Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
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Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Weihnachtskonzert

18.12.2017 Schneeflocken und Weihnachtsklänge beim Konzert des Musikvereins Birnbaum in der Kirche St. Stephanus.

Birnbaum (sd) Festlich zeigt sich die Natur an diesem ersten Adventssonntag. Leise rieselt der Schnee auf die Häuser und Straßen. In der vollbesetzten Kirche St. Stephanus bereiten sich die Musiker und Musikerinnen des Musikvereins Birnbaum auf ihr Adventshighlight vor, dem Weihnachtskonzert. Schon der Auftakt hielt, was die Ankündigungen versprochen hatten. Das majestätisch klingende Stück „Hymne und Choral“ war geradezu prädestiniert dafür ein, Konzert zu eröffnen. Geschrieben wurde das Stück von Horst Brandauer, welcher die Musik eigentlich nur hobbymäßig betrieb, denn hauptberuflich war er bis zu seiner Pension als Fernmeldetechniker tätig. Im Juli dieses Jahres verstarb er 85jährig in seiner Heimatstadt Mühlacker. Die „Flötentöne beibringen“, so könnte das Stück „Classy Session for Band“ von Karl Safaric lauten, denn hier standen die Flöten im Vordergrund. „Frohe Weihnachtszeit“ von Gustav Lotterer stimmte musikalisch auf das Fest der Geburt Christi ein. Unvergessen, geliebt und immer wieder gerne gesehen und gehört ist der Film „3 Nüsse für Aschenbrödel“. Die Titelmelodie ist ein Muss für alle Weihnachtsromantiker, die ein Konzert besuchen. Genauso wie „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay, das aus dem Musical „Nessaja“ aus dem Jahr 1983 stammt. Die Zuschauer zeigten ihre Begeisterung dann auch durch anhaltenden Applaus. Diese beiden Highlights wurden aber noch getoppt von der Ballade von Jennifer Rush aus dem Jahr 1984 „The Power of Love“. Es gibt viele Coverversionen dieses Stückes und auch die Birnbaumer Musikanten reihten sich mit ihrer hervorragenden Interpretation in diese Reihe ein. Von einem zeitgenössischen Komponisten und Musiker stammte das „Concerto d‘ amore“. Der Niederländer Jacob de Haan komponierte das Stück 2016. Den Abschluss des Konzertes bildete das anspruchsvolle Stück „Music“ von John Miles. Der „Klassiker der Rockmusik“ wurde 1976 erstmals veröffentlicht und besonders die Zeilen „Music was my first love and it be my last“ – „Musik war meine erste Liebe und wird meine letzte sein“ blieb jedem im Gedächtnis. Längst schon wurde die Ballade zu einem Evergreen.

Vorsitzender Marco Kotschenreuther dankte allen, die vor und hinter den Kulissen des Konzertes tatkräftig mitgeholfen haben. Besonders auch den „Aushilfsmusikern aus Hesselbach“ Ralf Welsch und Viktoria Eidloth und dem Musikverein Steinwiesen für die Zurverfügungstellung der Kesselpauken. Ein ganz besonderer Dank geht an den Dirigenten Michael Deuerling für die hervorragende Vorbereitung des Konzerts. Es wurde ein voller Erfolg. Dies brachten auch zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer und stellvertretender Bezirksvorsitzender Thomas Kolb zum Ausdruck. Sie dankten den Aktiven des Musikvereins für ihren Einsatz und ihr Engagement. Besonders lobten sie die Entwicklung des Musikvereins in den letzten Jahren, dies spiegelte sich in der sehr guten Qualität des Konzertes wieder. Es ist erstaunlich, dass so eine kleines Dorf 10% seiner Einwohner (ca. 350) in einer Musikkapelle vereint und so einen wundervollen Klangkörper hervorbringt. Beide zollten dem jungen Dirigenten Michael Deuerling viel Lob für eine Leistung.

Im Anschluss an das Weihnachtskonzert wurde bei bestem Winterwetter die „Dorfweihnacht“ auf dem Kirchplatz gefeiert und der Heilige Nikolaus überraschte abends die Kinder mit kleinen Geschenken.

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