Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
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Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Vorstand wieder gewählt

18.02.2019 Jahresversammlung des Gesangvereins „Sängerfreunde“ Nurn – Chor stellt sich neu auf.

Nurn – Die durch den Steinwiesener Gesangverein „Cäcilia“ veranlasste Auflösung der Chorgemeinschaft mit Nurn, scheint bei den „Sängerfreunden“ im Gemeindeteil keine größeren Spuren der Resignation hinterlassen zu haben.

Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Frankenwald bedauerte Vorsitzende Elisabeth Daum zwar die erfolgte Aufkündigung dieser 14 Jahre lang in bester Harmonie bestandenen Singgemeinschaft, doch der Versuch, wieder auf eigenen Füßen zu stehen, verläuft derzeit recht gut. Die kleine Schar der Nurner aktiven Sänger sei inzwischen auf 15 Personen angewachsen, wobei auch eine Sängerin und ein Sänger aus Steinwiesen sich dem Chor inzwischen angeschlossen haben.

Ein geschlossenes Bild der „Sängerfreunde“ Nurn hinterließen auch die Vorstandswahlen, bei denen es keinen Veränderungen gab. So steht Elisabeth Daum weiterhin an der Spitze des Nurner Gesangvereins. Als stellvertretende Vorsitzende erhielt erneut Katharina Deuerling das einmütige Vertrauen, ebenso wie Kassierer Josef Schuberth. Schriftführerin in Doppelfunktion bleibt die Vorsitzende. Während Werner Weiß und Hans-Josef Hader wieder zu Beisitzern bestimmt wurden, ergänzt ein Trio künftig Stefan Reuther. So waren die vom Marktgemeinderat Josef Schuberth geleiteten Neuwahlen eigentlich nur Formsache.

Vorsitzende Daum erinnerte in ihrem Bericht noch einmal an einige markante Ereignisse, die zur Auflösung der Chorgemeinschaft im Dezember 2017 führten. Der Nurner Gesangverein habe sich dazu entschlossen mit der von Steinwiesen gekündigten Chorleiterin Karina Klaumünzner weiter zu arbeiten. Klaumünzner sei es mit gewesen, die den Nurnern Sängern Mut zusprach, eben in einem kleineren Kreis weiterzumachen. Wie die Vorsitzende ausführte, konnten so nicht nur kirchliche und örtliche Anlässe umrahmt werden, sondern mit der Beteiligung an dem Jubiläumsfest in Ebersdorf war sogar ein erster auswärtiger gesanglicher Auftritt zu verzeichnen. Insgesamt hätte es neun öffentliche Auftritte gegeben, wozu ein Adventskonzert und die Umrahmung der 40-Jahr-Feier des Mehrzweckhaus–Bauvereins gehörten. Neben 18 Gesangsproben seien vom Vorstand 19 Termine wahrgenommen worden. Der Mitgliederstand habe sich von 78 auf 81 Personen erhöht.

Chorleiterin Karina Klaumünzner sprach von einem turbulenten Vereinsjahr mit großen Veränderungen. Sie zeigte Unverständnis für die Chorauflösung durch den Gesangverein „Cäcilia“. Sie dankte den Nurner Sängerfreunden, dass diese fest zusammengehalten haben und ihr das Vertrauen schenkten. „Ich bin stolz auf euch“, so die Dirigentin. Sie appellierte an die Sängerschar, weiterhin motiviert zu sein und alle Kräfte einzusetzen, damit es gesanglich weitergehen kann.

Erfreut über die neue Singgemeinschaft in Nurn zeigte sich auch Ehrendirigent Walter Klose, der die Aufkündigung als einen großen Fehler bezeichnete. Dies sei nicht in seinem Sinne und des einstigen Nurner Vorsitzenden Albin Hader gewesen. Beide hatten die Initiative zur im Februar 2005 erfolgten Gründung der Chorgemeinschaft ergriffen. Klose war in der Folge auch viele Jahre lang der Dirigent dieser Vereinigung, die einst unter dem Motto „Ein Chor, zwei Vereine eine Einheit“ ins Leben gerufen worden war.

Kassierer Josef Sesselmann musste zwar von einem weiteren Rückgang des Kassenbestandes berichten, jedoch gebe die gesamte finanzielle Situation des Vereins keinen Grund zur Unruhe. Von den Prüfern bestätigten Andreas Franz und Anton Deuerling die korrekte Kassenführung. Für den ausscheidenden Franz wurde als neuer Kassenprüfer Vinzenz Sesselmann berufen.

Für das ausgezeichnete Miteinander dankten dem Gesangverein die Vertreter der katholischen Kuratiegemeinde, des Musikvereins, Mehrzweckhaus-Bauvereins, Sportvereins, der Feuerwehr und Frankenwaldvereins-Ortsgruppe sowie des CSU-Ortsverbandes. Alle Redner wünschten dem neuen Chor die Aufrechterhaltung der Singfähigkeit. Zu Beginn der Versammlung wurden gesanglich „Irische Segenswünsche“ zu Gehör gebracht.

Bei der Vorschau wies die Vorsitzende unter anderem auf das Mitwirken des am 7. April in Neufang stattfindenden Benefizkonzerts und auf ein im Juni geplantes Gartenfest hin. hf / Hans Franz

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