Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Veranstaltung

10.09.2018 Wirtshaussingen in Nurn.

Nurn – Nachdem bereits im Februar ein Wirthaussingen in Nurn für die Benefizaktion „1000 Herzen für Kronach“ stattgefunden hat, kommt es jetzt zu einer zweiten Auflage. So hat nun Initiator Gerhard Burkert-Mazur die Gastwirtschaft Klug ausgewählt, wo am Freitag, dem 14. September, ab 19.30 Uhr dieses offene Singen über die Bühne geht. Für die musikalische Begeleitung sorgen erneut Christian Hofmann aus Stockheim (Gitarre) und der gebürtige Birnbaumer Harald Kotschenreuther (Akkordeon). Die beiden Musiker erfüllen stets die Liedwünsche der Anwesenden, die aus einem ausliegenden Heft mit rund 80 Liedern wählen können. Diese reichen von Heimatliedern bis hin zu Schlagermelodien. Für Schmunzeln wird wieder die Steinwiesener Mundartdichterin Hedi Höhn mit ihren originellen Geschichten aus und um Nurn sorgen. Für das leibliche Wohl sorgen die Wirtsleute Sabine und Michael Klug.

"Singen nach alter Tradition, so wie es früher einmal war", dies wird die Devise des Abends sein. Der Eintritt ist zwar frei, doch wird eine Sammlung für "1000 Herzen" durchgeführt. Damit werden notleidende Kreisbürger unterstützt.

Wirtshaussingen erleben derzeit einen regelrechten Boom. Sich singend mit lokalen oder regionalen (Sing-)Traditionen zu befassen, entspricht offenbar dem Lebensgefühl heutiger Menschen. Die Wirtshaussingereien früherer Zeiten liefen aber etwas anders ab. Da begann das Singen im Wirtshaus spontan, meist zu vorgerückter Stunde, wenn Stimmung und Alkoholpegel am richtigen Punkt waren und "sängerische" Leute beieinander waren. Man kam also nicht primär um des Singens willen zusammen, sondern das Singen diente der Steigerung des geselligen Beisammenseins. Dieser Aspekt ist wohl auch heute noch mit ausschlaggebend, wo solche Singgelegenheiten angekündigt stattfinden. Wichtig ist offenbar der Rahmen: Die Wirtsstube, die für Nähe und Gemeinschaft steht. Eine Veranstaltung im rechtlichen Sinn ist dieses Singen "zum eigenen Werkgenuss" nicht, wie auch die GEMA zugestehen musste. Damit entfallen entsprechende Auflagen beziehungsweise Gebühren. hf / Hans Franz

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