Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Vertragsverlängerung

21.12.2017 Markt Steinwiesen verlängert Wasserlieferungsvertrag mit FWO um 20 Jahre.

Steinwiesen – Seit dem Jahre 1977 ist die Marktgemeinde Steinwiesen ans Wasserleitungsnetz der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) angeschlossen und bezieht seitdem ihr Trinkwasser von diesem kommunalen Zweckverband. Wurde vor vier Jahrzehnten die Vereinbarung mit einer jährlichen Bestellmenge von 110.000 Kubikmeter getroffen, so erfolge bereits zwei Jahre später eine Erhöhung dieser Vertragsmenge um 20.000 Kubikmeter. Im Jahre 1991 wurde der bislang gültige Vertrag mit einer Jahresmenge von 125 000 Kubikmeter geschlossen. Da die Vertragslaufzeit bis Ende dieses Jahres vereinbart war, erfolgte nun eine „Neuauflage“ zwischen beiden Partnern.

So kam es im Steinwiesener Rathaus zur Unterzeichnung eines neuen Wasserlieferungsvertrages, und zwar mit einer Laufzeit von 20 Jahren und der gleichen, bisherigen Abnahmenenge von 125 000 Kubikmeter.

Bei diesem Treffen unterstrich Bürgermeister Gerhard Wunder, dass an der weiteren Fortführung der Zusammenarbeit keine Zweifel bestanden hätten, da die FWO zu allen Zeiten ein zuverlässiger und starker Partner für den Markt gewesen sei. Man sei mit einer ausgezeichneten Wasserqualität versorgt worden, sodass allgemeine Zufriedenheit herrschte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Vorschriften und Auflagen im Bereich der Trinkwasserversorgung immer höheren Vorschriften und Anforderungen unterliegen, sei es wichtig einen kompetenten Partner an seiner Seite zu haben. In diesem Zusammenhang verwies das Gemeindeoberhaupt darauf, dass mit der FWO auch ein Dienstleistungsvertrag bestehe, der dann greife, wenn fachmännisches Personal gebraucht werde.

FWO-Verbandsvorsitzender Dr. Heinz Köhler erinnerte daran, dass Steinwiesen nach Bamberg einer der ersten Kunden der FWO gewesen sei. Dabei habe der seinerzeitige Bürgermeister Reinhold Renk die ersten Schritte eingeleitet und mit seinen Räten Weitsicht bewiesen. „Eine funktionierende Wasserversorgung ist zwar eine Selbstverständlichkeit – dies zu gewährleisten ist es jedoch nicht“, sagte Köhler und verwies auf die vielen rechtlichen Vorgaben sowie auf die Beachtung von technischen und organisatorischen Bedingungen. Die FWO sei eine Solidargemeinschaft der oberfränkischen Gebietskörperschaften, die in den vergangenen 40 Jahren rund 250 Millionen Euro investiert habe. Sie könne heute auf über 20 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zurückgreifen. Daraus resultiere auch, dass sie geforderte Mengen an Wasser stets problemlos liefern konnte und weiterhin liefern kann. Dies gelte auch und gerade für längere Trockenperioden.

Werkleiter Markus Rauh ging auf die Preisstabilität ein und dass sich die FWO bei ihren Kunden stets um Vertrauen und Kontinuierlichkeit bemühe. Als größter Wasserversorger Oberfrankens würden bei Problemfällen kurze Besprechungswege garantiert. Dies habe bisher auch bestens funktioniert. Letztlich hoffte Rauh, dass die Bürger den Wert des Wassers erkennen. Sauberes Trinkwasser sei für alle zu einer Selbstverständlichkeit geworden. In anderen Teilen der Erde sei dies keineswegs der Fall. hf

Kategorien: Rathaus