Spendensammlung

10. Januar 2022 : Steinwiesener Ministranten sammeln für Kinder in Afrika und weltweit – als Sternsinger ziehen sie am Dreikönigstag durch die Straßen.
Sie bringen den Segen in die Häuser und sammeln Spenden – die Sternsinger Heidi, Ida und Leon (v.li). Foto: Susanne Deuerling

Steinwiesen (sd) „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“. Dieser Leitspruch steht über der diesjährigen Sternsingeraktion.

In Steinwiesen waren sieben Gruppen unterwegs, um Spenden zu sammeln und den Segen in die Häuser zu tragen. Gerade in der heutigen schweren Zeit der Corona-Pandemie, die weltweit für Krankheit und Not sorgt, müssen die Kleinsten und Schwächsten, die Kinder, geschützt und versorgt werden. Deshalb machen die Sternsinger in ihrer diesjährigen Aktion besonders auf die Gesundheitsversorgung in Afrika aufmerksam. Gerade die schwachen Gesundheitssysteme und fehlende soziale Sicherung verhindern hier oft die medizinische Versorgung.

Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche „Maria Geburt“ begann der Dreikönigstag, das Fest der Erscheinung des Herrn. Die Sterndeuter damals vor über 2000 Jahren waren kluge und reiche Leute, die alle Sicherheit hinter sich gelassen haben und dem Stern gefolgt sind, der sie bis nach Bethlehem zur Krippe brachte, wo sie ihre Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe dem Jesuskind darbrachten. Es war das Abenteuer ihres Lebens.

Nach der feierlichen Segnung von Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch gab Pfarrer Richard F. Reis den Sternsingern der Pfarrei St. Marien Gottes Segen mit auf den Weg. In den Fürbitten wurde an diesem Tag besonders für die Jugendlichen, die dieses Amt mit Freude ausführen und für alle Kinder dieser Erde gebetet. Als Nachfolger der Sterndeuter aus der Zeit Jesu ziehen in der heutigen Zeit Kinder und Jugendliche als Sternsinger von Haus zu Haus, um den Segen Jesu Christi zu bringen und Spenden zu sammeln und die Inschrift „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“ anzubringen.