Markt Steinwiesen Markt Steinwiesen
Der Rathausplatz mit Kirche, Pfarrzentrum und Rathaus
Der Ködelblick oberhalb der Trinkwassertalsperre Mauthaus
Teichmühle Steinwiesen
Blütenpracht in der Bahnhofstraße
Sonnendurchfluteter Hochwald
Sonnenuntergang über der kath. Kirche "Mariä Geburt" Steinwiesen
Ruhebank am "Nurner Brocken"
Sonnenuntergang oberhalb von Steinwiesen

Radball beim RVC Steinwiesen

19.10.2016 Platz 3 beim Bayernpokal geht an das Duo S. Rehmet/Michel.

Steinwiesen – Mit dem ersten und zweiten Platz bei den Halbfinalspielen um den Radball-Bayernpokal hatten vom Radsportverein Concordia (RVC) Steinwiesen die erste Mannschaft mit Sebastian Rehmet und Markus Michel sowie die zweite Formation, Andreas und Dennis Klinger, das Finale erreicht. Zusammen mit weiteren sechs qualifizierten Mannschaften kämpften am Wochenende die Rodachtaler in Kissing bei Augsburg um den Titel. Zwar wurde von keiner Steinwiesener Vertretung der Sprung bis ganz noch oben geschafft, doch immerhin standen S. Rehmet und Michel als „Bronze-Gewinner“ noch mit auf dem Podest. Die Klingers belegten den fünften Rang. Mit diesen Platzierungen und dem guten Abschneiden in der 2. Bundesliga beziehungsweise in der Bayernliga erreichten die zwei Concorden-Vertretungen noch die Teilnahmeberechtigung an der Bayerischen Meisterschaft im Jahre 2017. Für diesen Wettbewerb qualifizieren sich nach einer Punktebewertung die sechs Besten, und in dieses Sextett reihten sich nun die Frankenwälder mit ein.

Bei den Pokal-Endspielen hatten es die 2. Bundesligisten S. Rehmet und Michel in der Vorrundengruppe mit den Bayernliga-Teams vom RSV Kissing III (9:5) und RMC Stein III (4:1) sowie dem 2. Liga-Aufsteiger Kissing II (6:1) zu tun. Alle drei Begegnungen wurden souverän gewonnen, sodass dem Gruppensieg mit einem Torverhältnis von 19:7 nichts im Wege stand.

Steinwiesen II musste in der Vorrunde gegen die 2. Bundesligisten RMC Stein II (4:5) und Kissing I (2:4) sowie den in die Bayernliga abgestiegenen RVA Bechhofen (5:3) ran. Pech hatten beide gegen den späteren Vize-Pokalsieger Stein II, denn nach der 4:3-Führung, mussten in der Schlussminute noch zwei Treffer geschluckt werde, Auch gegen den weiteren Favoriten Kissing I und späteren Gewinner konnte lange Zeit ein 2:2 gehalten werden. Als Kissing das 3:2 erzielte, warfen die Klingers alles noch vorne, ehe ein Konter alle Bemühungen zunichte machte.

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 Sebastian Rehmet (links) und Markus Michel (rechts) starten einen Angriff

In der Finalrunde standen sich die Ersten und Zweiten der beiden Gruppen gegenüber, wobei das Ergebnis aus der Vorrunde gegen das Team aus der eigenen Gruppe mitgenommen wurde. Steinwiesen I hatte also die gute Ausgangsposition mit drei Zählern (gegen Kissing II) zu starten. Gegen Stein II gab es in einem torreichen Treffen einen offenen Schlagabtausch mit einem knappen aber verdienten 8:7 für Steinwiesen. Gegen Kissing I hätte nun schon ein Unentschieden zum Turniersieg und damit zum Pokalerfolg gereicht. Bereits nach wenigen Sekunden gerieten S. Rehmet und Michel in Rückstand. Während in der Folge bei Kissing nahezu jeder Angriff erfolgreich abgeschlossen wurde, funktionierte bei Steinwiesen gar nichts.

Das Ergebnis war eine 2:8-Pleite. Damit hatte Steinwiesen I zwar immerhin ebenso sechs Punkte wie Kissing I (20:7 Tore) und Stein II (16:13), aber mit 16:16 das schlechtere Torverhältnis, was „nur“ den dritten Platz bedeutete. Pokalsieger Kissing I hatte übrigens gegen Stein II mit 3:4 verloren.
Die Klingers hatten im Spiel um den fünften Platz Kissing III als Gegner. Aufgrund der Platzierung war bereits klar, dass nur der Sieger dieser Partie an der Bayerischen Meisterschaft teilnehmen darf. In einem engen Match war Steinwiesen der glückliche 5:4-Gewinner. Dennis Klinger hatte kurz vor dem Schlusspfiff den wichtigen fünften Treffer markiert.

Auch wenn es aufgrund des schlechteren Torverhältnisses für Steinwiesen I nicht zum Pokalgewinn reichte, so herrschte im Lager der Frankenwälder nur kurze Zeit Enttäuschung. Schließlich hatten sich beide Teams die Teilnahme an der „Bayerischen“ gesichert und Steinwiesen II den favorisierten, höherklassigen Teams ganz schön Paroli geboten. hf / Hans Franz


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