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„The Games are open“ - Büttenabende 2018

06.02.2018 Kanoniere der Funkenspritzer schossen den Fasching ein – die Rrrrrodachtaler waren das Highlight des Abends.

Steinwiesen (sd) „Steinwiesen Helau“ klang es aus vielen närrischen Kehlen durch den Saal beim Büttenabend der Faschingsgesellschaft Steinwiesen. Neben den vielen hübschen Mädchen der Prinzengarde und der Jugendgarde sowie den beiden Tanzmariechen Lara Sesselmann und Amira Hopf legten sich auch die Elferräte ins Zeug, um den Besuchern zu gefallen. Bereits zu Beginn hatte eine Abordnung der „Funkenspritzer“ mit der Kanone den Fasching eingeschossen. Und mit dem „Nochdgläzzn Swing“ „tanzten“ sie sich in die Frauenherzen. Aber das Wasser konnten sie dennoch den verruchten und in sexy Outfit tanzenden „Chickendals“ mit „Burlesque“ nicht reichen, die in einer gewagten Choreographie nicht nur den Elferrat zu Schweißausbrüchen brachten. Die Tanzgruppe „Rotkäppchen“ begeisterte in diesem Jahr als „Sister Act“ und tollen Glitzerkleidern. Mit dem Flieger nach Afrika ging es mit der SV Turngruppe, einem Tanz mit viel Akrobatik und bei der Showtanzgruppe der jungen Mädchen zeigte auch der Nachwuchs, was sie schon drauf haben. Gestandene Mannsbilder des Männerballett Küps marschierten als Römer auf die Bühne und bescherten auch den weiblichen Narren bewegende Einblicke. Das Highlight des Abends aber waren die „Rrrrrodachtaler“. Eine Gruppe, die es in diesem Zusammensetzung noch nie gegeben hat. „Wenn ich mal groß bin, dann werde ich …“ hieß es da – ein Polizist (Alexandra Schmittdorsch), Ballerina (Frank Smettane), Maler (Tamara Wachter), Arzt (Ramona Smettane), Taucher (Alexander Holzmann), Nonne (Sven Schuster), Bauhofmitarbeiter (Viola Wiedel) und Bürgermeister (Pascal Ströhlein). Die geordnete ungeordnete Choreographie aus Bewegung und Text in einem gnadenlosen Durcheinander war genial und nicht mehr zu toppen.


Die Gruppe „Rotkäppchen“ begeisterte mit „Sister Act“

Närrisch und nicht so ganz ernst zu nehmen, hatten Prinzessin Tamara I. und Prinz Sven I, die Narren in den heiligen Hallen des Steinwiesener Faschingssaales begrüßt. Durch viel Putzen hatten sie den alten schwarzen Rathausschlüssel in einen glänzenden roten verwandelt. Die geliebten Nachbargemeinden Nordhalben (mit echtem DDR Ambiente) und Wallenfels, wo es nur einmal im Jahr Leben gibt, nämlich dann, wenn die Wallfahrt aus Steinwiesen durch die Stadt zieht, zogen die beiden durch den Kakao. Auch das Kinderprinzenpaar Lisa I. und David I. gab sich die Ehre, um alle Gäste und die vielen befreundeten Prinzenpaare und Faschingsvereine aus nah und fern willkommen zu heißen. Durch den unterhaltsamen Abend führten in bewährter Weise Feilo (Jürgen Feil) und Andy (Andreas Müller), Musikalisch wurde der Abend von der Zwei-Mann Combo Ali & Querchl begleitet.


„Kremsi“ Christian Kremer

Mit Büttenreden tut sich mancher schwer, aber wenn man die geschliffenen Reden von Präsident Wieland Beierkuhnlein hört, der wieder einmal das vergangene Jahr Revue passieren ließ, dann sticht jedes Wort. Egal ob als „Nationalparkranger“ oder als „Jamaikaner“, es ist alles dabei. „Kremsi“ Christian Kremer konnte endlich das Geheimnis des weißen Brautkleids lüften, denn „alle Haushaltsgeräte sind weiß und gehören in die Küche“. Heuer war sie wieder dabei, die Superrednerin aus Birnbaum, Moni Reißig. Als Ärztin berichtete sie von ihren Erfahrungen mit den Patienten und machte gleichzeitig Inventur – auf dem Friedhof. Witze und Musik gab es von Tschito und Lasse (Michael Burger und Lars Fischer), deren Läägeplaude nur noch von den Lachsalven der närrischen Zuschauer unterbrochen wurde. Einen musikalischen Rundgang in Steinwiesen unternahm die „älteste Boygroup der Welt“, der Viergesang mit fünf Stimmen als Wanderer und Bauarbeiter und sie konnten allerlei „Wunder“volles und „Wunder“liches berichten.


Präsident Wieland Beierkuhnlein ist ein Meister des geschliffenen Wortes

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