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Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Jahreshauptversammlung des SV Nurn

03.09.2021 Der Verein ist nach vielen Jahren endlich schuldenfrei – Rekordverdächtig: In sechs Fußballspielen 38 Akteure eingesetzt.

Rechts neben ihm die Geehrten Jürgen Eckert (für 40 Jahre Zugehörigkeit), Ingrid Burkert-Mazur (50 Jahre), Helmut Klug (50 Jahre) und Marco Bauer (25 Jahre).  Foto: Hans Franz
BLSV-Ehrungen für langjährige Vereinstreue führte beim SV Nurn Vorsitzender Vinzenz Sesselmann (links) durch.

Nurn – Dass die Corona-Pandemie auch beim Sportverein Nurn ihre Spuren hinterlassen hat, dies wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Während die Gymnastik-Damen wegen notwendig gewesenen Stillstands versuchen den Weiterbestand ihrer Abteilung zu sichern, wurde bei den Fußballern hinsichtlich der Spielereinsätze eine rekordverdächtige Zahl genannt. Das durch Krankheit geschwächte Tischtennisteam will ungeachtet dessen am 22. September den Punktspielbetrieb der Saison 2021/22 aufnehmen. Geehrt werden sollten zehn Mitglieder für eine insgesamt 375 Jahre Vereinszugehörigkeit. Letztlich waren aus den verschiedensten Gründen nur vier Personen anwesend, die es auf 165 Jahre Vereinstreue brachten.

So wurden der ehemalige aktive Fußballer Helmut Klug und die örtliche Pfarrsekretärin Ingrid Burkert-Mazur für eine 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für 40 Jahre wurde Marktgemeinderat Jürgen Eckert sowie für 25 Jahre der Ex-Fußballer und jetzt in Marktrodach wohnende Marco Bauer mit der BLSV-Urkunde und –Anstecknadel geehrt.

Vorsitzender Vinzenz Sesselmann wird die Ehrungen für folgende langjährige Mitglieder in den nächsten Tagen noch vornehmen: Erhard Wich (60 Jahre), Amin Hader (50 Jahre), Marianne Beierwaltes, Angelika Fritzmann, Anita Gremer  und Susanne Klug (je 25 Jahre).

Zu Beginn der Zusammenkunft im Vereinslokal Klug gedachten die Versammelten der langjährigen Mitglieder Irma Hader, Ludwig Klug und Rosemarie Hader. Hinsichtlich des Versammlungstermins gab Vorsitzender Sesselmann bekannt, dass dieser bedingt durch Corona leider erst mit einer fünfmonatigen Verzögerung stattfinden könne. Auch wenn viele sportliche Aktivitäten größtenteils ruhten, seien trotzdem Herausforderungen, wie Routinemaßnahmen am Sportgelände und in der früheren Volksschule angestanden. Diese seien aber in bewährter Art abgearbeitet worden. „Ich konnte mich wie immer voll auf mein Team, und damit meine ich die Vorstandskollegen, Ausschussmitglieder und die wenigen, aber umso fleißigeren Helfer, verlassen.“ Letztlich dankte er allen, die in irgendeiner Weise unterstützend in den verschiedensten Funktionen wirkten.

Da Vorsitzender Sesselmann auch Sparten- und Spielleiter der Fußballer sowie Co-Trainer ist, erklärte er, dass in der Winterpause 2019/2020 die bestehende Spielgemeinschaft mit dem SSV Tschirn mit der zweiten Vertretung des SV Steinwiesen erweitert worden sei. Leider habe sich die Ungewissheit über die Fortführung oder den Abbruch der Saison über Monate hinweg gezogen. „Glaubt mir in der Folge war es sehr schwierig geworden, da viele Spieler nach der langen Pause nicht mehr zur Verfügung standen.“ Aufgrund dieser Situation habe man die Elf freiwillig aus der A-Klasse genommen und sei in die niedrigere B-Klasse gewechselt, um etwas Druck von der neu formierten Mannschaft zu nehmen. In der inzwischen begonnenen Saison seien sechs Begegnungen bestritten worden und dabei seien sage und schreibe 38 verschiedne Fußballer eingesetzt worden. Eine rekordverdächtige Besonderheit!

Von Mario Wunder war zu erfahren, dass auch die Tischtennis-Mannschaft künftig eine Liga niedriger – nunmehr in der Bezirksklasse C – angesiedelt sei. Trotz des Ausfalls von zwei wichtigen Stammspielern gehe man Ende des Monats September an den Start und hoffe, dass die neue Serie dann auch tatsächlich und ohne Unterbrechung durchgeführt werden kann. Er wies darauf hin, dass Interessierte gerne zu den Trainingsabenden jeweils am Mittwoch kommen dürfen. Die besten Genesungswünsche richtete Wunder an Spartenleiter Manfred Greser und an Sportkameraden Ottmar Wunder.

Evi Sesselmann von der Sparte Damengymnastik musste berichten, dass nun schon seit rund 18 Monaten keine Übungsstunden mehr abgehalten werden konnten. Beschäftigt habe man sich aber wieder mit der Pflege der Anlagen im Ort. Da Todesfälle zu beklagen waren und die  Gruppe inzwischen nur aus über 65-Jährigen bestehe, sei nicht sicher, ob es mit der kleiner gewordenen Einheit weiter gehe. Jedenfalls werde man alles Mögliche versuchen, damit es nicht zum Niedergang der Riege kommt. Eine Zusammenkunft in den allernächsten Tagen soll hierüber Aufschluss bringen.

Mit einer erfreulichen Nachricht wartete nach Bekanntgabe der Einnahmen und Ausgaben Kassierer und Zweiter Vorsitzender Uwe Ströhlein auf. „Es konnte der restliche Kredit abbezahlt werden, sodass wir nach etlichen Jahren wieder schuldenfrei sind.“ Den Mitgliederstand bezifferte Ströhlein mit derzeit 158 Personen. Die Prüfer Mario Wunder und Markus Fritzmann bestätigten die korrekte Führung der Finanzen, sodass dem Kassierer, und anschließend dem gesamten Vorstand, Entlastung erteilt wurde. Für den ausscheidenden Prüfer Wunder rückt Jürgen Eckert nach.

Vorschau 2021: 18. September – Kart- und Dartwettbewerb im Mehrzweckhaus; 4. Oktober – Kerwabesuch in Neuengrün; 18. Dezember – Weihnachtsfeier. Hans Franz

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