Gleich zwei Mal Edelmetall gab es für den Neufanger Sebastian Kotschenreuther bei der deutschen Meisterschaft im Rollstuhl-Tischtennis. Im Doppel und Mixed erreichte er mit seinen jeweiligen Partnern die Bronzemedaille. Der fünfte Platz im Einzel bedeutete insgesamt das beste Abschneiden für den 38-jährigen Bezirksligaspieler seit neun Jahren.

Mixed
Zum ersten Mal ging Kotschenreuther mit seiner Bayreuther Vereinskollegin Bianca Neubig an den Start. Souverän mit 3:0 starteten sie gegen ein Duisburger Duo. Im Spiel um den Gruppensieg gegen die letztjährigen Dritten Taburet/Didion (RSC Frankfurt) begannen beide nervenstark und ließen sich nach einer 2:0-Satzführung nicht vom deutlichen Verlust des dritten Satzes aus dem Konzept bringen (12:10, 11:7, 2:11, 11:9). Mit Femtehjel/Weidemann (Alstersport Hamburg/BSG Duisburg) hatten beide eine harte Nuss im Viertelfinale zu knacken. Dies gelang erfreulicherweise deutlich mit 3:0. Das Halbfinale ging jedoch ebenso klar an die Vizemeister des Vorjahres. Bei denen agierte Materialspielerin Hentig (TuS Winterscheid) sehr druckvoll und ihr Partner Müller (RSG Koblenz) vollendete sicher. In der Begegnung um Bronze standen Neubig/Kotschenreuther der Bayreuther Nummer eins, Dietmar Kober, und seiner langjährigen Partnerin Gudrun Högemann (VfL Sindelfingen) gegenüber. Deutlicher als erwartet bezwangen Kotschenreuther und Neubig das erfahrene Paar mit 3:0 und durften sich über den Medaillengewinn freuen.

Doppel
Nachdem Kotschenreuthers Bundesligapartner Werner Burkhardt heuer im Doppel verhindert war, spielte der Frankenwälder mit seinem Trauzeugen André Weidemann von der BSG Duisburg. Trotz kleiner Abstimmungsprobleme zu Beginn holten sich beide ungeschlagen mit nur zwei Satzverlusten den Gruppensieg gegen Paarungen aus Husum, Dortmund und Winterscheid. Somit zogen sie ins Viertelfinale ein. Dort erwarteten sie das Paar Kober/Korbanek (RSV Bayreuth/BSG Bielefeld). Da Kober unentschuldigt nach 15 Minuten nicht am TT-Tisch erschienen war, wertete der Oberschiedsrichter die Partei kampflos für Kotschenreuther/Weidemann. Mit Baus/Schmidberger stand ihnen das ungeschlagene Bundesliga-Duo von Borussia Düsseldorf gegenüber. Bedauerlich war, dass man hier dreimal hauchdünn (9:11, 10:12, 9:11) an die späteren Sieger scheiterte. Die Bronzemedaille sicherten sich Kotschenreuther/Weidemann gegen die Husumer Formation Clausen/Schiefelbein glatt in drei Durchgängen.

Einzel
Am zweiten Turniertag startete Kotschenreuther in das Einzelturnier mit einem sicheren 3:0 gegen seinen Bayreuther Vereinskameraden Heiko Hohner (11:5, 11:6, 11:1). Danach setzte es allerdings gegen Angstgegner Gosemann aus Berlin und dem amtierenden Weltmeister Valentin Baus jeweils eine 0:3-Schlappe. Somit verpasste der Neufanger den Einzug in das Halbfinale. Mit Nervenstärke gegen Bliersbach von der BSG Duisburg (11:3, 15:13, 7:11, 9:11, 11:1) und einem 3:0 gegen Nassar (RSG Saar) sicherte er sich die Teilnahme an den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht und damit zugleich die direkte Qualifikation zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im nächsten Jahr.

Sebastian Kotschenreuther bewies hier noch einmal kühlen Kopf und starke Nerven indem er zunächst Shabani (BSV Sünteltal) und im Anschluss den Hessen Bernhardt jeweils im Entscheidungssatz besiegte. Nach schwachen Ergebnissen in der 1. Bundesliga mit dem RSV Bayreuth und der 3. Bezirksliga Hof/Kronach mit dem DJK/SV Neufang kam dieser große Erfolg doch sehr überraschend. hf / Hans Franz

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