25-jähriges Jubiläum der Roten Teufel Steinwiesen

15. Januar 2026: „Es geht weiter“ – die Roten Teufel von Steinwiesen feiern ihr 25jähriges Bestehen und wollen weiter gemeinsam die Gemeinschaft pflegen

Steinwiesen, sd. 

25 Jahre sind eine lange Zeit. Und deshalb hatte Gerhard Welsch, Präsident der Roten Teufel, der Seniorengruppe in der Feuerwehr Steinwiesen, beschlossen, nun sein Amt niederzulegen. „Eigentlich sind es ja schon 50 Jahre, 25 Jahre Präsident, 25 Jahre Rote Teufel“, sagte Welsch in seiner ihm eigenen Version der Jahreszählung. Was hat er in diesen Jahren alles zusammen mit seinen Kameraden auf die Beine gestellt. In seinem Rückblick gab es Ereignisse wie Landschaftssäuberungen, Himmelfahrtswanderungen (jedes Jahr), eine Südtirolfahrt, die unvergessen blieb, die Spiele ohne Grenzen auf dem Festplatz, wo die Fahne der Roten Teufel an einer Drehleiter weit ins Tal wehte und noch vieles mehr. Jahrelang unterstützten sie beim Kriegertanz und den Feuerwehrveranstaltungen, hielten Familienfeste ab und bei den 5, 10 und 15jährigen Jubiläen stellten sie großartige Veranstaltungen teilweise mit Kartturnieren auf die Beine. Unvergessen sind auch die „Einzelveranstaltungen“ in der Corona-Zeit, zu der Präsident Welsch immer eingeladen hat. Leider mussten sie auch schon einige ihrer Gründungsmitglieder zu Grabe tragen, aber auch das gehört zu einer guten Kameradschaft.

Nun waren 25 Jahre vergangen und man dachte darüber nach, ob man die Gruppe auflösen solle. Eigentlich war es ja bei der Gründung am 7. Januar 2001 so gedacht, dass man nach der aktiven Zeit bei der Feuerwehr nicht einfach „Tschüss“ sagen, sondern auch weiterhin mit der Feuerwehr verbunden sein wollte. Heute ist das alles ein wenig anders. Viele Feuerwehrleute fangen in der Jugendfeuerwehr an und machen nach 25 Jahren einfach noch weiter. Also ist der Zuwachs bei den roten Teufeln nicht mehr so groß. Doch willkommen sind sie dennoch, auch wenn sie noch Dienst machen. Doch es stand tatsächlich auf der Kippe, ob man weitermachen oder sich auflösen sollte, denn Gerhard Welsch trat nicht mehr zur Wahl des Präsidenten an. Aber bei der eigentlichen Auflösungsversammlung dann die Überraschung: „Es geht weiter“. Zwar nicht ganz so wie bisher, eher so als „lose Gruppe“, die sich zwanglos alle paar Wochen einmal trifft, aber doch mit gewissen Strukturen, um die sich nun Mario Renk als neuer „Oberteufel“ und Chef kümmert. Er verwaltet die WhatsApp-Gruppe, lädt zu Treffen ein und nimmt nun einfach das Zepter in die Hand. Ihm zur Seite steht natürlich Kassier Alfons Kuhnlein, der weiterhin die Verwaltung der Finanzen und der Lottokasse innehat. Nach außen sichtbar ist und bleibt die Seniorengruppe in ihren Poloshirts, die ein großer roter Teufel ziert und mit einer Fahne, ebenfalls mit Teufel, auf der die Gründungsmitglieder verewigt sind. Kameradschaft, Pflege der Geselligkeit und Gemütlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung der Feuerwehr im gesellschaftlichen Bereich war und ist das Ziel des Stammtisches.

Gerührt über diese Entscheidung war der bisherige Präsident Gerhard Welsch. Doch für ihn gab es noch eine Überraschung. Als großes Dankeschön hatten „seine Teufel“ einen tollen Präsentkorb mitgebracht. Und Mario Renk übereichte noch eine Schieferplatte mit dem Emblem der Roten Teufel und aller „Teufelunterschriften“. Gerhard Wunder, der bei den Teufeln in Doppelfunktion tätig ist, einmal als Teufel und einmal als Bürgermeister, hielt eine offizielle Rede, dankte mit einem Geschenk für die letzten 25 Jahre und all die tollen Unternehmungen in dieser Zeit. 

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
25 Jahre war er der Präsident der Roten Teufel. Gerhard Welsch (2.v.re) wird mit einem Geschenk verabschiedet. Von links Bruno Beierlorzer, der neue Chef Mario Renk und Bürgermeister und Teufel Gerhard Wunder