Die beiden Büttenabende und der Büttennachmittag begeisterten die Zuschauer

05. Februar 2026: Stimmung und Spaß in der vollen Kulturhalle

Steinwiesen, sd. 

Vom Quasselpiano bis zu Dirty Dancing – viele Überraschungen bei den Büttenabenden in der Faschingshochburg Steinwiesen

Egal ob alte Hasen oder Jungspunde, egal ob bekannt oder noch unbekannt – bei den Büttenabenden begeisterten die Akteure mit Sketchen, Tänzen und Akrobatik. 

Was macht ein Präsident, der statt zum Büttenabend plötzlich zum Saunaabend kommt? Er zerrt den Moderator mit in das Saunafass und eröffnet den Abend im Badetuch. Und was für einen Abend. Nach dem Einschießen des Faschings durch „Blacky II“ jagte ein Highlight das andere. Junge und reife Narren branden ein Feuerwerk an Sketchen, Witzen, Tänzen und einigen Überraschungen ab. Stargast Klaus Karl-Kraus stolzierte als Ministrant und bekennender „Glubberer“ über die Bühne und stellte fest, dass man sich nicht mit jedem Vollpfosten gutstellen muss. Andere waren ein wenig zurückhaltender und erzählten aus ihrem Alltag, so wie Moritz Feil oder zogen in den Wahlkampf wie Wieland Beierkuhnlein als „Candydate“. Nach einigen Jahren Abstinenz wieder dabei waren die Nochdgläzz Danzäs als „Italianos“ und die Koslowskis, wo der arme Reinhard schon mit einem Bein im Grab stand, weil er den Geburtstag von Gattin Gisela vergessen hatte. Mystisch wurde es bei den „Crazy Chicks“, die mit Schwarzlicht und einem riesigen Joint die Bühne in schwarz und weiß tauchten. Was wäre ein Büttenabend ohne die tollen Auftritte des Elferrates? Richtig, sie wären langweilig und deshalb lue hden sieuer in ein Museum ein. Weltberühmte Bilder und Statuen standen hier. Die Mona Lisa (Markus Schmittdorsch), der Mann mit dem Goldhelm (Johannes Schmidt) oder auch „der Schrei“ (Herbert Wessel) wurden so richtig gesprächig, als die beiden Putzfrauen in die Pause gingen. Auch der „Zwerg vom Berg“ lag in einem gläsernen Sarg, aber er wurde von Schneewittchen erweckt und wird im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Auch die jüngeren Narren hatten so einiges an Sketchen dabei, so stand der Jugendelferrat als „Quasselpiano“ auf der Bühne und ließ die Prinzenpaare aus Bad Steben und Roudich fast verzweifeln. Moritz, Kilian und Nils zeigten auf, was passiert, wenn man am Fernseher zu oft hin und her zappt und der Song von Moritz Feil „Weine nicht, kleiner Gerhard“ begeisterte alle Narren im Saal. Doch ein großes Highlight war am Schluss der Auftritt der Zeremonienmeister. Waren sie schon letztes Jahr der Knaller, so setzten sie mit „Dirty Dancing“ noch einen drauf. Tanz und Akrobatik brachten die jungen Männer stimmungsvoll rüber. Überhaupt war die Stimmung von Anfang an toll. Auch wegen der beiden Prinzenpaare Prinzessin Magdalena I. und Prinz Michael I. sowie dem Kinderprinzenpaar Toni I. und Anna III. Sie begrüßten das närrische Volk und hatten natürlich viel Gefolge dabei. Hübsche Mädchen der Juniorengarde, der Prinzengarde, der Rubingarde aus Roudich sowie der Frankenwaldgarde aus Neufang begeisterten das Publikum. Genau wie die SV Turnerinnen, die als Barbies mit Saldo und Turnkünsten begeisterten. Die Tanzmariechen Elisa und Julia wirbelten über die Bühne und dann kamen sie, das neue Tanzpaar der FG Steinwiesen – Julia Beierkuhnlein und Max Klinger. Mit Hebefiguren, Überwürfen und tollem Tanz waren sie die Überraschung des Abends. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom „Ein-Mann-Orchester“ Ali. Und zwischendrin immer wieder die beiden Moderatoren Andi Müller und Christian (Krems) Kremer mit „unbarmherzigen Witzen“ und einem „Motivationswettbewerb“ Stimmungsrakete. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom „Ein-Mann-Orchester“ Ali.

Ein Nachmittag für den närrischen Nachwuchs – Tänze, Sketche und das „Gute Laune Lied“ begeisterten jung und älter

Nachwuchsprobleme scheint es in der Faschingshochburg Steinwiesen wirklich nicht zu geben. Beim Familienbüttennachmittag begeisterten Sketche, Tänze und das „Gute Laune Lied“ die kleinen und großen Narren. Eröffnet von Präsident Sven Schuster im Gardekostüm und moderiert von Jana Klinger und Paul Sonntag, brannten die Kinder und Jugendlichen ein Feuerwerk des Frohsinns ab, das sich mit den „Großen“ durchaus messen kann.

Toll herausgeputzte Gardemädels der Kindergarde, Juniorengarde und der Prinzengarde verzauberten mit ihren Tänzen. Die Tanzmariechen Lotti, Elisa und Julia wirbelten über die Bühne, dass einem ganz schwindlig wurde. Stolz auf ihr großes Gefolge verkündete das Kinderprinzenpaar Toni I. und Anna III., dass es das Schönste ist, dass alle machen müssen was sie sagen. Das „große“ Prinzenpaar Michael I. und Magdalena I. begrüßten alle im Saal und wünschten mit einem kräftigen dreifachen Helau vor allem den Kindern viel Spaß. Als „Special-Gast“ war auch in diesem Jahr die „Horst Frenzel Bänd“ der Lebenshilfe Kronach mit ihrem Leadsänger Wiktor Mühlberger (Steffen Prell) mit dabei und rockte zusammen mit den vielen Kindern die Bühne. Moritz Feil erzählte aus seinem Leben und mit Sketchen der Jungs, der Grundschüler und des Jugendelferrats war es ein sehr vergnüglicher Nachmittag. Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Marien strahlten in Sonnengelb und immer wieder wurde das „Mitmachlied“ zur Guten Laune angestimmt. Im Foyer lud eine Fotobox für Familienfotos ein und wer wollte, kam in den Lostopf und konnte einen der drei Preise gewinnen. Für die musikalische Unterhaltung des Nachmittags war Musikant Ali zuständig, der oft und gerne seine Schunkelrunden ins Programm brachte.