Radball-Bayernliga Elite

01. Dezember 2022 : Niederlagen für heimische Bayernliga- Radballer – Vorschau Landesliga 3. Mannschaft.
Das Bild symbolisiert die derzeitige Situation beim Zweitliga-Absteiger in der Radball-Bayernliga. Foto: Hans Franz

Steinwiesen – Unter keinem guten Stern stand der dritte Doppelspieltag in der Radball-Bayernliga Elite für die zwei Mannschaften des Radsportvereins Concordia (RVC) Steinwiesen trotz Heimvorteils.

Sowohl die erste Vertretung mit Sebastian Rehmet und Tobias Kuhnlein als auch die zweite Garnitur mit Andreas und Dennis Klinger gelang in den insgesamt sieben absolvierten Begegnungen kein Sieg. Wenn es etwas Positives gab, dann deshalb, weil es drei kampflose Punkte und 5:0 Tore gab, da der RSV Kissing IV krankheitsbedingt nicht antreten konnte.

Apropos Krankheit: Deswegen konnte auch weiterhin Markus Michel von der 1. Mannschaft nicht mit von der Partie sein, sodass erneut als Ersatz der Landesligaspieler Tobias Kuhnlein ran musste. Bedingt durch diese drei Pluszähler konnten die Klingers trotzdem noch den zweiten Tabellenplatz behalten. Der bisherige Spitzenreiter RVA Bechhofen (31 Punkte) gewann seine vier Treffen und hat nun schon neun Zähler mehr als Steinwiesen II (22) auf seinem Konto. Steinwiesen I rutschte mit 15 Punkten vom vierten auf den siebten Rang zurück.

Die Paarungen im Einzelnen:

RVC Steinwiesen I – RVC Burgkunstadt 2:3
In diesem Oberfrankenduell wogte das Geschehen hin und her, sodass es bei Halbzeit 1:1 stand. Nach dem Seitenwechsel brachten sich die „Schuhstädter mit 3:2 nach vorne. Der mögliche Ausgleich war greifbar, doch wurde ein Vier-Meter-Strafstoß verschossen.

RVC Steinwiesen I – RVA Bechhofen 1:4
Der Throninhaber kontrollierte von Beginn an die Partie und ging aufgrund gut vorgetragener Spielzüge mit einer 2:0-Führung in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Mittelfranken über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Dank einer guten Abwehrleistung des Duos Rehmet/Kuhnlein konnte die Niederlage sogar noch in Grenzen gehalten werden.

RVC Steinwiesen I – RSV Kissing III 1:3
Wie gegen Burgkunstadt so hätte es gegen den Tabellen-Dritten zu etwas Zahlbarem reichen können. Aber nach dem 0:0 bei Halbzeit wollte einfach der Führungstreffer nicht gelingen. Besser machten es die Schwaben, die sich mit 2:0 in Front brachten. Als die Einheimischen verkürzt hatten warfen sie alles noch vorne. Doch ein Konter machte alle Hoffnungen zunichte.

RVC Steinwiesen II – RSV Kissing III 4:5
Die Klingers kamen gut in die Auseinandersetzung, was ihnen eine 2:1-Halbzeitführung einbrachte. Der Ein-Tor-Vorsprung hielt bei nun gleich verteiltem Geschehen bis zur Mitte des zweiten Teils an. Doch innerhalb von zwei Minuten legte Kissing den Hebel um und ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen.

RVC Steinwiesen  - TVA Bechhofen 3:5
Auch gegen den Tabellenführer gingen die Rodachtaler mit 2:1 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte es 3:1 stehen können, doch Andreas Klinger knallte das Spielgerät an die Latte. In der zweiten Halbzeit setzte sich Bechhofen besser in Szene und ging so noch als Sieger von der Fahrfläche.


Radball in der Landesliga Nord
Bereits an diesem Samstag, 3. Dezember, steht in der Steinwiesener Turnhalle wieder der Radballsport auf dem Programm. Ab 18 Uhr findet der dritte Doppelspieltag in der Landesliga Nord statt. Dabei geht die heimische dritte Mannschaft mit Dennis Klinger und Tobias Kuhnlein an den Start. Auch hier muss wie bei der ersten Garnitur eine krankheitsbedingte Umstellung vorgenommen werden, indem Klinger für Stammspieler Michael Schmittdorsch zum Einsatz kommt. Beide wirkten bereits am zweiten Spieltag in Burgkunstadt zusammen. Dort konnten aus vier Spiele alle zwölf möglichen Punkte gutgeschrieben werden. Am ersten Spieltag hatte es in drei Begegnungen nur zu einem Unentschieden gereicht. Mit 13 Punkten wird in dem Zwölferteilnehmerfeld derzeit der fünfte Tabellenplatz belegt. Die Gegner für Steinwiesen III sind am Samstag der RVC Burgkunstadt II (7. Platz, 10 Punkte), TSV Rottendorf I (6., 10) und II (2., 18) sowie der Spitzenreiter RV Schweinfurt (21). hf