Radball beim RVC Steinwiesen

04. Mai 2022 : 2. Bundesliga Nord – Michel/Rehmet weiterhin in Abstiegsgefahr – Zwei ärgerliche, knappe Niederlagen.
Markus Michel vom RVC Steinwiesen startet einen Angriff. Foto: Hans Franz

Steinwiesen/Mücheln – Für die Radballer Markus Michel und Sebastian Rehmet vom RVC Steinwiesen hat sich in der 2. Bundesliga die Lage im Abstiegskampf am vorletzten Spieltag in Mücheln (Sachsen-Anhalt) nicht verbessert.

Gegen vier Mannschaften aus dem vorderen Tabellenbereich gab es nur einen Sieg, sodass sich der Abstand zum Nichtabstiegsplatz von einem auf drei Zähler vergrößerte. Ob der Tabellen-Elfte in dem 14er-Teilnehmerfeld noch den Ligaverbleib schafft, dies wird sich am 18. Juni in heimischer Steinwiesener Halle herausstellen. Die Gegner sind dann Langenwolschendorf (5. Platz), Niederlauterstein I (13.), Zscherben (2.) und Niederlauterstein II (12.).

Hoffnung sollte machen, dass die Saison und vor allem auch der Spieltag in Mücheln gezeigt haben, dass die beiden Frankenwälder spielerisch gegen nahezu allen Teams mithalten können. Ein Manko ist allerdings die mangelnde Chancenverwertung, und diese sollte zum Ausklang der Saison unbedingt abgestellt werden.

RVC Steinwiesen – RSV Großkoschen II 2:5
Beim Treffen mit dem ehemaligen Junioren-Europameister und Throninhaber war in der ersten Halbzeit der große Unterschied, wie er sich in der Tabelle darstellt, nicht ersichtlich. So ging es mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team aus dem Oberspreewald aber, warum es an der Spitze steht und den Aufstieg ins Bundesliga-Oberhaus fest im Visier hat.

RVC Steinwiesen – KSC Leipzig II 2:3
Die Partie begann recht unglücklich für den RVC, denn als ein Abpraller von Sebastian Rehmet beim Gegner landete, brauchte dieser nur noch den Ball ins Gehäuse zu schieben. Nach diesem 0:1 setzte Steinwiesen alles daran, um den Ausgleich zu erzielen. Doch der gegnerische Torwart wuchs über sich hinaus und so kam es, dass nach einem missglückten Angriff gar das 0:2 hingenommen werden musste. Ein Standart brachte für die Rodachtaler noch vor der Pause den Anschlusstreffer zum 1:2. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts setze Michel seinen Partner geschickt in Szene, sodass Rehmet den 2:2-Ausgleich markierte. In der Folge wogte das Geschehen hin und her. Pech schließlich für Steinwiesen als bei eigenem Eckstoß der Abpraller beim Gegner landete und dieser den Siegtreffer erzielte.

RVC Steinwiesen – KSC Leipzig I 4:5
Obwohl sich die Concorden Chance um Chance erspielten, konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. Leipzig hingegen machte aus zwei Möglichkeiten, zwei Tore. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Sachsen frühzeitig auf 3:0. Steinwiesen setzte nun alles auf eine Karte und verkürzte innerhalb weniger Minuten auf 2:3. Im weiteren Verlauf zeigten sich Rehmet und Michel mehr als ebenbürtig. Nachdem auf jeder Seite noch je zwei Treffer erzielt worden waren, zeigte sich der Tabellenvierte äußerst abgebrüht und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

RVC Steinwiesen – RSV Großkoschen I 5:4
Den Spielbeginn verschliefen die Steinwiesener regelrecht, sodass sie gegen den Drittplazierten bereits mit 0:3 hinten lagen. Von da an nahmen aber die Rodachtaler das Heft mehr und mehr in die Hand. Ein Eckstoß und zwei toll herausgespielte Treffer brachten noch vor der Halbzeit den 3:3-Ausgleich. Nach dem Wiederanpfiff ging zwar Großkoschen wieder in Front, doch postwendend markierte Michel den 4:4-Gleichstand. Doch diesmal sollte der Schuss nicht wieder wie gegen Leipzig nach hinten losgehen, denn Rehmet erzielte den Siegtreffer.

RVC Steinwiesen - Deminer SV 5:0
Weil Demin einmal mehr nicht angetreten war, wurde das Spiel mit 5:0 für Steinwiesen gewertet. hf