Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Sanierungs- und Renovierungsarbeiten notwendig

06.08.2020 Jahreshauptversammlung des Mehrzweckhaus-Bauvereins Nurn.

Nurn – Umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten plant der Mehrzweckhaus-Bauverein an seinem Gebäudekomplex, der vor knapp vier Jahrzehnten fertig gestellt worden ist.

Nach den bisherigen Ermittlungen belaufen sich die Bruttokosten auf rund 440.000 Euro. Wegen der Fördermöglichkeiten hat Vorsitzender Markus Merkl zusammen mit Bürgermeister Gerhard Wunder bereits Gespräche beim Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg geführt. Von dort wurde signalisiert, dass die Förderung im Rahmen einer einfachen Dorferneuung möglich sei.

Über die geführten Unterredungen mit dem Behördenleiter Lothar Winkler und dessen Vertreter Wolfgang Kießling informierten im Rahmen der Jahreshauptversammlung Merkl und Wunder. Wie Merkl näher ausführte beträfen die Sanierungsarbeiten unter anderem das Dach, die Fenster, Türen, Heizungs- und WC-Anlagen sowie Kellerräume. Konkretes sei allerdings im Augenblick wegen der Corona-Krise noch offen.

Bei seinem Jahresrückblick ging Vorsitzender Markus Merkl vor allem auf die Feierlichkeiten aus Anlass des 40-jährigen Bestehens ein. „Es war ein dreitägiges, gelungenes Fest. Es hat sich gezeigt, dass unser Mehrzweckhaus ein zentraler Punkt der Nurner Dorfgemeinschaft ist“, resümierte er zufriedenstellend. Mehrere Vereinsfeste, überörtliche Veranstaltungen und private Anlässe garantierten die finanziellen Einnahmen, die dringend zur Unterhaltung des Gemeinschaftshauses benötigt werden.

Das Jahr 2020 habe zwar vielversprechend begonnen, doch das Virus Covid-19 habe das öffentliche Leben lahm gelegt. „Die Corona-Pandemie traf uns mit voller Wucht.“ Die Folge war, dass das Haus Mitte März geschlossen werden musste. Daraus resultierten finanzielle Einbußen. Ein kleiner Trost sei gewesen, dass der große Bestand an Getränken an Mitglieder und Bürger abgesetzt werden konnte. „Dieses Ereignis führte dazu, dass nach 40 Jahren der Getränkekeller komplett leer war und die Kühlungen zum ersten Mal eine Pause machen konnten.“

Seit wenigen Tagen sei das Vereinsleben unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufgenommen worden. In diesem Zusammenhang dankte Merkl der Kassiererin Simone Klinger, die für die Gewährleistung des Schutz- und Hygienekonzeptes sorgt. Weiterer Dank ging an Hausmeister Helmut „Blacky“ Deuerling, seinem Bruder Andreas, die Wirtsleute Vroni und Josef Müller sowie an die Damen der SV-Gymnastikgruppe. Sie hätten mit ihrem Einsatz dafür gesorgt, dass das Haus und die dazugehörigen Gartenanlagen „in Schuss“ gehalten worden sind.

Einen durchaus zufrieden stellenden Bericht über die Finanzsituation gab Simone Klinger ab. Die Prüfer Alexander Greser und Lukas Deuerling bestätigten der Kassiererin die souveräne Führung der Finanzen.

Als eine Erfolgsgeschichte bezeichnete Bürgermeister Gerhard Wunder die Entwicklung des durch den Bauverein entstandenen Gemeinschaftshauses. Bewährt habe sich die Unterhaltung durch den Bauverein, wobei bislang noch keinerlei gemeindliche Zuschüsse notwendig waren.

Die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bauvereins unterstrichen die Vertreter des örtlichen Musik- und Gesangvereins, des Sportvereins, der Feuerwehr, des Kickerclubs, des VdK- und CSU-Ortsverbandes sowie der Kirchenverwaltung. hf


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